BEE: Negative Strompreise = Marktversagen
Bundesverband Erneuerbare Energie: Zu viel Braunkohlestrom
Am 08.05.2016 verzeichnete die Europäische Strombörse EPEX am Spotmarkt für Deutschland wieder einmal negative Preise. In der Spitze zahlten Betreiber von Braunkohlekraftwerken 24 Ct/kWh Strom, um ihn ins Netz zu entsorgen. Dieses Bild wiederholt sich – so der Bundesverband Erneuerbare Energie – jedes Frühjahr um Pfingsten, wenn unflexibler Strom aus Braunkohlemeilern die Netze verstopft. An den Wochenenden oder an Feiertagen fehlt der Stromverbrauch aus der Industrie. Die Kraftwerke laufen nur mit minimaler Besetzung und können nicht ausreichend herunterfahren. weiterlesen…

In seiner jüngsten
Alle 21 erfolgreiche Bieter haben die sogenannte Zweitsicherheit für ihre PV-Projekte hinterlegt, sodass es auch für die 4. Ausschreibungsrunde (April 2016) kein Nachrückverfahren geben wird. Die
CSU-Chef Horst Seehofer bangt um die Bundestagswahl 2017 – und leitet eine Wende in seinem Energiewendekurs ein. Weil sich die CSU als Garant für einen stabilen Strompreis präsentieren will, sollen die Stromkosten mittels eines Fonds am Steigen gehindert werden. Noch vor kurzem galt für Seehofer das Gegenteil – als er einen ähnlichen Vorschlag seiner Wirtschaftsministerin Ilse Aigner mit der Bemerkung abbügelte: „Wir dürfen künftigen Generationen nicht die Energiekosten von heute zusätzlich aufbürden. Das wäre keine nachhaltige Politik“.
Kampagnen, die zum Wechsel des Stromanbieters auffordern und Erneuerbare Energien fokussieren, sind ins Hintertreffen geraten. Dabei ist das eine einfache Möglichkeit für Bürger, die Energiewende zu unterstützen. Das Angebot ist allerdings schwer zu überblicken. Eine Untersuchung von Nicole Weinhold auf