„Albtraum für Photovoltaik-Eigenversorger“

EEG-Novelle kritisch gesehen

Sandra Enkhardt sortierte am 23.09.2020 für pv magazine die Reaktionen auf den EEG-Entwurf: Sie seien „zu erwarten“ gewesen: „Die Erneuerbaren-Branche zeigt sich enttäuscht und fordert weiterhin dringend Nachbesserungen. Gerade die Ausschreibungen für Photovoltaik-Anlagen und die Belastung des solaren Eigenverbrauchs sind vielen Marktteilnehmern ein Dorn im Auge“. weiterlesen…

Sprung nach vorn bei Schieneninvestitionen

Mehr für Bahnhöfe und Digitale Schiene

Deutschland fährt mit dem Bundeshaushalt 2021 seine lange vernachlässigten Investitionen in die Schieneninfrastruktur deutlich hoch. Dies ergibt die Auswertung des Haushaltsentwurfs für 2021 durch die Allianz pro Schiene. Den Regierungsentwurf hat das Bundeskabinett am 23.09.2020 verabschiedet. weiterlesen…

Bundeshaushalt 2021

Bundesregierung investiert so viel wie nie zuvor in den Klimaschutz

Mit einer deutlichen Erhöhung des Etats für den Energie- und Klimafonds auf ingesamt knapp 27 Milliarden Euro sowie der Strukturförderung in den Kohleregionen soll der Klimaschutz im Jahr 2021 weiter gestärkt werden, wie das BMU in einer Pressemitteilung vom 23.09.2020 verlautbart. Damit – so heißt es – werde die Bundesregierung 2021 so viel wie nie zuvor in den Klimaschutz investieren. Dazu zähle auch eine deutliche Erhöhung des Etats für den Energie- und Klimafonds auf ingesamt knapp 27 Milliarden Euro im Jahr 2021. Erstmalig sollen auch Mittel zur Strukturstärkung in den Kohleregionen im Bundeshaushalt eingestellt werden. weiterlesen…

Globale Erwärmung unbedingt unter zwei Grad halten

Meeresspiegelanstieg: Stabilitäts-Check der Antarktis offenbart enorme Risiken

Je wärmer es wird, desto rascher verliert die Antarktis an Eis – und viel davon wohl für immer. Die Folgen für die weltweit an Küsten gelegenen Städte und das Kulturerbe könnten langfristig verheerend sein, von London bis Mumbai, von New York bis Shanghai. Dies hat ein Team des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Columbia University und der Universität Potsdam in einer jetzt in Nature als Titelgeschichte veröffentlichten Studie herausgefunden.
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Permafrostboden in Sibirien erodiert seit Jahren immer stärker

Flussufererosion im Lena-Delta trägt zum Treibhauseffekt bei

Die Arktis erwärmt sich stärker als jede andere Region der Erde. Als Folge geht der viele tausend Jahre alte Permafrostboden durch Erosion verloren. Wie Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) am sibirischen Fluss Lena gemessen haben, ist das Ausmaß der Erosion beängstigend: Dort bricht das Ufer jährlich um gut 15 Meter ab. Hinzu kommt, dass der im Permafrost gespeicherte Kohlenstoff den Treibhauseffekt weiter anheizen kann. weiterlesen…

Hochdruckstudie: Einblick in vielversprechende Batteriematerialien

Röntgenuntersuchung zeigt systematische Verzerrung des Kristallgitters von Hochentropie-Oxiden

In einer Hochdruck-Röntgen-Untersuchung haben Wissenschaftler neue Erkenntnisse über eine vielversprechende neue Materialklasse für Batterien und andere Anwendungen gewonnen. Das Team um Qiaoshi Zeng vom Center for High Pressure Science in China nutzte die brillanten Röntgenstrahlen der, um ein sogenanntes Hochentropie-Oxid (HEO) unter steigendem Druck zu analysieren. Die in Materials Today Advances veröffentlichte Studie ist ein erster, aber wichtiger Schritt für ein breiteres Verständnis der HEO-Materialien. weiterlesen…

EuGH erlaubt Beihilfen für AKW Hinkley Point C

Greenpeace Energy: „Enttäuschendes Signal für die Energiewende in Europa“

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Klage Österreichs gegen Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C endgültig abgewiesen. Damit gestattet das höchste europäische Gericht dem Betreiber des AKWs, von staatlichen Beihilfen zu profitieren. Nach Berechnungen im Auftrag von Greenpeace Energy könnte sich diese über mehrere Jahrzehnte auf mehr als 100 Milliarden Euro summieren. weiterlesen…

Durchbruch in der internationalen Klimapolitik und Erfolg der EU-Klimadiplomatie

Germanwatch begrüßt Ankündigung Chinas, die eigenen Klimaziele zu verbessern

Die Ankündigung des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 22.09.2020, dass China seine Klimaziele verschärfen und vor 2060 Klimaneutralität erreichen wolle, kommentiert Lutz Weischer, Politische Leitung Berlin bei der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch: weiterlesen…

Reichstes Prozent schädigt Klima doppelt so stark wie ärmere Hälfte

Oxfam über Klimawandel und Ungleichheit

Das reichste eine Prozent (63 Millionen Menschen) hat zwischen 1990 und 2015 mehr als doppelt so viel klimaschädliches CO2 ausgestoßen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen. Ein Oxfam-Bericht unter dem Titel „Confronting Carbon Inequality” zeigt: Wir müssen den exzessiven CO2-Ausstoß der Wohlhabenden einschränken, in die öffentliche Infrastruktur investieren und die Wirtschaft zum Wohle aller klimagerecht umbauen. weiterlesen…

EEG-Novelle: Energiewende-Akteuren mehr zutrauen

Gebraucht werden realistische Stromverbrauchsannahmen und schnellerer Erneuerbaren-Zubau

Vor dem für morgen, dem 23.09.2020, erwarteten Kabinettsbeschluss zur EEG-Novelle sieht die NATURSTROM AG deutlichen Nachbesserungsbedarf. Der Öko-Energieversorger mahnt angesichts der angestrebten Treibhausgasneutralität höhere Ausbauziele an – und generell mehr Luft zum Atmen für die Treiber der Energiewende. weiterlesen…