EEX registriert erste Geschäfte am neuen THE

Einer der attraktivsten Handelsknoten in Europa

Am 01.10.2021 startete die European Energy Exchange (EEX) den Handel für das neue bubndesdeutsche nationale Gasmarktgebiet Trading Hub Europe (THE). Am ersten Tag wurden einer Medienmitteilung folgend am THE-Spot- und Terminmarkt der EEX insgesamt 5.5 TWh gehandelt. Die EEX ist mit mehr als 170 Handelsteilnehmern die größte Börse für den deutschen Gashandel. Der neue Trading Hub Europe soll zu mehr Liquidität, höherer Wettbewerbsfähigkeit und einer stärkeren Preisreferenz führen. weiterlesen…

10 Jahre IRENA in Deutschland

: Jubiläum des Innovations- und Technologiezentrums (IITC) in Bonn

Seit IRENA 2009 in Bonn von 75 Ländern gegründet wurde, ist die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien Herzstück eines beispiellosen globalen Zuwachses an erneuerbaren Energien. IRENA hat sich – so eine Medienmitteilung anlässlich des Jubiläums – als einzigartige internationale Plattform für den Austausch von Wissen und politischen Strategien positioniert, um die Nutzung erneuerbarer Energien im Kampf gegen den Klimawandel, Energiearmut und Luftverschmutzung zu forcieren und gleichzeitig nachhaltiges Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern. weiterlesen…

Österreichs Strom-Overshoot-Day

Rechnerisch: Bis Silvester nur mehr Kohle, Erdgas und Atomstrom

Mit dem 01.10.2021 ist – einer Medienmitteilung der IG Windkraft zufolge – der in Österreich erzeugte Strom aus Erneuerbaren rein rechnerisch aufgebraucht. Ab da werden tonnenweise Kohle und Erdgas verbrannt und Atomstrom aus den Nachbarländern importiert, um die Stromversorgung sicherzustellen. „Mit dem Beschluss des EAG (Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz) vor der Sommerpause sind jetzt die Bundesländer gefordert, den Bau der Ökostromkraftwerke auch zu ermöglichen“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Dafür müssen neue Zonen für den Windkraftausbau ausgewiesen, die Genehmigungsbehörden ordentlich ausgestattet und die Verfahren vereinfacht werden.“ weiterlesen…

Deutsche Solarbranche boomt wieder

Franz Alt über die Intersolar

Stromspeicher, Bio-Solarzellen, grüner Wasserstoff, Ladeboxen für E-Autos: Wer in München durch die Messehallen der etwas verkleinerten „Intersolar“-Messe flanierte, erlebte so etwas wie einen zweiten Frühling der deutschen Solarbranche – einen Aufbruch in die neue Energiewelt. Der messbare Erfolg der kleinen Intersolar vom 6.-8 Oktober: 26.000 Besucher aus 93 Ländern, 450 Aussteller aus aller Welt und 45.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. weiterlesen…

Wasserstoffimporte in EU könnten bis 2050 halben Bedarf decken

Neue Studie des Weltenergierats über Wasserstoffimporte in die Europäische Union

„Viele europäische Staaten haben die Nutzung von CO2-armem H2 als zentrales Mittel zur Erreichung ihrer Klimaziele identifiziert. Bis 2050 könnte der Gesamtbedarf an Wasserstoff und wasserstoffbasierten Brennstoffen in der EU von aktuell ca. 10 Millionen Tonnen deshalb auf bis zu 60 Millionen Tonnen bzw. 2.000 Terawattstunden steigen,“, erklärte Carsten Rolle, Geschäftsführer des Weltenergierat – Deutschland, anlässlich der Vorstellung der neuen europäischen Studie des Weltenergierat Decarbonised Hydrogen Imports into the European Union: challenges and opportunities am 08.10.2021 in Berlin. weiterlesen…

Rat legt EU-Standpunkt für COP26 fest

„Aktueller Kurs reicht nicht aus“

Der Europäische Rat für Wirtschaft und Finanzen hat im Rahmen seiner Tagung am 05.10.2021 in Luxemburg den Standpunkt festgelegt, den die EU bei der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP 26) in Glasgow vertreten wird. Darin wird die höchste Dringlichkeit betont, die globale Reaktion auf die Klimakrise zu verstärken, und dass auf der ganzen Welt für eine gerechte und faire Klimawende gesorgt werden muss. (Offizielles Logo der COP26 – Grafik © ukcop26.org, OGL) weiterlesen…

Kohlendioxid-armer Stahl mit Eisenschwamm und Schrott

thyssenkrupp macht Stahl mit weniger CO2

Deutschlands größter Stahlkonzern thyssenkrupp hat erstmals Stahl mit verringerter CO2-Freisetzung produziert. Bei dem sogenannten bluemint®-Verfahren wird ein Teil des Eisenerzes durch Eisenschwamm ersetzt. Für das Schmelzen von Eisenschwamm muss im Hochofen weniger Kohle eingesetzt werden. Dadurch sinken die Kohlendioxid-Emissionen. Erster Kunde ist nach einer Medienmitteilung von thyssenkrupp vom 06.10.2021 der Premium-Badhersteller Kaldewei aus Ahlen. Die vom internationalen Zertifizierer DNV bestätigte Methode zur Minderung der CO2-Emissionen am Hochofen ermöglicht die bilanzielle Verteilung der CO2-Einsparungen auf eine bestimmte Menge des Produkts. Die CO2-Intensität einer solchen Tonne Stahl verringert sich so um 70 Prozent. (Bild: Bluemint-Steel – Foto © thyssenkrupp Steel Europe) weiterlesen…

„Klimaschutz braucht Rückenwind“

SRU-Impulspapier zu Koalitionsverhandlungen – u.a. Ausbau der Windenergie an Land

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die Windenergie schnellstmöglich weiter ausgebaut wird. In den vergangenen Jahren ist der Ausbau aber dramatisch eingebrochen. Wie die Probleme der Windenergie an Land überwunden werden können, analysiert der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) in einer ausführlichen Stellungnahme, die Anfang 2022 veröffentlicht wird. Am 08.10.2021 legte er mit Blick auf die anstehende Regierungsbildung ein Impulspapier vor, das die zentralen Empfehlungen zusammenfasst. weiterlesen…

Keine voreiligen Schlüsse aus Sondereffekten am Strommarkt!

Warnung des BEE

Die Strompreise sind entgegen den Vorhersagen der Übertragungsnetzbetreiber in der letzten Zeit auf ein bisher unerwartetes Niveau gestiegen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Neben dem massiven Anstieg des Gaspreises auf mehr als 150 €/MWh sind auch die CO2-Preise, die steigende Stromnachfrage durch das Anziehen der Wirtschaft sowie die schwache Einspeisung aus Windenergie dafür verantwortlich, schreibt der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. am 08.10.2021 in einer Medienmitteilung. weiterlesen…

IEA Global Hydrogen Review 2021

„Entschlossenes Handeln der Regierungen entscheidend für Wachstum kohlenstoffarmen Wasserstoffs“

Die Regierungen müssen bei einer Vielzahl von politischen Maßnahmen schneller und entschlossener handeln, damit kohlenstoffarmer Wasserstoff sein Potenzial entfalten kann, um der Welt zu helfen, Netto-Null-Emissionen zu erreichen und gleichzeitig die Energiesicherheit zu unterstützen, so der IEA Global Hydrogen Review 2021. EA-Exekutivdirektor Fatih Birol: „Es ist wichtig, die Entwicklung von kohlenstoffarmem Wasserstoff zu unterstützen, wenn die Regierungen ihre Klima- und Energieziele erreichen wollen“. Birol stellte den 224-seitigen Bericht am 04.10.2021 beim Treffen der Energieminister in Tokio vor. Solarify dokumentiert Ausschnitte aus Medienmitteilung und Kurzfassung. (Titel: © iea.org) weiterlesen…