Prokon entschuldigt

Kehrtwende: Wie Prokon die Insolvenz noch abwenden will

Bis 15.01.2014 sah die Welt für Prokon-Anleger alles andere als rosig aus. Von dem Genussrechtskapital in Höhe von 1,4 Milliarden Euro seien bisher 227 Mio. Euro gekündigt worden, meldet der Branchendienst IWR. Am 10. 01. hatte Prokon zunächst eine drohende Erklärung veröffentlicht und die Genussrechte-Inhaber ultimativ informiert, die Insolvenz könne nur noch dann verhindert werden, wenn bis zum 20.01.2014 für mindestens 95% des Genussrechtskapitals Zusagen vorlägen, dass bis zum 31.10.2014 auf Kündigungen verzichtet werde. Einen Tag darauf die Kehrtwende von Prokon: In einem Schreiben entschuldigt sich Prokon zunächst dafür, wenn sich Anleger angegriffen oder gar bedroht gefühlt hätten – und rechtfertigt sich in einem weiteren Text für den seltsamen Umgang mit den Medien. weiterlesen…

Von Fukushima zur Privat-PV

Zur Jahreswende: Eine Bestandsaufnahme der Energiewende
von Thomas Kraneis

Nach dem atomaren Großunfall in Fukushima nahm die Bundesregierung die kurz zuvor durchgesetzte Restlaufzeitverlängerung der Atomkraftwerke wieder zurück und beschloss, bis 2022 endgültig aus der Kernenergie auszusteigen. Die Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieses Ziels wurden bisher jedoch meist mehr oder weniger in Einzelaspekten dargestellt. Zur Jahreswende 2013-14 stellt sich die Situation wie folgt dar.
weiterlesen…

Haifischhaut-Lack für Windflügel

Entwicklung aus dem Fraunhofer IFAM – leistungssteigernd und leise

Mehr Leistung und weniger Lärm sollen Windenergieanlagen erzeugen, wenn für die Rotorblätter eine bestimmte Lacksorte verwendet wird: Sogenannter Haifischhaut-Lack. Das haben Untersuchungen im Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, ergeben. Dort wurde das Riblet-Lacksystem entwickelt und hat einer Mitteilung folgend „zu erfolgsversprechenden Ergebnissen geführt“ – Titel: „Haifischhautlack aus dem Fraunhofer IFAM beflügelt Windenergieanlagen“. weiterlesen…

Hinrichs-Rahlwes: Energiewende nicht mehr aufhaltbar

EREC– und EREF-Präsident Rainer Hinrichs-Rahlwes hält im Solarify-Selbst-Gespräch die Energiewende für nicht mehr aufhaltbar. Denn weltweit würden immer mehr „Ziele und Politiken für Erneuerbare entwickelt“.

Das BEE-Vorstandsmitglied bestreitet, dass sich überall Widerstand rege, längst sei es „nicht mehr ernsthaft bestreitbar, dass eine vollständig auf Erneuerbaren Energien basierende nachhaltige und sichere Energieversorgung möglich“ sei – die Integration erneuerbarer Energien mache „große Fortschritte“. Allerdings gebe es in der EU dringenden Handlungsbedarf. Das Ziel von 45% Erneuerbaren bis 2030 in Europa sei längst überfällig – der neuen Bundesregierung komme hier große Bedeutung zu. weiterlesen…

Pilarsky-Grosch: „Weg der Energiewende mutig fortsetzen!“

Wind kein Kostentreiber

Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, fordert im Solarify-Selbst-Gespräch, dass Deutschland den Weg der Energiewende mutig fortsetzt. Die Strompreise seien nicht zu hoch – zumindest sei Wind kein Kostentreiber – auch im Binnenland nicht. Den Vowurf der „Verspargelung“ weist sie mit historischen Rückblenden zurück – und belegt die Wichtigkeit der Wind-Industrie mit 118.000 Arbeitsplätzen und einem Exportanteil von 67 Prozent. Deshalb, so die Wind-Präsidentin, „wollen wir, wie 93 Prozent der Menschen in Deutschland, fortsetzen“. weiterlesen…

Xaver treibt Windernte auf neues Rekordhoch

Deutsche Windgeneratoren produzieren mehr als 26 GW Leistung

Das Sturmtief „Xaver“ hat für einen neuen Rekord bei der Windstrom-Erzeugung in Deutschland gesorgt. Am Abend des 05.12.2013 (Donnerstag) haben deutsche Windenergieanlagen erstmals mehr als 26.000 MW Strom ins Netz gespeist. Der Rekord überbot die erst am 28. 10. 2013 aufgestellte Höchstmarke von 24,7 GW, die  das über Nord- und Westeuropa ziehende Orkantief „Christian“ aufgestellt hatte, um 1.300 MW. Das ging aus den Daten der Strombörse EEX in Leipzig hervor. Diese Windstromleistung entspricht der Kraftwerksleistung von 26 mittleren Atomkraftwerken, wie die das Münsteraner Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) meldete. weiterlesen…

EE-Verbände besorgt über Koalitionsvereinbarung

Energiewende am Scheideweg?

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und die Spartenverbände für Biogas, Solarenergie und Windenergie haben am 21.11.2013 in Berlin gemeinsam von der kommenden Bundesregierung eine Politik eingefordert, mit der die Energiewende erfolgreich weitergeführt werden kann. weiterlesen…

EEG-App zeigt live Einspeisung ins 50Hertz-Netz

Mobile Anwendung für 50Hertz aktualisiert: EEG-App mit Live-Einspeisedaten für Wind- und Solarenergie

Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz hat eine erstmals 2012 erschienene App zum EEG aktualisiert. Sie zeigt, wie viel Wind- und Solarenergie aktuell in das 50Hertz-Netz eingespeist wird. Außerdem stellt sie grafisch dar, welche Energiemengen zu diesem Zeitpunkt exportiert oder importiert werden. Das Besondere der App ist die direkte Verbindung zu den Servern von 50Hertz, wodurch die Daten aus den aktuellen EEG-Abrechnungen unmittelbar angezeigt werden können. Dazu gehören die Anteile der verschiedenen Energieträger, zeitliche Verläufe und geographische Verteilungen. weiterlesen…

BEE warnt – BWE: „Mehr Mut!“

BEE: „Energiewende auf der Kriechspur

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) warnte die Union davor, eine Obergrenze für die Erneuerbaren von 35 bis 40 Prozent der Stromerzeugung im Jahr 2020 durchzusetzen. Durch die Beschlüsse der Arbeitsgruppe Energie von CDU/CSU und SPD würden die Klimaschutzziele der Bundesregierung klar verfehlt. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) forderte die künftige Koalition auf, mutiger an die Gestaltung der Energiewende zu gehen. Dem Druck aus der Wirtschaft müsse jetzt standgehalten werden. weiterlesen…

Große Koalition bremst Wind

Koalitionsgespräche: EEG wird gründlich reonoviert

Die über eine große Koalition verhandelnden Parteien  CDU/CSU und SPD wollen die Förderung der eneuerbaren Energien mittels einer EEG-Reform neu ordnen. Zunächst soll die Windenergie weniger Unterstützung erfahren, wie die Verhandlungsführer der Arbeitsgruppe Energie, Hannelore Kraft und Peter Altmaier, mitteilten. Betroffen ist vor allem Onshore-Wind. weiterlesen…