Gabriel und der Kohleausstieg

Campact pro Gabriel

Anscheinend verkehrte Welt: Die Bürgerplattform Campact startet eine Kampagne zugunsten von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, denn der legt sich offenbar mit der Kohlelobby an. Wenn die Meldungen stimmen, spielt er mit dem Gedanken, mehr als 20 Kohlekraftwerke abzuschalten – und mittelfristig sogar komplett aus dem Klimakiller Kohlekraft auszusteigen. Gabriels Pläne haben einen „alarmierenden Grund“ (Campact): RWE, E.ON und Vattenfall verfeuern so viel Braunkohle wie seit 1991 nicht mehr – und exportieren den zusätzlich erzeugten Strom ins Ausland. Ändert sich nichts, sind die Klimaschutzziele der Regierung nicht mehr zu erreichen. weiterlesen…

„Wenn wir den Weg nicht finden, müssen wir ihn machen“

„Agendakongress“ des Forschungsforums Energiewende

180 Hochschulen und 120 außeruniversitäre Institute forschen in Deutschland an Energiethemen. Wie sollte die Energieforschung in den kommenden Jahrzehnten ausgerichtet werden? Welche sind die drängendsten Fragen an die Wissenschaft und wo kann sie neue Perspektiven eröffnen? Darüber diskutierten am 14.10.2014 rund 300 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik beim  Agendakongress des Forschungsforums Energiewende in Berlin. weiterlesen…

Gewinner des Journalistenpreises „unendlich viel energie“ ausgezeichnet

Fünf Beiträge zur Energiewende geehrt

In Berlin wurden am 13.10.2013 zum neunten Mal die besten Medienbeiträge über Erneuerbare Energien in den Kategorien Print/Online, Hörfunk, Fernsehen und Foto prämiert. Außerdem wurde ein kategorieübergreifender Preis für die beste lokale Berichterstattung verliehen. Der Journalistenpreis „unendlich viel energie“ wird von der Agentur für Erneuerbare Energien ausgelobt und honoriert journalistische Arbeiten, die in hervorragender Weise die Rolle und Bedeutung der Erneuerbaren Energien in Deutschland vermitteln. weiterlesen…

ver.di, bdew und VKU ziehen an einem Strang

Pro Kapazitätsmarkt und KWK

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sorgt sich um die Arbeitsplätze in der Energiewirtschaft – die Energiepolitik stehe „auch nach der EEG-Reform vor großen Herausforderungen“. Aktuell bestehe „keine ausreichende Planungs- und Investitionssicherheit für konventionelle Kraftwerke: Denn das alte Marktmodell funktioniert nicht mehr“. Deshalb hat ver.di mit Unterstützung von BDEW und VKU Beschäftigte energiewirtschaftlicher Unternehmen zu deutschlandweiten Aktionen für den 08.10.2014 aufgerufen. weiterlesen…

Fratzscher zerstört die „Deutschland-Illusion“

DIW-Präsident zählt auf prominente Befürworter

Obwohl er der Politik gehörig die Leviten liest, loben die Gezausten nach Kräften sein Buch: Er „habe es mit großem Gewinn gelesen, es ist nicht besserwisserisch, Fratzscher macht konkrete Vorschläge“ sagte etwa Wirtschaftsminister Gabriel bei der Vorstellung im Berliner DIW am 19.09.2014. Und EU-Kommissionspräsident im Wartestand Juncker sekundiert auf der Rückseite des Umschlags: Marcel Fratzscher baue „ökonomische und zugleich verständliche Buch-Brücken über den schmalen Fluss zwischen bundesrepublikanischen Illusionen und europäischen Visionen.“ weiterlesen…

Noch lange kein Speicher-Mangel

Studie: Energiewende muss nicht auf Stromspeicher warten – Kritik von EUROSOLAR

Erst bei einem sehr hohen Anteil von Erneuerbaren Energien werden neue Speicher egebraucht. Ihre Verbreitung wird aber unter anderem von Elektroautos vorangetrieben werden – so die zentrale Aussage der von vier renommierten Forschungsinstituten im Auftrag des Thinktanks Agora Energiewende erstellten Studie „Stromspeicher in der Energiewende“.
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Neue Untersuchung: Große Akzeptanz der Energiewende

Interdisziplinäres Forschungsprojekt will Transformation des Energiesystems erleichtern

Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE untersucht ein interdisziplinärer Verbund, wie die Transformation zu einem erneuerbaren Energiesystem für die Menschen erleichtert werden kann. Partner sind das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, das Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung ZIRIUS der Universität Stuttgart und das Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Stadtwerke und andere Praxispartner ergänzen das Team. Das Projekt KomMA-P | Akzeptanz der Energiewende stärken wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, erste Ergebnisse zeigen eine weiterhin große Akzeptanz der Energiewende bei der Bevölkerung. weiterlesen…

McKinsey: Energiewende bis 2020 kaum erreichbar

Energiewende-Index: Viele Energiewende-Ziele in Deutschland bis 2020 kaum erreichbar – CO2-Ausstoß und Primärenergieverbrauch gestiegen – Stromverbrauch zu wenig gesunken

Trotz des massiven Ausbaus der erneuerbaren Energien ist das Erreichen zentraler Ziele der Energiewende in Deutschland bis 2020 nicht mehr realistisch. Dazu zählen die Reduzierung der CO2-Äquivalent(CO2e)-Emissionen um 40% im Vergleich zu 1990 ebenso wie die Ziele, den Primärenergie- und Stromverbrauch zu senken und mehr Windanlagen vor den Küsten auszubauen. Dies ergibt sich aus den aktuellen Daten des Energiewende-Index (EWI) von McKinsey & Company. Anhand von 15 Indikatoren analysiert die Unternehmensberatung mit dem EWI seit zwei Jahren alle sechs Monate objektiv und faktenbasiert den Status der Energiewende in Deutschland. „Ambitionierte Ziele sind notwendig, damit die Energiewende gelingt. Sie müssen aber regelmäßiger überprüft und angepasst werden“, sagt McKinsey-Direktor Thomas Vahlenkamp, der den Index entwickelt hat. Nur bei sechs der 15 untersuchten Indikatoren wird derzeit ein Erreichen der Ziele als „realistisch“ eingestuft: weiterlesen…

Wintershall baut Engagement auf norwegischem Kontinentalschelf aus

„In der Nordsee fängt Europas Energiesicherheit an“

„Versorgungssicherheit beginnt für Europa traditionell vor der eigenen Haustür“, beginnt Wintershall, größter deutscher Erdöl- und Erdgasproduzent mit Sitz in Kassel und 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF, eine Pressemitteilung. Dass dies auch in Zukunft so bleibt, davon habe sich Martin Bachmann, im Wintershall-Vorstand zuständig für Exploration und Produktion, auf der Fachmesse Offshore Northern Seas (ONS) in Stavanger überzeugt gezeigt: „Die Nordsee – und hier vor allem Norwegen – wird auch in Zukunft für Europas Versorgung mit Erdöl und Erdgas von herausragender Bedeutung sein. Norwegen hat die Ressourcen, ist politisch stabil und verfügt über eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur.“ Wintershall plant, das Engagement auf dem norwegischen Kontinentalschelf weiter deutlich auszubauen. weiterlesen…