pv magazine: Photovoltaik lohnt sich immer noch

Rendite-Unterschiede nicht mehr so gravierend

Die zu erwartende Rendite ist beispielsweise für eine Fünf-Kilowatt-Peak Anlage seit 2012 zwar gefallen. Trotzdem lohnen sich solche Anlagen immer noch, vor allem mit Eigennutzung. Da die Anlagen preiswert geworden sind, machen Unterschiede in der Rendite außerdem in absoluten Zahlen nicht mehr so viel aus wie früher. Zu dieser Schlussfolgerung kommt Michael Fuhs auf pv magazine. weiterlesen…

Gast-Kommentar: PV-Abwanderung – Chance für Europa!

Weltweiter PV-Markt positiv – kein Technologieproblem, sondern Investitionsproblem

Von Prof. Eicke R. Weber, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg

Produktions­stätten und Photovoltaik­zubau verlagern sich zunehmend nach Asien, besonders nach China. Diese Entwicklung wird auch die kommenden Jahre anhalten. Was bedeutet dies für die deutsche Solarforschung?

Der globale Photovoltaik-Markt entwickelt sich sehr positiv und unerwartet schnell. Diese Aussage stelle ich an den Anfang, weil wir in Deutschland derzeit eine Art Nahbrille aufhaben, die den Blick für die Zukunft trübt. Für das Jahr 2014 erwarte ich weltweit 46 Gigawatt Photovoltaik-Zubau, zu den 130 Gigawatt bereits installierter Leistung – ein Wachstum von 35 Prozent. Die Abwanderung der Fertigung aus Europa hat letztlich mit politischen Entscheidungen zu tun. Über die letzten Jahre wurden gigantische Überkapazitäten aufgebaut – eine „normale“ Folge des Goldgräberfiebers. Die Folge war ein Absinken der Modulpreise unter die Herstellkosten. Auch in China sind die Produzenten in Liquiditätsschwierigkeiten geraten. Nur hat die Politik in China den klaren Willen, weiter am Zukunftsmarkt Photovoltaik teilzuhaben. Es gibt also kein Technologieproblem, sondern ein Investitionsproblem. Angesichts des billigen Geldes und der stagnierenden Wirtschaft in Europa ist mir unverständlich, warum die Politik in Europa nicht die Chance eines Zukunftsprogramms mit Erneuerbaren Energien ergreift. Ich bin allerdings nur Physiker, nicht Politiker oder Wirtschaftsweiser. weiterlesen…

Warum 2014 ein gutes Jahr für EE war

Green Wiwo: Wende zur nachhaltigen Energieversorgung

„Wenn im Jahr 2050 der Energieverbrauch der Menschheit vor allem mit Windrädern, Solaranlagen und anderen erneuerbaren Energien wie der Wasserkraft, Geothermie oder Biomasse gedeckt wird und fossile Kraftwerke nur noch als Aushilfen anspringen, werden Historiker vielleicht auf das Jahr 2014 als Zeitpunkt der entscheidenden Wende hin zu einer nachhaltigeren Energieversorgung blicken“ – schreibt auf green.wiwo.de.
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EE-Hoch – PV-Tief

2014 mehr als 27 Prozent EE

Die Erneuerbaren Energien haben zwar die Braunkohle bei der Stromerzeugung zum ersten Mal knapp überholt, und der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Bruttostromverbrauch hat im Jahr 2014 die 27 Prozent-Marke geknackt, vor allem für die Onshore-Windenergie war es noch ein gutes Jahr. Der Ausbau der Photovoltaik ging aber zurück und verharrt noch auf einem Tief. Das meldet das Portal Energiezukunft. weiterlesen…

Kabinett beschließt Neuerungen bei der Systemstabilitätsverordnung

EE-Anlagen müssen zur Behebung des 49,5-Hertz-Problem nachgerüstet werden

Mal ist der Himmel bewölkt, mal scheint die Sonne mit voller Kraft, auch der Wind weht nicht immer gleich: Die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien schwankt. Damit die Stabilität der Stromversorgung nicht gefährdet wird, hat das Bundekabinett heute die Änderung der Systemstabilitätsverordnung beschlossen. weiterlesen…

Sputnik/Solarmax insolvent

Mehr als 270 Jobs in Biel und zehn Niederlassungen verloren

Der Schweizer Wechselrichter-Hersteller Sputnik, bekannt durch die Marke Solarmax, hat Insolvenz angemeldet. Wie das Unternehmen mitteilte, sei die Bilanz am 28.11.2014 beim Konkursrichter Biel-Seeland deponiert worden. „Ich bin sehr traurig“, lässt sich Firmengründer und -chef Christoph von Bergen zitieren: „Nicht wegen mir, sondern weil nun viele treue und langjährige Mitarbeiter ihren Job verlieren.“ weiterlesen…

PV-Ziel wird grob verfehlt

Deutschland installiert weit weniger PV-Anlagen als geplant – Opposition fürchtet Rückschlag für Energiewende

Die Bundesregierung wird ihr Solar-Ausbauziel in diesem Jahr nicht erreichen. Wie die Süddeutsche Zeitung vom 27.11.2014 berichtete, geht das aus Zahlen des Solar-Branchenverbands BSW hervor: 014 wurde bislang so wenig zugebaut, dass die geplanten 2,5 GW nicht erreicht werden. Von Januar bis September wurden demnach PV-Anlagen mit einer Leistung von gut 1,7 Gigawatt zugebaut. weiterlesen…

Photovoltaik-Markt der Zukunft

15. Forum Solarpraxis: Was bleibt, was kommt

Der deutsche Photovoltaik-Markt muss in diesem Jahr eine weitere Halbierung beim Zubau verkraften und hat im Oktober mit gerade einmal 75 MW neu installierter Leistung einen neuen Tiefpunkt érreicht. Dennoch blickt die Branche auch mit Zuversicht in die Zukunft. Das kam beim 15. Forum Solarpraxis mit als 600 Teilnehmern im Berliner Hilton Hotel zum Ausdruck. Mittlerweile sind die Themen aber nicht mehr auf Photovoltaik beschränkt. weiterlesen…

Bis 2020 3x so viel PV wie 2013

Aber nicht in Europa – sondern: Asien-Pazifik, MENA und Süd-/Mittelamerika

Die weltweite PV-Leistung wird sich im Vergleich zu 2013 bis 2020 wahrscheinlich verdreifachen, verkündet soeben das Londoner Beratungsunternehmen Global Data. Seiner Studie Solar PV Module Value Chain – Market Size, Average Price, Market Share and Key Country Analysis to 2020 folgend könnte die Summe von 136 GW (2013) auf 414 GW (2020) steigen. weiterlesen…

PV-Degradation aufgehoben

Neues Verfahren aus Konstanz

Sobald Solarzellen aus kristallinem Silizium Licht ausgesetzt werden, reduziert sich ihre Leistung – die sogenannte lichtinduzierte Degradation (LID). Wie stark, das hängt von der Qualität des Wafermaterials und auch vom Zellkonzept ab. Forscher der Universität Konstanz haben diesen  Vorgang jetzt umgekehrt  – die fertigen Module unterliegen dieser Art der Degradation dann nicht mehr. Ein Beitrag im Photovoltaik-Forum. weiterlesen…