„Sabine“ sorgt für EE-Rekord: 45 GW

Sturmtief deckt in der Spitze (mit PV) 87 Prozent des Stromverbrauchs

Windstromgeneratoren in der Lausitz - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDie Erneuerbaren Energien deckten als Folge des Sturmtiefs „Sabine“ rund 85 Prozent des deutschen Strombedarfs. Die Photovoltaik lieferte in der Spitze gut 16 Gigawatt. Die Preise an der Strombörse sackten ins Minus. Ob nun ‚Sabine‘ oder ‚Ciara‘ – der Sturm sorgte dafür, dass in mehreren Ländern neue Windkraftrekorde aufgestellt wurden. Ein Überblick auf pv magazine und windmesse.de auf der Basis von Daten des Fraunhofer ISE. weiterlesen…

Wiederbelebung der EU-Solarindustrie gefordert – Wind: Flaute

Umfassende PV-Industriestrategie im Zuge des „Green Deals“ der EU-Kommission muss her

Wind und Sonne - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDas Fraunhofer-ISE hat gemeinsam mit Solarpower Europe, Eurec, 17 nationalen Photovoltaik-Verbänden und 10 weiteren Forschungsinstituten einen Brief an Mitglieder der EU-Kommission geschickt. Darin drängen sie auf Strategien für einen Wiederaufbau der Solarindustrie in Europa. Beim Photovoltaik-Zubau wurden 2019 vier Gigawatt knapp verfehlt. Beim Wind herrscht weiter Flaute: 40.000 Arbeitsplätze wurden schon gestrichen. weiterlesen…

Sauberer Strom in weiter Ferne

… weil falsche Annahmen zugrunde gelegt werden

Die Bundesregierung hat für die Energiewende ein Ziel ausgegeben, das ungewöhnlich breite Zustimmung findet. Es gefällt Klimaschützern genauso wie großen Teilen der Wirtschaft und Wissenschaft sowie vielen Grünen und Linken: Die erneuerbaren Energien sollen bis 2030 etwa 65 Prozent des deutschen Strombedarfs decken. Ein Meilenstein auf dem Weg zu einer weitgehend treibhausgasneutralen Bundesrepublik im Jahr 2050. Das Problem ist nur: Manche Experten halten das Ziel für kaum erreichbar – wegen fragwürdiger Annahmen, die ihm zugrunde liegen, wie Ralph Diermann am 30.01.2020 in der Süddeutschen Zeitung zu bedenken gibt. weiterlesen…

Neue Software für Windkraftanlagen

Stabiles Netz für volatile Energie

Deutschland will in den nächsten Jahren viel mehr Strom vermehrt aus Wind und Sonne produzieren. Das stelle erhöhte Anforderungen an das Stromnetz, erklärt Holger Wrede von der Hochschule Düsseldorf: „Um die Stabilität des Netzes zu gewährleisten, ist es notwendig, dass Kraftwerke auf schwankenden Stromverbrauch reagieren.“ Für Windenergie und Photovoltaikanlagen sei das derzeit noch schwierig. Das Projekt in Zusammenarbeit mit W2E Wind to Energy (Rostock) will durch das Weiterentwickeln der Anlage im Zusammenspiel mit dem sogenannten Umrichter neue Lösungsansätze bieten. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt fachlich und finanziell mit 395.000 Euro. weiterlesen…

Historischer Tiefstand für Wind-Onshore

BWE: Durch mehr Genehmigungen und Flächen schnellstmöglich überwinden

Der Brutto-Zubau der Windenergie an Land von 1.078 Megawatt (MW) bzw. 325 Anlagen im Gesamtjahr 2019 liegt auf dem niedrigsten Stand seit Einführung des EEG im Jahr 2000, meldete der Bundesverband WindEnergie am 28.01.2020. Der Zubau sei um 55 Prozent geringer als 2018 und 80 Prozent geringer als 2017 gewesen. Daher fordert der Branchenverband, Bund und Länder müssten das Ausbautief durch Sofortmaßnahmen für mehr Genehmigungen und Flächen überwinden helfen. Zudem müssten pauschale Abstandsregeln vor allem für bestehende Regional-, Flächen- und Bauplanungen sowie Repowering-Projekte vermieden werden. Nachdem der Bedarf an Erneuerbaren Energien für klimaneutrale Produktion, Sektorenkopplung und Wasserstofferzeugung steigt, müsse die Bundesregierung die Ausbaupfade anpassen. weiterlesen…

Grüne präsentieren: „Die neue Gaswelt“

Wie sieht der künftige Gasbedarf aus und wie kann er klimagerecht gedeckt werden?

Der Übergang von der fossilen Gasnutzung auf grüne, erneuerbare Gase muss zügig angegangen werden, lautet die Kernthese einer bei der Agentur für Erneuerbare Energien in Auftrag gegebenen Untersuchung („Die neue Gaswelt“) der Grünen-Bundestagsfraktion. Nötig seien vor allem eine effizientere Nutzung und ein konsequenter Ausbau der erneuerbaren Energien. weiterlesen…

Wind-Onshore weiter mit dramatischer Ausbauflaute

Tiefster Stand seit 20 Jahren

Der Ausbau der Windenergie ist im vergangenen Jahr fast zum Erliegen gekommen. Selbst in Niedersachsen, dem Windland Nummer eins, wurden lediglich 54 neue Anlagen in Betrieb genommen. 2019 gingen insgesamt nur 276 neue Windanlagen mit einer Gesamtleistung von lediglich 940 Megawatt ans Netz. Damit ist der Bau neuer Windgeneratoren an Land in Deutschland auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren eingebrochen. Nach vorläufigen Zahlen wurden nur 276 neue Windenergieanlagen in Betrieb genommen – ein Rückgang von mehr als 60 Prozent Im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus einer Auswertung der Fachagentur Windenergie an Land hervor. Hauptgründe sind lange Genehmigungsverfahren, zu wenig ausgewiesene Flächen und viele Klagen. weiterlesen…

Grundsätzliches vom UBA zum Beginn des Jahrzehnts

Stromerzeugung erneuerbar und konventionell

Dem stetig wachsenden Anteil Erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung steht nicht im gleichen Maß ein Rückgang der konventionellen Stromerzeugung gegenüber. Daher wurde in den letzten Jahren in Deutschland mehr Strom produziert als verbraucht. Bis zum Jahre 2003 hielten einander Erzeugung und Verbrauch noch in etwa die Waage, seither wird immer mehr Strom exportiert. Eine Aufstellung des Umweltbundesamtes. weiterlesen…

Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland 2019

Mehr erneuerbare als fossile Energieerzeugung

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben die Jahresauswertung zur Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2019 vorgelegt. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Nettostromerzeugung, d.h. dem Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, hat sich von 40,6 Prozent auf 46 Prozent erhöht. Damit liegen sie erstmals in der Summe vor den fossilen Energieträgern (40 Prozent). Danach verzeichnete die Windkraft mit 17,3 TWh den größten Zuwachs und die Braunkohle mit -29,3 TWh die stärksten Verluste. weiterlesen…

Das Märchen von der reüssierenden Atomkraft

Drei AKW im Dezember 2019 in Europa stillgelegt – Windkraft auf Platz 1

„Entgegen der selbst von der Ludwig-Maximilians-Universität München und sogar der Süddeutschen Zeitung transportierten Propagandaaussagen von Prof. Sinn vom Münchner Ifo-Institut werden nicht viele neue AKW in ‚der Welt gebaut'“, schreibt Raimund Kamm, Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie e.V. in Bayern und Vorstand des Vereins FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V. in einer Rund-Mail. (Foto: Raimund Kamm, Vorstand LV-Bayern BWE – Foto © BWE) weiterlesen…