2050 halber Weltenergiebedarf erneuerbar


DNV-Energiewende-Outlook: CO2 sinkt – COP21 wird dennoch verfehlt

Der weltweite Energiebedarf wird ab 2030 abflachen, und 2050 wird die Hälfte aus Erneuerbaren Energien stammen – prophezeien Experten des norwegischen Zertifizierers DNV GL. Als Grund führen sie den weltweiten Fortschritt in der Elektrifizierung und die Steigerung der Energieeffizienz an, die schneller voranschreite als das Weltwirtschaftswachstum. Auch die CO2-Emissionen würden bis zur Mitte des Jahrhunderts auf die Hälfte absinken. Dennoch würden die in Paris vereinbarten Klimaschutzziele verfehlt werden. weiterlesen…

China erreicht Solarenergie-Ziel für 2020 – weltgrößte PV-Anlage

– und stellt Europa in den Schatten
Von: Sam Morgan auf EURACTIV.com – übersetzt von Tim Steins

China hat sein Solarenergie-Ziel für 2020 schon jetzt erreicht. Die einsatzfähigen Kapazitäten liegen über dem Ziel von 105 GW. Von Europa werden nun ähnlich ambitionierte Fortschritte gefordert. weiterlesen…

Greenpeace-Studie: Deutschlands Verkehr kann ab 2035 ohne Öl auskommen

Szenario des Wuppertal Instituts beschreibt Weg zu CO2-freier Mobilität

Ab dem Jahr 2035 kann Verkehr in Deutschland ohne Öl auskommen und so einen deutlichen Beitrag zum Klimaschutz und für bessere Luft leisten. Innerhalb von 18 Jahren kann die Bundesregierung Bahn- und Radverkehr sowie das Angebot gemeinsam genutzter E-Autos soweit ausbauen, dass danach alle Wege in Deutschland ohne klimaschädliche Verbrennungsmotoren zurückgelegt werden. Dies teilte Greenpeace Deutschland am 31.08.2017 mit und stellte gleichzeitig das Mobilitätsszenario des Wuppertal Instituts vor, das Greenpeace in Auftrag gegeben hatte. weiterlesen…

BEE zur Wahl: „Höchste Zeit für die Energie der Zukunft“

Acht Vorschläge

Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) hat acht Vorschläge zur Bundestagswahl aufgestellt – in einer Medienmitteilung darüber heißt es: „Die Energiewende ist eines der größten Modernisierungsprojekte unserer Gesellschaft. Wenn wir die Erderhitzung auf deutlich unter zwei Grad Celsius beschränken und unseren Nachkommen so eine lebenswerte Welt mit einer wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft hinterlassen wollen, müssen wir bis 2050 vollständig CO2-neutral wirtschaften. weiterlesen…

95 Prozent der Deutschen wollen mehr Erneuerbare Energien

Wichtigste Gründe: Zukunftssicherheit und Klimaschutz

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist für eine überwältigende Mehrheit der Deutschen ein wichtiges Anliegen. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). So bewerteten 95 Prozent der Befragten den Ausbau der Erneuerbaren als wichtig bis außerordentlich wichtig, wie die Presseabteilung der AEE am 08.07.2017 mitteilte. weiterlesen…

Argumente für die Energie der Zukunft

Kursbuch Energiewende – „Wir sorgen für saubere Energie – zu 100 Prozent“

Nur mit einem engagierteren Ausbau Erneuerbarer Energien – bei Strom genauso wie bei Wärme und Verkehr – können wir den Pariser Klimavertrag und unsere gegenüber der EU verbindlichen Erneuerbaren-Ausbauziele einhalten. Wenn wir die Erderhitzung auf ein erträgliches Maß begrenzen wollen, müssen wir die Energiewende deutlich entschiedener angehen und zugleich gerechter gestalten, so der Bundesverband Erneuerbarer Energien e.V. (BEE), der am 04.08.2017 seinen Faktencheck mit Argumenten für einen entschlossenen Einstieg in die energetische Zukunft vorgestellt hat. weiterlesen…

Höchster Ökostrom-Anteil aller Zeiten: 35 %

ZSW und BDEW: Wind-Onshore (39 Mrd. kWh), Biomasse (23 Mrd. kWh) und PV (22 Mrd. kWh) Haupterzeugungsarten

Im ersten Halbjahr 2017 lag der Anteil von Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen an der Deckung des Strombedarfs in Deutschland erstmals bei 35 Prozent. Dies haben einer gemeinsamen Medienmitteilung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zufolge vorläufige Berechnungen ergeben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der EE-Anteil um zwei Prozentpunkte zu. weiterlesen…

Protein aus CO2 und Strom

Welthunger lindern?

In einer gemeinsamen Studie der TU im finnischen Lappeenranta (LUT) und des Technischen Forschungszentrums (VTT) wurde jetzt vorgestellt, wie man unter Verwendung von Strom und Kohlendioxid Einzelzellprotein produzieren kann – so eine Medienmitteilung vom 19.07.2017. Es kann für die Verwendung als Lebensmittel oder Tierfutter weiterentwickelt werden. Die Methode befreit die Nahrungsmittelproduktion von Umweltauflagen. Das Protein kann überall produziert werden, wo es benötigt wird und Erneuerbare Energien zur Verfügung stehen. weiterlesen…

2017: So viel Grünstrom im Netz war nie

Rekordhalbjahr für die Erneuerbaren Energien

Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Deutschland hat sich im ersten Halbjahr sprunghaft erhöht. Sonne und Wolken – Januar bis Juni 2017 war kein typisches Halbjahr mit Licht und Schatten für die Einspeisung aus Erneuerbare-Energien-Anlagen, sondern vor allem eines mit viel Wind und Sonne. Das Rekordhalbjahr dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach auch im Gesamtjahr 2017 einen Rekordanteil des Grünstroms im deutschen Netz bringen, wie Tilmann Weber am 19.07.2017 in Erneuerbare Energien schreibt.
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Energiekosten sinken – Fell: EE-Hetze haltlos

Industrie-Energiekosten weiter deutlich fallend – überdurchschnittlich in hoch-energieintensiven Industrien

Die Belastung der Industrie durch die Energiekosten hat trotz gestiegenener EEG-Umlage und uneinheitlicher Preistrends für Brennstoffe im März 2017 ein neues Mehrjahrestief erreicht. Gegenüber März 2016 fiel der Energiekosten-Index (EKI) um 11,3 Prozent – so die die jüngste Auswertung durch das Öko-Institut und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Auftrag der European Climate Foundation. Das war der niedrigste Stand seit Beginn der Berechnungen Anfang 2010. weiterlesen…