„Verzögerungspolitik vernichtet Arbeitsplätze“

Solardeckel verursacht Markteinbruch um 80 Prozent bei Photovoltaik-Aufdachanlagen

PV-Anlage - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyBerechnungen von EuPD Research zeigen einen dramatischen Einbruch der Photovoltaik-Neuinstallationen bei Erreichen des 52 Gigawatt Solardeckels. Der Wegfall der Einspeisevergütungen verhindert den wirtschaftlichen Betrieb für neu installierte Photovoltaikanlagen. Allein für 2021 ergibt sich ein Investitionsausfall von gut 3 Milliarden Euro, wie der Bonner Thinktank EuPD Research in einer Pressemeldung vom 04.06.2020 mitteilte. weiterlesen…

Wasserstoff-Roadmap für Deutschland

Fraunhofer identifiziert Kernpunkte für Aufbau einer nachhaltigen H2-Wirtschaft

Daimler-Brennstoffzellen-Auto - Foto © Solarify„Wasserstofftechnologien nehmen eine Schlüsselposition bei der Transformation der Industrie in Richtung einer nachhaltigen Wertschöpfung ein“, erklärt Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. „Als Land der Ingenieure und des Anlagebaus kann sich Deutschland eine weltweite Spitzenposition sichern – sofern wir jetzt zügig die richtigen Weichen stellen und die Voraussetzungen schaffen, die Wasserstoffwirtschaft zielgerichtet zu realisieren“. weiterlesen…

Erd-Überlastungstag am 22. August

Global Footprint Network veröffentlicht: Earth Overshoot Day 2020 über drei Wochen später als 2019

COVID-19 hat den ökologischen Fußabdruck der Menschheit geschrumpft. Das zeigt, dass es möglich ist, den Ressourcenverbrauch innerhalb kurzer Zeit zu verändern. Echte Nachhaltigkeit, die das Wohlergehen aller auf dieser Erde auch langfristig ermöglicht, kann jedoch nur durch Planung („Design“) erreicht werden, nicht durch Katastrophen („Desaster“). weiterlesen…

Coronakrise verzögert Klimaschutzprogramm 2030 kaum

Antwort der Bundesregierung vom 03.06.2020

Reichstag bei Nacht - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Bundesregierung erwartet bei der Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – überwiegend keine oder nur vereinzelt Verzögerungen aufgrund der Coronakrise. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/19432) vom 04.06.2020 auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/19083) hervor. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Grüne Konjunkturhilfen können mehr als 360.000 Arbeitsplätze schaffen

Greenpeace-Studie analysiert Job-Effekte eines klimaorientierten Konjunkturprogramms

Konjunkturhilfen für grüne Zukunftsbranchen können innerhalb der kommenden fünf Jahre rund 365.000 neue Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig bis zu 56 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag von Greenpeace erstellte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), des Beratungsunternehmens DIW Econ und des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), die am 04.06.2020 in Berlin vorgestellt wurde. weiterlesen…

„Von allen Seiten überraschend positiv aufgenommen“ 

Reaktionen auf Konjunkturpaket der Bundesregierung

Reichstag in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDas schrieben Florence Schulz und Philipp Grüll auf EURACTIV.de über das Corona-Konjunkturprogramm: „Es war eine schwere Geburt: Nach 21 Stunden Verhandlung, aufgeteilt auf zwei Tage, stand das deutsche 130-Milliarden-Konjunkturpaket. Das Ergebnis wird von allen Seiten überraschend positiv aufgenommen.“ Nicht von allen: Deutsche NGO kritisieren, dass in dem Paket kein einziges Mal das Wort „Pflege“, ebenso wenig „Methanol“ oder „synthetische Kraftstoffe“ – dafür aber extrem ausführlich „Wasserstoff“ vorkommt. Aber die Hauptkritik besteht darin, dass SUV-CO2-Schleudern nicht nur durch die Mehrwertsteuer-Senkung, sondern auch durch die neue Kaufprämie bevorzugt werden. weiterlesen…

„Niedergang der fossilen Brennstoffe“

Öl, Gas und Kohle könnten weltweit zwei Drittel ihres Wertes verlieren

Uniper-(Braun-)Kohlekraftwerk Schkopau bei Leuna - Foto © SolarifyDas Geschäft mit Öl-, Gas- und Kohle wird zunehmend unrentabel. Die weltweiten fossilen Reserven könnten in den kommenden 50 Jahren rund zwei Drittel ihres Wertes einbüßen und von etwa 39 Billionen auf 14 Billionen US-Dollar einbrechen. Das hat der britische Think Tank Carbon Tracker in einer am 04.06.2020 erschienenen Studie errechnet. Florence Schulz berichtete für Euractiv darüber. weiterlesen…

Proteste gegen Verbrenner-Prämie zeitigten (Teil-)Erfolg

Corona-Paket: „Wirtschaftspolitische Corona-Maßnahmen stabilisieren Finanzmärkte kurzfristig nur wenig“ (DIW)

Bundeskanzleramt und Bewässerung - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyUm Familien, Unternehmen und Kommunen darin zu unterstützen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besser zu bewältigen, hat die Bundesregierung ihr umfassendes Konjunkturpaket auf den Weg gebracht. Der Koalitionsausschuss hat sich in den späten Abendstunden auf ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro verständigt und sich dafür auf Eckpunkte verständigt. Mit dem größten Paket seiner Art in der Geschichte der Bundesrepublik sollen auch private und öffentliche Investitionen angeschoben, die technologische Modernisierung und der Klimaschutz befördert werden. Kritisch lässt sich das DIW-Berlin auf das Paket ein (s.u. und Titel). Verbrenner werden nicht gefördert – wohl aber Hybride. weiterlesen…

„Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“

Ergebnis des Koalitionsausschusses am 03.06.2020 – Eckpunkte des Konjunkturpakets

Legislative und Exekutive - das Bundeskanzleramt vom Paul-Löbe-Haus aus gesehen - Foto © Gerhard Hofmann für Solarify130 Milliarden Euro in 57 Punkten auf 15 Seiten umfasst das am späten Abend des 03.06.2020 nach 21stündigen Verhandlungen von der rot-schwarzen Koalition im Kanzleramt beschlossene Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket. Solarify dokumentiert die für den Themenkreis Nachhaltigkeit, Klimawandel, Energiewende, Erneuerbare Energien und Energieforschung wichtigsten Inhalte und Ankündigungen – wie die Nationale Wasserstoffstrategie und die Förderung Erneuerbarer Energien. Eine Prämie für Verbrenner wird es nicht geben. weiterlesen…

Differenzverträge (Contracts for Difference)

Absicherung gegen Preisunterschiede

Differenzverträge (Contracts for Difference – CfD) sind ein finanzielles Produkt zur Absicherung eines volatilen oder unsicheren Preises, das sowohl den Verkäufer als auch den Käufer absichert. Dabei verständigen sich beide Seiten auf einen CfD-Preis („strike price“). Liegt der zugrundeliegende Preis (beispielsweise der Preis einer Aktie) darunter, so bezahlt der Käufer die Differenz an den Verkäufer. Liegt der zugrundeliegende Preis alternativ über dem CfD-Preis, so zahlt der Verkäufer die Differenz an den Käufer. So sind Verkäuferinnen und Verkäufer gegen niedrige Preise und Käuferinnen und Käufer gegen hohe Preise abgesichert. Contracts for Difference eignen sich daher gut als Instrument der Risikoabfederung bei Investitionen. Es gibt zwei wesentliche Beispiele für ihre Anwendung: CfDs für die Absicherung von Investitionen in erneuerbare Energien und sogenannte Carbon Contracts for Difference für Investitionen in die Dekarbonisierung der Industrie. (Quelle: DIW) weiterlesen…