Zugfahren oft schneller als Fliegen

…und umweltfreundlicher dazu

Das kommerzielle Reiseportal GoEuro bietet neuerdings Zugverbindungen an, die (so der Werbetext) „Zeit sparen und die Erde retten“. Fliegen werde oft als die schnellste Art zu reisen bezeichnet, jedoch sei das nicht immer der Fall. Anlässlich des Tages der Erde (“Earth Day” – auch „„Internationaler Tag der Mutter Erde“) am 22.04.2017 hat der Reisevergleichsanbieter populäre Routen in Europa unter die Lupe genommen und 15 Verbindungen gefunden, bei denen Bahnfahren nicht nur umweltfreundlicher, sondern sogar schneller als Fliegen ist. weiterlesen…

Aufbruch in vernetzte Wirtschaft und E-Mobilität

acatech mit Veröffentlichungen zur Hannover Messe

hat Zielbilder für die Zukunft der Wirtschaft und des Verkehrs formuliert. Im Rahmen der Hannover Messe (vom 24, bis 28. April 2017) legen die Akademie und die von acatech koordinierte Nationale Plattform Elektromobilität Studien und Hilfestellungen für den Weg in diese Zukunft vor. Dazu gehören der Leitfaden „Industrie 4.0 Maturity Index“, ein „Wegweiser Smart Service Welt“, der Abschlussbericht „Autonome Systeme“ und eine „Normungs-Roadmap Elektromobilität 2020“. weiterlesen…

Emissionshandel: Nur geringer CO2e-Rückgang in Deutschland

Energiewirtschaft mindert um 0,9 Prozent – Industrieemissionen nahezu unverändert

Im Jahr 2016 emittierten die rund 1.900 stationären Anlagen im Emissionshandel 453 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalente und damit 0,6 Prozent weniger als 2015. Damit konnten laut Pressemitteilung des Umweltbundesamtes vom 11.04.2017 die gesunkenen Emissionen im Emissionshandel den in der Nahzeitprognose des UBA ermittelten Anstieg der deutschen Verkehrsemissionen um 3,8 Prozent gegenüber 2015 nicht ausgleichen. weiterlesen…

Offshore-Sieger Spekulanten?

Bundesnetzagentur erteilt Zuschläge in erster Ausschreibungsrunde: BEE-Präsident Albers kritisiert

Die Bundesnetzagentur hat am 13.04.2017 die Zuschläge in der ersten Ausschreibung für die Netzanbindung und Vergütung für bestehende Offshore-Windparkprojekte erteilt. „Mit 0,44 ct/kWh liegt der durchschnittliche gewichtete Zuschlagswert weit unterhalb der Erwartungen. Das Ausschreibungsverfahren hat demnach mittel- und langfristige Kostensenkungspotenziale freigesetzt, die zu einer in diesem Umfang nicht erwarteten Senkung der Förderung führen werden“, erläuterte Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann das Ausschreibungsergebnis. Starke Zweifel an der Seriosität der Ergebnisse äußerte BWE-Präsident Hermann Albers. weiterlesen…

Weltenergierat: US-Politik unsicherer als Russland

World Energy Issues Monitor 2017: Digitalisierung spaltet Energiewirtschaft weltweit – noch

Weltweit bestimmen immer stärker Technologietrends wie fortschreitende Digitalisierung sowie die Bedeutung von Speichern und dezentralen Energiesystemen die Agenda der Entscheider in der Energiewirtschaft, so der Weltenergierat in einer Medienmitteilung vom 18.04.2017. Zugleich werde deutlich, wie stark sich vielfach weltweit die Wahrnehmung von Energiethemen hinsichtlich ihrer Bedeutung und ihrer Unsicherheit unterscheide. Dies ist Ergebnis des World Energy Issues Monitor 2017 – einer großen Befragung, die der World Energy Council in 95 Ländern unter 1.200 Entscheidern in der Energiewirtschaft zum achten Mal durchgeführt hat. weiterlesen…

Abgabenstruktur verhindert Energiewende

Finanzierung des Energiesystems steht immer noch auf dem Kopf – Kommentar von Sven Ullrich
Mit freundlicher Genehmigung von erneuerbareenergien

Wind und PV bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Zusatzkosten für immer sauberer werdenden Strom einerseits und für fossile Energieträger bei Wärmeversorgung und Mobilität andererseits sind extrem unterschiedlich, und der Grund dafür, dass die Energiewende nicht gelingen kann. Agora Energiewende hat in einer Studie nicht nur die Probleme aufgezeigt, sondern auch Lösungsansätze zusammengetragen. Mit dieser Grundlagenstudie setzte sich Sven Ullrich am 12.04.2017 in einem Kommentar auseinander. weiterlesen…

Schweiz: „Widerstand gegen Energiestrategie bröckelt weg“

„Viele Firmen laufen ins Ja-Lager über“

Einen „Meinungswechsel“ in der Schweiz diagnostizierte die bz Basel am 15.4.2017 in Sachen Energiestrategie von Energieministerin Doris Leuthard (re.). Anfangs (im Herbst 2015) hätten noch mehr als 100 Unternehmen gegen die Energiestrategie opponiert. Jetzt seien bereits „einige davon im Pro-Lager zu finden“. weiterlesen…

Fossiler Strom immer noch viel zu hoch

BEE: Konventionelle Kraftwerke blockieren Energiewende – starre Restlast reduzieren

„Es ist nicht weiter hinnehmbar, dass konventionelle Kraftwerke die Netze verstopfen, während sauberer Strom abgeregelt wird“, am 11.04.2017 veröffentlichten Monitoringbericht der Bundesnetzagentur. Dieser belege, dass nur ein sehr kleiner Teil des trägen konventionellen Kraftwerkssockels zur Netzstabilität erforderlich und die konventionelle Stromerzeugung weiterhin viel zu hoch sei. weiterlesen…

Schutz geht vor Wiederherstellung

Restaurierung zerstörter Ökosysteme problematischer als gedacht

Regenwald brennt südlich von Boavista/Brasilien 1991 - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDie Presseabteilung des Deutsches Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig hat am 10.02.2017 eine Studie vorgestellt, in der Ökosystem-Management-Strategien untersucht wurden. Die Ergebnisse waren durchaus unerwartet.
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Umweltdumping bei Kohlekraftwerken

BEE: Fairen Wettbewerb schaffen!

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. weist auf unfaire Wettbewerbsbedingungen aufgrund von Umwelt- und Gesundheitsdumping bei Kohlekraftwerken hin. „Seit Jahrzehnten gelten lasche Umweltstandards bei Kohlekraftwerken, was zu Lasten des Klimas, der Umwelt und der Gesundheit geht“, bekräftigt Fritz Brickwedde, Präsident des BEE aus Anlass einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage. weiterlesen…