Bund und Länder bremsen die Energiewende aus

Länderchefs reichen Bundesregierung die Hand zur Abschaffung des EEG – Ausschreibungen zerstören die Energiewende

EUROSOLAR-Vizepräsident Dr. Fabio Longo nimmt für die gemeinnützige Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien Stellung zur Bund-Länder-Einigung zur Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG): „Die außerparlamentarische undemokratische Einigung von Bund und Ländern auf die Abschaffung der Kernbestandteile des EEG und die Einführung verheerender Ausschreibungen bedeutet eine historische Zäsur für die Energiewende. Die Regierungschefs der Länder haben am 31.05.2016 einer Politik der Bundesregierung die Hand gereicht, die schweren Schaden für die meisten Regionen in Deutschland bringen, die Kosten für Verbraucher steigern und die Energiewende abwürgen wird. weiterlesen…

Energiewende vorantreiben oder ausbremsen?

Klare Kante für die Erneuerbaren Energien und mehr Klimaschutz

Dunkle Wolken über Windgeneratoren in der Wustermark - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft, für SolarifyIn der Solar- und Windtechnologie ist Deutschland bis heute führend. Die Branche hat 350.000 Arbeitsplätze in der Bundesrepublik geschaffen. Weltweit wird inzwischen mehr Geld in Erneuerbare Energieerzeugung investiert als in konventionelle Kraftwerke. Über 8 Millionen Arbeitsplätze zählt diese internationale Branche inzwischen weltweit. „Es ist paradox, dass wir Deutsche wieder einmal einen weltweiten Trend auslösen und dann, wenn sich eine entsprechende Wirtschaftsbranche positiv entwickelt, steigen wir aus und überlassen den Markt anderen“ sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). weiterlesen…

„Energiewende = volkswirtschaftliche Notwendigkeit“

Claudia Kemfert (DIW Berlin) hebt Bedeutung hervor

Nachhaltig und effizient mit Energie umzugehen sichert laut Prof. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) einer Industrienation wie Deutschland den Wohlstand auch kommender Generationen. Gegenüber dem BSW-Solar sagte die Energieexpertin: „Die Energiewende ist längst eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit geworden.“ weiterlesen…

Protestminute mit 30.000 Demonstrierenden

Tausende betroffene Mitarbeiter bundesweit auf den Straßen

Nach Angaben des Bundesverbands Erneuerbare Energien demonstrierten während der bundesweiten Warnminute weit mehr als 30.000 betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 210 Unternehmen für die Fortsetzung der Energiewende in Deutschland. Die Warnminute habe die Belegschaft an Standorten aller Branchen der Erneuerbaren Energien auf die Straße gebracht. Die Unternehmen und Bürger eine die Sorge, dass mit der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) die Energiewende ausgebremst werde. weiterlesen…

Energiewende: Zielverfehlungen in Sicht

…diagnostiziert Eric Heymann von dbresearch

„Betrachtet man die bisherigen Fortschritte bei den Teilzielen der deutschen Energiewende sowie die Herausforderungen, die in den nächsten Jahren noch anstehen, überwiegt zumindest beim Autor dieses Berichts die Skepsis, ob die Energiewende auf breiter Front gelingen wird,“ leitet Eric Heymann, Senior Economist bei Deutsche Bank Research, seine sehr ausführliche, mit zahlreichen Grafiken gespickte, kritische Zwischenbilanz der Energiewende ein. Und in der Ankündigungsmail heißt es: „Deutschland hat sich wohl zu viel in zu kurzer Zeit vorgenommen. Wir sehen vor allem vier limitierende Faktoren: Kosten, physikalische Grenzen, das verfügbare Zeitbudget sowie die politische Machbarkeit.“ weiterlesen…

Ba-Wü will Maßstäbe setzen

Das Kapitel über Klima, Umwelt und Energie im Koalitionsvertrag

Der Stuttgarter Landtag hat am 12.05.2016 Winfried Kretschmann zum Ministerpräsidenten der ersten grün-schwarzen Landesregierung gewählt und sein Kabinett bestätigt. Rund acht Wochen nach der Landtagswahl war der Koalitionsvertrag besiegelt worden. Kretschmann und CDU-Landeschef Thomas Strobl unterzeichneten die Vereinbarung am 09.05.2016. Wegen der exemplarischen Bedeutung dokumentiert Solarify das Kapitel „Bewusst, schonend, erneuernd in Umwelt, Klimaschutz und Energie“ aus dem Vertrag. weiterlesen…

Umweltrat gibt Impulse für integrative Umweltpolitik

Transformationen anstoßen, Zielkonflikte entschärfen

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert in seinem am 10.05.2016 an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergebenen Umweltgutachten 2016 eine anspruchsvolle und integrative Umweltpolitik. Der Handlungsdruck beispielsweise durch Klimawandel und Biodiversitätsverlust sei so groß, dass er mit herkömmlichen Ansätzen allein nicht mehr bewältigt werden könne. Notwendig seien strukturelle Veränderungen in Bereichen wie Landwirtschaft, Energie und Wohnen, so eine Pressemitteilung des SRU.
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93 Prozent halten Energiewende für wichtig

Meinungsforschungsstudie BDEW-Energiemonitor 2016 – Aber zu langsam – Politik und EVU schuld

Windturbine im Bau plus Rapsfeld am Bf. Großkorbetha, S-Anh - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20160502Auch so kann eine Ohrfeige klingen“, leitet das Fachmagazin Erneuerbare Energien einen Bericht über den BDEW-Energiemonitor 2016 ein: „55 Prozent der Deutschen geht die Energiewende nicht schnell genug. Und als Grund sehen 38 Prozent die zögerliche Haltung der Politik“. Allerdings befürchten auch 69 Prozent steigende Strompreise infolge der Energiewende.
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BEE: EEG 2016 korrigieren!

Deutliche Korrekturen an EEG 2016 erforderlich, um Energiewende auf Kurs zu halten

Die Energiewende ist das beharrliche Werk von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Mittelstand, die mutig und entschlossen über alle Erneuerbaren Technologien hinweg in eine dezentrale Erzeugungsstruktur investierten. Heute stellen sich alle Akteure der Energiewirtschaft der Aufgabe das erneuerbare Energiesystem aufzubauen. Die Bundesregierung muss dies zur Kenntnis nehmen und den Prozess mit der EEG Novelle 2016 unterstützen. Dafür sind an dieser Novelle noch deutliche Korrekturen erforderlich, so der Bundesverband Erneuerbare Energien in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

Bioenergie hat Potenzial

Einheimische Bioenergie kann 2050 bis zu 26 Prozent unseres Primärenergiebedarfs decken

Rapsfeld in Niedersachsen - Foto © Gerhard Hofmann Agentur ZukunftDie Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) hat ihre Bioenergie-Potenzialabschätzung aktualisiert. Demnach können wir im Jahr 2050 unseren Primärenergiebedarf zu über einem Viertel aus einheimischer Biomasse decken. Der Löwenanteil kommt dann mit Energiepflanzen und Reststoffen wie Stroh, Gülle und Mist aus der Landwirtschaft. Dieses Potenzial ist derzeit erst zu einem Drittel ausgeschöpft. An zweiter Stelle folgt Energieholz, u. a. Wald- und Industrierestholz und Altholz. Dieses Potenzial nutzen wir bereits zu zwei Dritteln. Das Energiepotenzial organischer Rest- und Abfallstoffe, z. B. aus der Grünflächenpflege, aus der Biotonne oder aus Gewerbe und Industrie, ist hingegen vergleichsweise gering und heute schon so gut wie ausgeschöpft. weiterlesen…