Schwellenländer entscheidend für erfolgreiche Klimapolitik

Untersuchung des DIE: Gemeinsam Paris-Ziele und nachhaltige Entwicklung erreichen

Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend, um das Weltklima bei 1.5 °C stabilisieren zu können. Eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und des NewClimate Institute vom 20.09.2021 ­zeigt, wie internationale Zusammenarbeit dazu beitragen kann, die Ziele des Pariser Klimaabkommens weltweit umzusetzen. Die von zehn Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen verfasste Studie verdeutlicht insbesondere, welche bedeutende Rolle dabei die Entwicklungs- und Schwellenländer spielen. weiterlesen…

Eigene Fraktion verweigert Kanzlerin Gefolgschaft

Wirtschaft wichtiger als Klima

“Unionsfraktion missbilligt Merkels Zusage zu höheren Klimazielen” – so die Überschrift eines Artikels von Michael Bauchmüller und Cerstin Gammelin in der Süddeutschen Zeitung vom 09.05.2020. “CDU/CSU legt Bremsklotz vor Merkels Klima-Ehrgeiz” titelte Euractiv. Und im Stern las es sich so: “Unionsfraktion bremst Merkels Klima-Ambitionen aus”. Die Unions-Bundestagsfraktion lehnt den von Bundeskanzlerin beim Petersberger Klimadialog angekündigten deutschen Weg ab, wie die SZ als erste aus dem Entwurf eines Positionspapiers der Fraktion zitierte.
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“Zweite Chance für Klimapolitik durch mehr Demokratie”

IASS-Kommentar: COP21 wiederbeleben

Die Hoffnung war groß, als 2015 das Pariser Klimaabkommen verabschiedet wurde. Die Staaten verpflichten sich darin, die Erderwärmung unter zwei Grad Celsius zu halten. Die Bilanz seither ist jedoch ernüchternd: Fünf Jahre später steigen noch immer die Emissionen von CO2 und anderen klimarelevanten Stoffen. und Stefan Schäfer vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) argumentieren in Science, dass das zentralisierte System gescheitert sei. Jedoch könne mehr demokratische Beteiligung die globale Klimapolitik reanimieren. weiterlesen…

NDCs – Nationally Determined Contributions


National festgelegte Beiträge“

Nach den Nationally Determined Contributions (NDCs) – deutsch „national festgelegte Beiträge“ – arbeiten die Vertragsstaaten der COP21 von Paris nationale Klimaschutzziele aus, die sie international kommunizieren und regelmäßig aktualisieren müssen. Die Ziele sind völkerrechtlich nicht bindend. weiterlesen…

COP24: Magere NDC-Ausbeute

Studie: Nur 16 Staaten erfüllen Pariser Klima-Zusagen

Nur wenige Länder haben national festgelegte Beiträge (NDCs, siehe solarify.eu/ndcs-nationally-determined-contributions) zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen verabschiedet, die eindeutig mindestens so ehrgeizig sind wie ihre bei der COP21 zugesagten Beiträge, so die bereits am 29.10.2018 veröffentlichte Analyse „Aligning national and international climate targets“. Sie wurde gemeinsam von Grantham Research Institute on Climate Change and the Environmente, ESRC Centre for Climate Change Economics and Policy (beide London School of Economics) und World Resources Institute erstellt. weiterlesen…