Energy Awards vergeben – u.a. an Jeremy Rifkin

Fernwärme der Stadtwerke Karlsruhe „gewerbliche Anlage des Jahres“

Am 14. 1.2013 wurden in Berlin die Energy Awards 2013 vergeben. Ausgezeichnet wurden Personen, Projekte und Unternehmen in vier Kategorien:

  1. Etogas als „Energie-Startup des Jahres“,
  2. die Stadtwerke Karlsruhe  als „Gewerblichen Anlage des Jahres“,
  3. das M1 Haus als „Energiehaus des Jahres“ und
  4. das Unternehmen Flinc als „Fortbewegungsmittel des Jahres“.
  5. Der amerikanische Ökonom Jeremy Rifkin erhielt den Sonderpreis als „Energizer des Jahres“.

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Was kostet die Umwandlung von erneuerbaren Energien in Strom?

ISE-Fraunhofer-Studie vergleicht die Stromgestehungskosten von erneuerbaren Energien

Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE liefert einen aktuellen Kostenvergleich für die Umwandlung unterschiedlicher Energieformen in elektrischen Strom sowie eine Prognose für die weitere Kostenentwicklung bis zum Jahr 2030. Die Freiburger Wissenschaftler analysieren sowohl die Stromgestehungskosten für erneuerbare als auch konventionelle Energietechnologien. Sie präsentieren Vergleichszahlen für neue Kraftwerke auf Basis von Sonne, Wind und Biogas, sowie Braun-, Steinkohle und Gas in Deutschland. weiterlesen…

Fossile Brennstoffe Kostentreiber Nummer eins

Ausgaben für Heizöl und Benzin belasten Privathaushalte am stärksten

Unverändert dominieren Wärme und Kraftstoffe die Energiekosten eines typischen deutschen Haushalts. „Ein kurzer Blick auf die Energierechnung zeigt schnell, dass die anhaltende Diskussion um die Strompreise am Kern des Problems vorbeigeht“, stellt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, fest. „Kostentreiber Nummer eins sind fossile Brennstoffe, die im Fall der Heizung gut und günstig durch erneuerbare Wärme ersetzt werden können“, so Vohrer. weiterlesen…

„Alle anderen mitreißen!“

Jörg Müller (ENERTRAG): „Erneuerbare Energien in Führungsposition bringen“

Das Solarify-Selbst-Gespräch – „also wenn Sie mich fragen…

1. Sind wir Menschen in unserem globalen Zusammenwirken zur Nachhaltigkeit fähig?

Wir sind dies nur, wenn die wirtschaftlich führenden Nationen hier weit vorangehen und alle anderen mitreißen. Das ist wie auf einem Schiff in Seenot – nur entschlossenes Handeln der Schiffsführung kann die Panik und das Rette-sich-wer-kann abwenden. Sollten wir das nicht schaffen, dann sehe ich keine Lösung. (Foto: Jörg Müller – Foto © Enertrag AG) weiterlesen…

Biomasse vom BMU breit gefördert

BMU-Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“

Im Zusammenspiel der Erneuerbaren Energien hat die energetische Nutzung von Biomasse neben Windkraft und Solarenergie in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Ohne die Bioenergie kann eine Transformation des Energiesystems von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern kaum gelingen – bietet sie doch flexible, dezentrale und effiziente Lösungen zur Bereitstellung von Wärme, Strom und Kraftstoffen. Für einen nachhaltigen Marktausbau der Bioenergie bedarf es jedoch noch weiterer Impulse in der Technologieentwicklung sowie innovativer Konzepte für die Nutzung von Biomasse als Energieträger. Das BMU-Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“ zeigt hier neue Wege zur effizienten Bioenergie auf. weiterlesen…

Koalitionsverhandlungen: Streitpunkt Energie

Hintergund

Ein entscheidender Konfliktpunkt in den Koalitionsverhandlungen ist die Förderung der erneuerbaren Energien. Die gegenwärtigen, auf die Verbraucher umgelegten Vergütungssätze gelten für 20 Jahre und richten sich nach Technologie und Größe der Anlagen.Beide Parteien wollen das ändern – aber unterschiedlich. weiterlesen…

RWE: Von der Dreckschleuder zum Saubermann

Gute Vorsätze: Größter CO2-Ausstoßer will sauber werden

Bislang stößt Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern so viel CO2 aus wie kein zweites Industrieunternehmen in Europa. Doch RWE-CEO Peter Terium will jetzt das Steuer herumreißen: Der Stromriese soll nur noch über erneuerbare Energien wachsen. Am  19. und 20.09.2013 hatten sich RWE-Vorstand und -Aufsichtsrat in Warschau getroffen, um die künftige Strategie des Unternehmens festzulegen. Am 29.10.2013 wurden die Ergebnisse in einer unternehmens-internen Videokonferenz präsentiert: RWE verabschiedet sich im Strategiepapier “RWE Corporate Story” radikal vom alten Geschäftsmodell der thermischen Kraftwerke hin zum “einzigen Wachstumssegment im europäischen Markt für Stromerzeugung”: den erneuerbaren Energien. weiterlesen…

Sichere Stromversorgung mit 100% EE möglich

Forschungsprojekt „Kombikraftwerk 2“ demonstriert Machbarkeit

Schon vor einigen Jahren wurde mit dem ersten Kombikraftwerks-Projekt gezeigt, dass die Erneuerbaren Energien den Strombedarf Deutschlands in einigen Jahrzehnten jederzeit vollständig decken können. Die Ergebnisse des Folgeprojekts Kombikraftwerk 2 belegen nun, dass auch die Netzstabilität in einer vollständig erneuerbaren Stromversorgung sichergestellt werden kann. Das könnte etwa Mitte des Jahrhunderts den Einsatz konventioneller Energieträger überflüssig machen, wenn das System technisch und regulatorisch entsprechend weiterentwickelt wird. weiterlesen…

EE-Förderung in der Schweiz vor Kürzung

Schweiz senkt  Förderungsfristen und Vergütungen

Die schweizerische Eidgenossenschaft hat ab dem 01.01.2014 niedrigere Vergütungssätze für Solaranlagen festgelegt.  PV-Anlagen und Kleinwasserkraftwerke, die danach ans Netz gehen, erhalten die sogenannte „Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV)“ nur noch 20 statt wie bisher 25 Jahre lang. Die Vergütungssätze für PV-Anlagen werden weniger stark gekürzt als vorgeschlagen, sollen aber künftig regelmäßig an die Preisentwicklung der PV-Module angepasst werden. Außerdem müssen die Energie-Etiketten bestimmter Elektrogeräte den EU-Neuerungen  entsprechen. weiterlesen…

SZ: Oettinger schönt Bericht – A-Grüne: Rücktritt!

Unangenehme Zahlen gestrichen

Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hat EU-Kommissar Oettinger ihm unangehme Zahlen zur europaweiten Förderung von Atom- und Kohleenergie aus einem geplanten Bericht über staatliche Subventionen streichen lassen. Oettinger hatte zuvor zwar immer kritisiert, dass erneuerbare Energien überfördert (und die Preise dadurch in die Höhe getrieben) würden – jetzt aber entnahm er einem Entwurf seiner Generaldirektion, dass Kohle-, Gas und Atom viel stärker subventioniert werden. weiterlesen…