Strompreisdiskussion obsolet

Erfolg in Sachen Energiewende: EE sparten Stromverbrauchern 2013 ganze 11,2 Milliarden Euro

Insgesamt 11,2 Milliarden Euro haben Deutschlands Stromverbraucher 2013 gespart, weil in großem Umfang Ökostrom ins Netz eingespeist wurde. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) analysierten für ihr Diskussionspapier mit dem Titel „Deutschland ohne Erneuerbare Energien? – Stromkosten und Versorgungssicherheit ohne die Einspeisung Erneuerbarer Energien in den Jahren 2011-2013“ im Rahmen der Initiative Campus Future Energy Systems (FES) für die Siemens AG die Strompreisentwicklung der vergangenen Jahre. weiterlesen…

Wie geht es 2015 weiter mit der Energiewende?

Billig-Sprit schadet USA, Saudi-Arabien und Russland – aber auch der Umwelt

Der niedrige Ölpreis freut Unternehmen und Konsumenten, doch für den Schutz der Umwelt ist er fatal. Laut einer Studie lassen die niedrigen Sprit-Preise die Nachfrage nach Geländewagen (SUV) steigen und das Interesse an Autos mit alternativen Antrieben sinken – schließlich den Trend sinkender CO2-Emissionen bei Autos verlangsamen. Beides ist schädlich für die Umwelt. 2015 müssen Wärme- und Transportsektor in den Fokus der Energiewende rücken. Die Strompreisdiskussion wird an Bedeutung verlieren. Ein Gastbeitrag von Matthias Ruchser. weiterlesen…

Billige Fossile drohen Wärmewende auszubremsen

Gaspreis bestimmt die Wärmerechnung der Verbraucher

Der Verfall der Weltmarktpreise für fossile Energieträger wirkt sich bisher nur in gedämpfter Form auf die Wärmerechnung deutscher Haushalte auf. Der Verbraucherpreis für Gas war über das Jahr 2014 relativ stabil und betrug im Durchschnitt 6,7 ct/kWh. Da Gas für den Energieverbrauch von Privathaushalten derzeit noch eine maßgebliche Rolle spielt, sinken die Ausgaben für die private Energierechnung weniger stark als die Importpreise, so die Agentur für Erneuerbare Energien. „Dennoch bergen die derzeit scheinbar niedrigen Preise für fossile Brennstoffe die Gefahr, dass die Bemühungen um die notwendige Energiewende im Wärmesektor nachlässt“, warnt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Was Strom wirklich kostet

Versteckte Mehrkosten für Kohle und Atom fast doppelt so hoch wie EEG-Umlage – Greenpeace Energy veröffentlicht Studie „Was Strom wirklich kostet“

Wenn die versteckten Kosten auf den Strompreis umgelegt würden, verursachten konventionelle Energieträger wie Kohle und Atom 2015 eine finanzielle Mehrbelastung von voraussichtlich 11 ct/kWh. Dies ist ein Ergebnis der Studie Was Strom wirklich kostet, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace Energy erstellt hat. Damit würde die „Konventionelle-Energien-Umlage“ den Verbraucher doppelt so viel kosten wie die Umlage für Erneuerbare Energien, ohne dass er dies auf der Stromrechnung erkennen kann. weiterlesen…

Merkel skeptisch gegenüber Kapazitätsmärkten

BEE-Empfang: Kanzlerin mahnt zur Eile bei der Energiewende

Bundeskanzlerin Merkel hat sich skeptisch gegenüber so genannten Kapazitätsmärkten geäußert. Beim Neujahrsempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energie sagte sie gefolgt von starkem Beifall der mehr als 1.000 Gäste wörtlich: „Ich teile Ihre Skepsis zu Kapazitätsmärkten, das wissen Sie“. Dass die Photovoltaik „mal eine kleine Atempause hat“, nannte sie „gut“. Für 2015 versprach sie entscheidende Weichenstellungen des Gesetzgebers.
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Kapazitätsmarkt-Skepsis und PV-Atempause

Merkel-Rede beim BEE-Neujahrsempfang in Berlin

Beim BEE-Neujahrsempfang (Solarify berichtete) in Berlin zeigte sich die Bundeskanzlerin am 14.01.2015 vor mehr als tausend Besuchern „skeptisch“ gegenüber Kapazitätsmärkten. Skepsis und Unverständnis ernetet sie dagegen dafür, dass sie es gut finde, dass die Photovoltaik „mal eine kleine Atempause hat“. Für 2015 versprach sie entscheidende Weichenstellungen des Gesetzgebers. Die verpflichtende Direktvermarktung sei schon eingeführt worden, jetzt solle „die Bewährung der Erneuerbaren am Markt durch Ausschreibungsmodelle erfolgen“. Die beginnende Förderung von Photovoltaik auf Freiflächen sei keine Blaupause für andere Erneuerbare. Solarify dokumentiert Merkels Rede. weiterlesen…

Flexibilität ist Trumpf

Diskussionen beim BEE-Unternehmertag

Die Erneuerbaren Energien sind trotz starker Schwankungen integrierbar, besser integrierbar als bisher weithin stets behauptet. Allein die Bioenergie ist inzwischen marktkonformer geworden. Einerseits sind irgendwann 100 Prozent Erneuerbare möglich, andereseits werden wir noch lange die Konventionellen brauchen, wenn eine stabile und bezahlbare Versorgung garantiert werden soll. Das ist das Ergebnis der Diskussionen beim ersten Unternehmertag des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE) am 14.01.2014 in Berlin. Am Nachmittag wurde dann ein einheitlicher Bundesverband Erneuerbare Energien gefordert – wie bereits Karl-Heinz Remmers Ende November 2014 beim Forum Solarpraxis. weiterlesen…

BDEW-Müller mit Weckruf an Bundesregierung

„Organisierte Verantwortungslosigkeit“ – Umfrage: Wirtschaftliche Situation der Stromversorger verschlechtert sich weiter

2015 muss dringend eine Reihe von weiteren Gesetzen vorbereitet und verabschiedet werden, forderte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, unter anderem im Rahmen ihrer Jahresauftaktpressekonferenz am 13.01.2015 in Berlin. Die unrentabel gewordene konventionelle Stromerzeugung drückt laut einer Umfrage das Geschäftsergebnis der EVU. Und die Bund-Länder-Koordination sei weiter unzureichend. weiterlesen…

Investitionen in EE übertrafen 2014 Erwartungen

Bloomberg: Solar-Investitionen in China und USA trugen zu 16-prozentigem Zuwachs bei: insgesamt 260 Mrd. Euro – 2011er Rekord bleibt

Die Investitionen in erneuerbare Energien zogen 2014 weltweit mit 16 Prozent auf 310 Mrd. Dollar stärker an als erwartet. Vor allem die Nachfrage nach PV-Kraftwerken und –Dachanlagen nahm laut dem am 09.01.2015 veröffentlichten Jahresbericht von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) wegen der stark gestiegenen Wettbewerbsfähigkeit kräftig zu Außerdem flossen 16,4 Mrd. Euro in Offshore-Windprojekte. Solarserver übersetzte. weiterlesen…