Sommerpause für fossile Kraftwerke gefordert

BSW-Forderungen anstelle Regierungsbeschlüssen

  • Förderung von konventioneller Kraft-Wärme-Kopplung auf Heizperiode konzentrieren und damit Klimapotenzial der Solarenergie in Wärmenetzen erschließen
  • Mittelfristig pro Jahr so 5 Mio. t CO2 vermeidbar
  • Große Solarthermie-Anlagen erzeugen Wärme wettbewerbsfähig für 3 bis 5 Cent pro Kilowattstunde

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Wenn an heißen Tagen plötzlich der PV-Ertrag einbricht…

Ratschlag von Matthias Diehl

Solarzellen haben einen negativen Temperaturkoeffizienten und liefern daher bei hohen Temperaturen, wie sie derzeit in Deutschland herrschen, eine deutlich niedrigere Spannung (Daumenwert: –2mV pro Solarzelle pro °C ). In solchen Extremsituationen können sich dann Auslegungsfehler des Systems auswirken, die an kühlen Tagen unbemerkt bleiben. Wenn die Daten der eigenen PV-Anlage überwacht werden, kann man schnell rausfinden, ob eine solche Fehlauslegung vorliegt. weiterlesen…

Gerhard Knies: „Zukunft nach Design oder Desaster?“

Konturen einer lebensfähigen Welt mit 10 Milliarden Menschen

Gerhard Knies, Club of Rome-Mitglied und Desertec-Erfinder, jetzt Gründer des Vereins „Viable World Connection (ViWoCon)“ entwirft im Solarify-Selbst-Gespräch „eine lebensfähige Welt, in der das Zusammenspiel der Einzelprozesse und der verschiedenen Akteure eine nachhaltige Gesamtentwicklung ergibt“. Das erfordere ein grundlegendes Umdenken. Wir bräuchten eine – nur kooperativ erreichbare – ökologische (no-carbon) und zivilisatorische (no-military) Sicherheit, und eine Welt-Innenpolitik. weiterlesen…

Europäische Energieunion mehr als nur eine Einkaufsgemeinschaft

FES-STudie EU-Rat und Kommission streben Harmonisierung der europäischen Energiepolitik an

Am 25.02.2015 hat die Juncker-Kommission eines ihrer zentralen Projekte vorgestellt: Die Europäische Energieunion, als Begriff im April 2014 vom damaligen polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk geprägt.  Ziel dieses umfassenden Vorschlags ist die Quadratur des Kreises – die Harmonisierung der Energiepolitik der Mitgliedstaaten unter Berücksichtigung der jeweiligen nationalen Energiepfade und des energiepolitischen Zieldreiecks der ökologischen Nachhaltigkeit, der Wirtschaftlichkeit und der Versorgungssicherheit. Nun legte die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Studie zur Energieunion vor.
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Top Fünf der energetischen Modernisierung

dena: Hausbesitzer setzen auf Einzelmaßnahmen wie Heizungstausch, Fenstererneuerung und Wärmedämmung

Schritt für Schritt statt alles auf einmal: Um die eigenen vier Wände energieeffizient zu modernisieren, nimmt die Mehrzahl der Hausbesitzer in Deutschland nicht gleich eine Komplettsanierung in Angriff, sondern setzt auf sogenannte Einzelmaßnahmen. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat jetzt die Förderstatistik der staatlichen KfW-Bank ausgewertet. weiterlesen…

VBI mit neuem Leitfaden „Erneuerbare Energien“

EE-Standardwerk für Ingenieure und Laien

Die Ingenieure im VBI (Verband der Beratenden Ingenieure wollen als Partner von Politik und Gesellschaft dazu beitragen, die Energiewende zum Erfolg zu führen. Deshalb engagiert sich der VBI für eine zukunftsorientierte Energieversorgung. „Mit dem Planungshandbuch wollen wir Politik und Öffentlichkeit das gebündelte Wissen und die Erfahrung unserer Mitglieder zugänglich machen“, erläutert VBI-Präsident Volker Cornelius das Ziel des neuen VBI-Leitfadens. weiterlesen…

VDE-Studie: Potenziale für Strom im Wärmemarkt bis 2050

Empfehlung: Zurück zur Stromheizung

Ein zentrales Ziel des Energiekonzepts der Bundesregierung ist die Reduktion der CO2-Emissionen um mindestens 80% bis 2050 (bezogen auf 1990). Neben dem viel zitierten Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE) im Stromsektor erfordert dieses Ziel signifikante Veränderungen in den Sektoren Wärme und Verkehr. Im hier betrachteten Wärmesektor sind zunächst umfassende Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in allen Bereichen (Wärmedämmung, Heizungssanierung, Prozessoptimierung) unabdingbar. Um jedoch die angestrebte CO2-Reduktion erreichen zu können, muss zusätzlich die Verwendung fossiler Energieträger drastisch reduziert werden. Das Ziel soll mit möglichst geringen Kosten erreicht werden. weiterlesen…

VDE-Studie „Batteriespeicher in der Mittel- und Niederspannungsebene“

Bis 2025 wirtschaftlicher Betrieb von Batteriespeichern möglich

In der Studie werden Speicheranwendungen in der Nieder- und Mittelspannungsebene in Deutschland für den Zeithorizont bis zum Jahr 2025 betrachtet. Diese Studie beschrankt sich auf Batteriespeicher, die elektrische Energie aufnehmen und wieder abgeben. Diese Speicher können sowohl an Netze der allgemeinen Versorgung als auch an geschlossene Verteilernetze oder an Kundenanlagen angeschlossen sein. Die Wirtschaftlichkeit der untersuchten Batteriespeicheranwendungen wurde auf Basis heute gültiger Rahmenbedingungen untersucht und mit den heute gebräuchlichen Alternativen verglichen. In einem konservativen Ansatz wurden zusätzlich erzielbare Erlöse durch mögliche Mehrfachnutzungen der Speichersysteme sowie volkswirtschaftliche Aspekte nur ansatzweise berücksichtigt. Aufgrund des gewählten Zeithorizonts und entsprechend den Ergebnissen der vorangegangenen VDE-Studie „Energiespeicher für die Energiewende – Speicherungsbedarf und Auswirkungen auf das Übertragungsnetz für Szenarien bis 2050“ aus dem Jahr 2012, wurden Langzeitspeicher, Power-to-Gas und Power-to-Liquid Anwendungen in der vorliegenden Studie nicht in die Betrachtung einbezogen. Ebenfalls nicht betrachtet wurde der Verkehrssektor, der mittel- bis langfristig eine relevante Energiespeicheroption darstellen kann. Die Option „Strom-zu-Wärme“ wird aktuell in einer separaten VDE-Studie behandelt. weiterlesen…

Fragen eines lesenden Bürgers

Am 04.06.2015 war der internationale Tag der Umwelt. Solche Tage, meist mit Feigenblatt-Charakter, werfen Fragen auf. Viele haben Antworten, scheinbar einfache; andere keine. Warum machen wir nicht endlich die Kohlestrom-Dreckschleudern dicht? Antwort: Arbeitsplätze! Warum verbieten wir nicht endlich europaweit Plastiktüten – Tansania (seit 2005) und Ruanda (2006) schafften es doch auch!? Antwort: Arbeitsplätze! Warum subventionieren weiterlesen…

Klimawandel auf dem Acker

Neue Strategien für die Landwirtschaft

Die Anpassungen an steigende Temperaturen laufen bereits: In den vergangenen vierzig Jahren wurde immer früher mit der Maisbestellung begonnen – neue Sorten und Kulturen kommen ins Spiel. Der Monitoringbericht zur Anpassung an den Klimawandel (siehe: solarify.eu) der Bundesregierung befürchtet für die Landwirtschaft unvorhersehbare problematische Wetter- oder Witterungssituationen. weiterlesen…