Norwegen eröffnet weltweit erstes Testzentrum für grünen Schiffstreibstoff

Strom, Ammoniak und Wasserstoff

Schiffsdiesel im Hafen von Malaga - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyIn Stord, 70 km südlich von Bergen, eröffnete Norwegens Premierministerin am 01.10.2020 unter dem Namen Catapult Centre Sustainable Energy das weltweit erste Testzentrum für alternative Kraftstoffe. Das Zentrum soll dazu beitragen, Norwegens Position als führendes Land in der „grünen Schifffahrt“ zu sichern. Anfang 2021 soll das Gebäude voll ausgestattet sein. Hier sollen unter anderem Hochspannungslösungen, Ammoniak und Wasserstoff als Kraftstoff getestet werden. Die Bauarbeiten beginnen im Herbst. weiterlesen…

In Q1-3 soviel PV-Strom wie im ganzen Jahr 2019

Neue Zahlen von Energy-Charts des Fraunhofer ISE

PV-Dächer Berchtesgaden - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie vor kurzem (23.09.2020) relaunchte Datenplattform Energy-Charts des Fraunhofer ISE hat die Zahlen zur Nettostromerzeugung in den ersten drei Quartalen 2020 ausgewertet. Es zeigt sich dabei, dass die Photovoltaik-Anlagen in den ersten neuen Monaten 46,5 Terawattstunden produziert haben. Dies ist genau der gleiche Beitrag wie im kompletten Jahr 2019, schreibt Sandra Enkhardt am 02.10.2010 im Portal pv magazine. weiterlesen…

Graphit statt Gold

Innovative Beschichtung von Bipolarplatten in Brennstoffzellen für bessere Wasserstoff-Autos

Elektroautos, die binnen fünf Minuten „vollgetankt“ sind, auf Reichweiten wie ein Diesel kommen und doch „sauber“ fahren: Das schaffen mit Wasserstoff betankte Brennstoffzellen-Fahrzeuge bereits heute. Allerdings sind sie bisher noch selten und teuer. Neben Effizienzproblemen liegt das unter anderem an einer Kernkomponente: Goldbeschichtete Bipolarplatten (BiP) in Brennstoffzellen. Sie sind außerdem aufwändig in der Herstellung. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden, der deutsche Automobilkonzern Daimler und das finnische Stahlunternehmen Outokumpu Nirosta haben einer Medienmitteilung vom 29.09.2020 folgend eine preiswerte Alternative für die schnelle Massenproduktion entwickelt.
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ESYS: Neues Marktdesign für die Energiewende

„Netzengpässe bewältigen, Sektorenkopplung fördern“

PV und Wind, Mark Brandenburg - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Energiewende schreitet voran, doch das Strommarktdesign hinkt hinterher. Mit dem Wandel hin zu klimafreundlichen Alternativen in den Sektoren Verkehr und Wärme steigt der Bedarf an grünem Strom. Um diesen zu decken, genügt es jedoch nicht, Wind- und Solarenergie sowie Netzausbau voranzutreiben. Das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ macht in zwei Stellungnahmen Vorschläge für ein zeitgemäßes Marktdesign, das die Sektorenkopplung fördert und Netzengpässe effektiv und effizient bewältigt. weiterlesen…

Er­folgs­fak­to­ren Sek­to­ren­kopp­lung und in­ter­na­tio­na­le Zu­sam­men­ar­beit

DLR-Untersuchung „Wasserstoff als Fundament der Energiewende“

Wasserstoff-Tanklastzug an Multi-Energie-Tankstelle - Foto © Gerhard Hofmann für Solarifyn einer am 30.09.2020 publizierten zweiteiligen Studie untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Potenzial von grünem Wasserstoff als Energieträger für ein klimaneutrales Energiesystem. Zwei Erfolgsfaktoren werden herausgestellt: konsequente Sektorenkopplung sowie internationale Zusammenarbeit bei Produktion und Logistik. Deutschland kann bei Wasserstofftechnologien eine globale Vorreiterrolle einnehmen und so den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort stärken. weiterlesen…

Ökologischer Stromspeicher aus Vanillin

„Hochskalierbar und für kontinuierliche Produktion geeignet“

Forschende der TU Graz haben einen Weg gefunden, den Aromastoff Vanillin in ein redoxaktives Elektrolytmaterial für Flüssigbatterien zu verwandeln. Die Technologie sei ein wichtiger Schritt in Richtung ökologisch nachhaltiger Energiespeicher, wie Christoph Pelzl von der TU Graz am 01.10.2020 beschreibt (Foto: TU Graz-Forscher Stefan Spirk hat einen Weg gefunden, flüssige Elektrolyte in Redox-Flow-Batterien durch Vanillin zu ersetzen – © Lunghammer, TU Graz). weiterlesen…

Lesehinweis: Vorbild Marokko

DLF: Mit der Sonne in die Zukunft

PV-Modul - Foto © Gerhard Hofmann für Solarify„Weg von Kohle, Öl, Gas: In zehn Jahren soll schon mehr als die Hälfte des Stroms in Marokko aus Wind, Wasser und Sonne gewonnen werden – auch dank des größten Solarkraftwerks der Welt, das gerade in den Bergen der Provinz Midelt entsteht – sagte (und schrieb) Stefan Ehlert vom ARD-Studio Rabat am 22.09.2020 in der Reihe „Zeitfragen“ in Deutschlandfunk Kulltur und auf der Tagesschau-Internetseite. weiterlesen…

Kohle rentiert sich nicht mehr – auch nicht in Polen

Polen beschließt (späten) Kohleausstieg
Kohlekraftwerk Schkopau-Leuna - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyAnfang August gab es Meldungen, dass Polens Regierung unter der nationalpopulistischen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) einen Geheimplan entwickelt habe, bis 2036 aus der Kohle auszusteigen. Die taz berichtete. Doch die in Polen mächtigen Kohlegewerkschaften liefen Sturm gegen die Pläne. Nun einigten sie sich auf eine Beendigung des Kohleabbaus im Jahr 2049. Bis dahin gibt es weiter kräftige Subventionen für die Kohlewirtschaft und ihre Beschäftigten. Wie lange die Kohlekraftwerke selbst noch laufen ist weiterhin unklar. Näheres dazu beschreibt Manuel Först am 29.09.2020 auf energiezukunft.
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Schulze: „Das gemeinsame Verständnis wächst“

Weltweiter Biodiversitäts-Schutz ebenfalls Thema beim informellen Umweltrat

Hier stimmt die Biodiversität noch: Wasserfall im Regenwald Ecuadors 'El Manto de la Novia' - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyBei ihrem informellen Treffen am 30. September und 1. Oktober 2020 in Berlin haben die EU-Umweltminister unter anderem beraten, wie eine Anhebung des EU-Klimaziels für 2030 erfolgen kann. Im Mittelpunkt der Diskussion stand – laut BMU-Pressemitteilung vom 01.10.2020 – eine umfassende Folgenabschätzung der EU-Kommission zu den sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen eines höheren Klimaziels für 2030. weiterlesen…

Energie System 2050: Lösungen für die Energiewende

Forschungsinitiative der Helmholtz-Gemeinschaft präsentiert Strategien, Technologien und Open-Source-Werkzeuge

Wind und PV bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyAls Beitrag zum globalen Klimaschutz muss Deutschland den Einsatz fossiler Energieträger rasch und umfassend minimieren und das Energiesystem entsprechend umbauen. Wie und mit welchen Mitteln das am besten gelingen kann, hat die Forschungsinitiative „Energie System 2050“ der Helmholtz-Gemeinschaft erforscht, an der sich auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt. Auf der Abschlusskonferenz in Berlin präsentierten die Wissenschaftler der beteiligten Forschungszentren ihre Ergebnisse. weiterlesen…