BBU: Alle belgischen AKW sofort stilllegen!

…Und auch die Uranfabriken in Gronau und Lingen…

Nach dem Urteil zu den belgischen Atomreaktoren Doel 1 und Doel 2 des Gerichtshofes der Europäischen Union (EuGH) vom 29.07.2019 hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz in einer Pressemitteilung vom 30.07.2019 seine grundsätzliche Forderung nach der sofortigen Stilllegung aller belgischer Atomreaktoren an den Standorten Doel und Tihange bekräftigt. weiterlesen…

ISE in der Kritik

Expertenstreit: Brennstoffzelle oder Akku klimafreundlicher? Vergleich von Treibhausgas-Emissionen umstritten

Für das Erreichen der Klimaschutzziele muss der Verkehrssektor die durch den Einsatz von fossilen Kraftstoffen verursachten Treibhausgas-Emissionen drastisch senken. Doch wie groß ist der Treibhausgas-Fußabdruck von alternativen Antriebskonzepten? Forscher des Fraunhofer ISE haben in einer Studie im Auftrag der H2 Mobility Deutschland einen Lebenszyklus-Vergleich von Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen durchgeführt (siehe solarify.eu/batterie-und-brennstoffzelle-ergaenzen-einander-ideal). Und sehen die Brennstoffzelle klar vorn. Das erweckt Widerspruch aus den Niederlanden. weiterlesen…

200 Rentiere auf Spitzbergen verhungert

Ursache: Klimakrise

Ein Team von drei Wissenschaftlern verbrachte 10 Wochen damit, die Population des Svalbard Rentiers zu Beginn dieses Jahres zu erforschen. Ashild Onvik Pedersen, die Leiterin der Zählung, sagte, dass der hohe Sterblichkeitsgrad eine Folge der Klimakrise sei, die laut Klimawissenschaftlern in der Arktis doppelt so schnell voranschreite wie im Rest der Welt. weiterlesen…

Chemische Substanzen aus „Unkraut“

CEC startet Nachhaltigkeits-Projekt mit äthiopischer Universität

Eigentlich gibt es – nicht nur für Naturfreunde – kein „Unkraut“,höchstens mehr oder weniger nutzbare Pflanzen. Direktor Prof. Walter Leitner vom Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim an der Ruhr und seine Abteilung konzentrieren sich beispielsweise auf die Herstellung von chemischen Produkten unter Verzicht auf fossile Rohstoffe. Gemeinsam mit der Universität Addis Ababa startete das MPI CEC nun ein neues Projekt, in dem aus einem „Unkraut“ nachhaltige chemische Produkte erzeugt werden sollen. (Foto: Prof. Walter Leitner, neuer Direktor am MPI CEC – © Gerhard Hofmann für Solarify) weiterlesen…

Künstliche Inseln als Offshore-Wasserstoffspeicher

Europäisches Konsortium entwickelt Verteilkreuz-Konzept, um Offshore-Windenergie mit Wasserstoffspeicher zu erleichtern

Die internationalen Konsortialpartner des North Sea Wind Power Hub (NSWPH) haben am die Ergebnisse der Bewertungsphase eines Projekts vorgestellt, das Wasserstoff in künstlichen Inseln in der Nordsee speichern will – schreibt Nicole Weinhold in einem ausführlichen Berichtin Erneuerbare Energien. Dafür haben sie die Bedingungen für den Bau eines oder mehrerer Windenergie-Verteilkreuze in der Nordsee analysiert, Studien durchgeführt, Szenarien untersucht, Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern, führenden Offshore-Windparkentwicklern und Nichtregierungsorganisationen geführt. weiterlesen…

Rückenwind für Wasserstoff nutzen

TÜV SÜD und LBST helfen bei der Konzeption von sicheren und wirtschaftlich sinnvollen Lösungen der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Mit der geplanten Einrichtung von „Reallaboren“ und dem Wettbewerb HyLand hat die Bundesregierung wichtige Weichen gestellt, um den Einsatz von Wasserstoff in der Industrie und im Verkehr voranzutreiben. „TÜV SÜD und die Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST) haben die nötigen Kompetenzen und Erfahrungen, um die sichere Anwendung der Wasserstoff- und Brennstoff­zellentechnologie und die Vorbereitung und Umsetzung entsprechender Projekte zu unterstützen“, wie es in der Pressemitteilung des TÜV SÜD vom 30.07.2019 heißt. (Foto: Rohrleitungssystem in einer Power-to-Gas-Anlage – © TÜV SÜD) weiterlesen…

Erneuerbares Methan mittels Urbakterien hergestellt

Mikrobielle Elektromethanogenese

In der Schweiz ist erstmals mittels Urbakterien erneuerbares Methan erzeugt worden. Wie das Portal powertogas.info der dena am 03.07.2019 mitteilte, wurde auf dem Areal Aarmatt der Regio Energie Solothurn wurde schon am 31.05.2019 mithilfe des von Electrochaea entwickelten Biomethanisierungsprozesses aus erneuerbarem Strom erstmals erneuerbares Methan hergestellt. Nur ein paar Tage später sei bereits die erste Einspeisung ins Gasnetz erfolgt. weiterlesen…

Raus aus dem linearen Konsumwahn

acatech: Kreislaufwirtschafts-Initiative gegründet

Wachstum vom Ressourcenverbrauch entkoppeln – keinen Abfall mehr verursachen – alles wiederverwenden, ist die (alte) Idee der Kreislaufwirtschaft. Die neu gegründete Circular Economy Initiative Deutschland möchte in diesem Sinne die lineare Logik des Herstellens und Verbrauchens durchbrechen, indem Wissenschaft, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammen an einem Zielbild für Deutschland arbeiten. Mitglieder der Initiative stellten am 29.07.2019 in München eine erste Studie über Perspektiven für Deutschland, europäische Vorbilder und die Entwicklung einer Kreislaufwirtschafts-Roadmap vor. Solarify weist in einem Anhang darauf hin, dass die Idee von der Kreislaufwirtschaft schon eine lange Geschichte hat. (Titel: Deutschland auf dem Weg zu einer zirkulären Wirtschaft – © acatech; Circular Economy) weiterlesen…

Wie geht es weiter nach dem EEG?

Fraunhofer ISE befragt Besitzer früher EEG-geförderter PV-Anlagen

2000 wurde das EEG mit dem Ziel verabschiedet, die Entwicklung von Stromerzeugungstechnologien aus erneuerbaren Energien wie Photovoltaik zu fördern, Energieimporte zu reduzieren und den Klimaschutz voranzutreiben. Besitzern von Solaranlagen wurde eine auf 20 Jahre festgelegte Vergütung für die Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz zugesichert. Anfang 2021 laufen nun die ersten EEG-Vergütungen aus. Im Rahmen des SINTEG Projekts „C/sells“ ruft das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE die Besitzer von älteren PV-Anlagen auf, an einer Befragung zu Betriebsoptionen jenseits des EEG teilzunehmen. weiterlesen…

BUND: Power-to-X nicht per se klimafreundlich

Ohne Nachhaltigkeitsregeln sogar potenziell schädlich

Strombasierte Energieträger, sogenannte Power-to-X (PtX), werden in der Debatte um Klimaschutzmaßnahmen in den Sektoren Verkehr, Industrie und Gebäude aktuell als klimaneutraler Ersatz für fossile Brennstoffe angepriesen. Dass PtX jedoch nicht per se klimafreundlich ist und unter Umständen sogar negative Folgen für Umwelt und Klima aufweisen kann, zeigt ein am 29.07.2019 veröffentlichtes, im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erarbeitetes Impulspapier des Öko-Instituts auf – am Schluss eine kritische Würdigung. (Foto: Zapfhähne-OME-H2-Solarstrom – © MPI CEC) weiterlesen…