Chemiker designen „molekulares Flaggenmeer“
Nanostrukturen bauen sich selbst zusammen und bedecken spezifische Oberflächen
Forschende der Universität Bonn haben eine molekulare Struktur entwickelt, die Graphit-Oberflächen mit einem Meer winziger beflaggter „Fahnenstangen“ bedecken kann. Die Eigenschaften dieser Beschichtung lassen sich vielfältig variieren. Möglicherweise lassen sich auf ihrer Basis neue Katalysatoren entwickeln. Auch für die Vermessung der nanomechanischen Eigenschaften von Proteinen könnten sich die Verbindungen eignen. Die Ergebnisse wurden vorab online in Angewandte Chemie veröffentlicht. Nun ist die Printausgabe erschienen, die auf ihrem Titelbild (re. © Joshua Bahr/Uni Bonn) ein Teil des Flaggenmeers zeigt. weiterlesen…
Der Strukturwandel in der Lausitz soll gerecht ablaufen. Aber was bedeutet das genau? Im öffentlichen Diskurs stehen oft finanzielle Fragen im Vordergrund. Andererseits geht mit schrumpfenden Industrien der Verlust von Anerkennung einher. Wie Aspekte der Umverteilung und Anerkennung sich in den Diskursen über einen gerechten Übergang vermischen, untersuchen Konrad Gürtler vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) und Jeremias Herberg,
Der Münchner Stadtrat hat die Verwaltung damit beauftragt, ein Maßnahmenpaket mit dem Ziel zu entwickeln, München bereits bis 2035 zur klimaneutralen Stadt umzugestalten – besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Wärmeversorgung, unterstützt von der
Der rasante technische Fortschritt bei den Erneuerbaren Energien führt zu einer fundamentalen Umwälzung der globalen Energienutzung: Während Strom als bisher teuerster Energieträger nur 20 Prozent des Weltenergiebedarfs deckt, könnte Grünstrom bei konsequenter Klimapolitik langfristig drei Viertel der Energienutzung ausmachen – so eine Untersuchung des
Die Anzahl der Gletscherseen hat sich in den vergangenen 40 Jahren verdoppelt. Für Menschen, die in Hochgebirgstälern leben, bilden sie eine Gefahr: Bei Gletschersee-Ausbrüchen entsteht eine schlammige Sturzflut, die sich mit hoher Geschwindigkeit talabwärts bewegt. Forschende der
Der am 24.11.21 geleakte Entwurfs der EU-Kommission zur Überarbeitung der EU-Gasmarktrichtlinie stellt Wasserstoff ins Zentrum. Der Vorschlag soll den Markt in Richtung kohlenstoffarmer und erneuerbarer Alternativen zu fossilem Gas zu lenken, das bis 2050 auslaufen muss, um das Klimaneutralitätsziel der EU zu erreichen – schreibt der Energiepolitische Informationsdienst in seinem wöchentlichen Newsletter
Der jetzt vorgestellte Vertrag der Ampelkoalition enthält zahlreiche notwendige und auch gute Maßnahmen zum Erreichen der Klimaziele. Er lässt aber zu viele erforderliche Optionen ungenutzt. Darauf weisen die Hauptgeschäftsführer von
Auf dem Weg in eine kohlenstoffneutrale Kreislaufwirtschaft werden Technologien benötigt, die als Rohstoff CO2 verwenden. In Form von Formiat etwa kann CO2 von bestimmten Bakterien verstoffwechselt werden. Acetogene sind eine solche Gruppe von Bakterien. Sie bilden beispielsweise die wichtige Basischemikalie Essigsäure. Manipuliert man diese Bakterien dahingehend, dass sie Ethanol oder Milchsäure produzieren, ließe sich eine umfassende Kreislaufwirtschaft für das Treibhausgas CO2 realisieren. Damit der Prozess nachhaltig ist, wird das CO2 direkt aus der Luft gewonnen und unter Verwendung von erneuerbarer Energie zu Formiat umgewandelt. Eine
Der Energiesektor trägt nach wie vor am stärksten zu den weltweiten Treibhausgasemissionen bei und ist für mehr als zwei Drittel der Gesamtemissionen verantwortlich. Daher wird der Übergang zu einem kohlenstoffarmen Energiesektor zunehmend als Schlüssel zum Erreichen der Kohlenstoffneutralität bis Mitte des Jahrhunderts und zur Abschwächung der negativen Auswirkungen des Klimawandels anerkannt – so die Medienmitteilung der Internationalen Energieagentur die IRENA vom 09.11.2021 über einen Bericht unter dem Titel „
Die Corona-Pandemie entpuppt sich als Treiber für nachhaltiges Handeln. Das zeigt eine am