Fell warnt Energie-Genossenschaften vor KAGB-Novelle

Erlaubnispflicht der BaFin oder Registrierungspflicht

Der grüne Energieexperte und Präsident der Energy Watch Group, Hans-Josef Fell, weist auf eine Veränderung im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) hin: Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt habe die große Koalition im Juni 2014 eine erneute Novelle des Kapitalanlagegesetzbuches beschlossen. In der Novelle des KAGB vom Sommer 2013 sei es ihm „zusammen mit anderen Bundestagsabgeordneten gelungen, Energiegemeinschaften und vor allem Energie-Genossenschaften von zu großen Pflichten, die ihnen oftmals unerfüllbar hohe Auflagen gemacht hätten, weitgehend frei zu halten“. Dies sei nun mit der erneuten Novelle zum Teil zurückgeholt worden, so dass sich jetzt „gravierende Veränderungen für Energie-Genossenschaften ergeben“. Diese machen laut Fell sofortiges Handeln nötig, damit Energie-Genossenschaften nicht schwerwiegende Probleme mit der Finanzaufsicht bekommen.
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ISE mit neuem Datenangebot

Stromproduktion und aktuelle Spotmarkt-Preise ständig verfügbar

Auf der Website energy-charts.de stellt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg als „Beitrag zur Transparenz und Versachlichung der Diskussion um die Energiewende“  interaktive Grafiken zur Stromproduktion und zu den Spotmarkt-Preisen in Deutschland zur Verfügung. Die Daten werden von den ISE-Wissenschaftlern aus neutralen Quellen zusammengestellt und stehen wochenaktuell rückwirkend ab 2011 zur Verfügung. weiterlesen…

EEG-Kommentar neu

Ab Oktober 2014

Solraify berichtet selten über Kommendes – in diesem Fall sei eine Ausnahme gestattet: Das EEG ist fortlaufend Neuerungen unterworfen und im ständigen Mittelpunkt der politischen Diskussionen – vor allem seit der Verabschiedung der Novelle. In nunmehr bereits 7. Auflage erscheint daher im Oktober der EEG-Kommentar von dem in Wissenschaft und Praxis bestens ausgewiesenen und höchst anerkannten Autor Prof. Dr. Dr. Peter Salje. weiterlesen…

Strompreisvergleich für Deutschland

Strompreise – große regionale Unterschiede

Die Preise für Strom fallen in Deutschland höchst unterschiedlich aus. So sind die Preise für Strom in ländlichen Gebieten höher als in Städten und im Osten der Republik höher als im Westen. Dies gilt zumindest für die lokalen Anbieter. Überregionale Anbieter hingegen bieten meist die deutlich günstigeren Preise und verringern die regionalen Preisunterschiede – das Ost-West-Gefälle aber bleibt weiterhin bestehen. Diese Unterschiede macht der Strompreis-Atlas der Seite www.stromauskunft.de deutlich  und hilft bei der Suche nach dem günstigsten Preis. weiterlesen…

Postfossil mobil

Aufbruch in eine menschen- und umweltfreundliche Verkehrswelt

„Postfossile Mobilität“, der neue Band der Zeitschrift politische ökologie erklärt, wie wir heute die Weichen stellen müssen, damit sich das zukünftige Verkehrsgeschehen menschengerecht und umweltfreundlich gestaltet. Band 137 mit dem Schwerpunkt „Postfossile Mobilität“ erschien am 06. 06. 2014 im oekom verlag. weiterlesen…

Das World Fracking Orchestra spielt auf

Auf der Titanic spielte das Bordorchester bis kurz vor dem Untergang. Es galt, Normalität vorzugaukeln und so lange wie möglich Panik zu verhindern – ob die heldenhafte musikalische Ausdauer irgendjemandes Leben verlängert oder gar gerettet hat, verbleibt im Dunkel der Geschichte unter viertausend Metern Wasser des Nordatlantiks. Das Titanic-Orchester der Gegenwart setzt sich zusammen aus virtuosen PR-Managern der großen Energieversorgungs- und Rohstoffunternehmen und aus ihren willigen Helfershelfern in den Reihen bornierter Klimaleugner – gleich, ob als bezahlte Mietmäuler oder ideologisch verblendet. Dieses Orchester – es muss eben umbenannt werden in „World Fracking Orchestra“ – hat die gleiche Aufgabe: Uns so lange wie irgend möglich glauben zu machen, dass alles in Ordnung sei. Es ist dies die Ordnung der amerikanischen Evangelikalen, die dem irrationalen Glauben frönen, der liebe Gott habe die Erde so erschaffen, dass wir sie gar nicht kaputt machen können.
Dabei erkennt inzwischen selbst die über jeden Verdacht übertriebener Klimahörigkeit erhabene Internationale Energieagentur an, dass wir nur maximal ein Drittel (wenn nicht gar nur ein Fünftel) der im Boden befindlichen fossilen Ressourcen verbrennen dürfen, wollen wir die Zwei-Grad-Grenze nicht überschreiten – mit katastrophalen Folgen für Millionen Menschen. Zwei Drittel (oder eher vier Fünftel?) des fossilen Kohlenstoffs sind „Unburnable Carbon“, der in der Erde verbleiben muss, wenn wir unseren Nachkommen nicht eine teilweise unbewohnbare Erde hinterlassen wollen.
Doch die politische Ökonomie der fossilen Wirtschaft tickt anders: Sie muss ihrem inneren Automatismus folgend – sprich: Schaden von ihren Aktionären abwendend – den Klimaschutz blockieren. Mit allen Mitteln, selbst demokratiefeindlichen. Denn ihr Börsenwert hängt von der immer neuen Ausweisung immer neuer Reserven ab; 500 Milliarden Euro investieren die 200 größten Kohle-, Öl- und Gaskonzerne jährlich in die Erschließung (und Propagierung) neuer Vorkommen – die Begriffe „peak oil“ oder „peak gas“ sind sektiererisches Teufelszeug für sie. weiterlesen…

Energieagenturen (eaD)

Der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) ist laut eigener Aussage eine Vereinigung der Agenturen, „die Tag für Tag die energie- und klimapolitische Ziele in den Regionen und Kommunen konkret umsetzen. Wir, die Energie- und Klimaschutzagenturen, fördern die Energieeffizienz und den Einsatz Erneuerbarer Energien. Mit unseren lokalen Projekten und Kampagnen sind wir die Schrittmacher für die Energiewende. weiterlesen…

Mikroplastik(s)

Die zunehmende Verunreinigung von Ozeanen mit Kunststoffen und Kunststoffpartikeln (so genanntes Mikroplastik) erregt Aufsehen. Kosmetische Mittel stellen eine relevante Quelle für den Eintrag von Kunststoff-Klainstpartikeln in Gewässer dar. Dabei muss laut IKW (Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.) zwischen Kunststoffen in gelöster Form und festen Kunststoffpartikeln unterschieden werden. weiterlesen…