Berner Forscher messen längst vergangene Wärmegrade
Ozeantemperaturen aus 700.000 Jahren auf 0,4° genau rekonstruiert
Erstmals haben Forschende des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern um Hubertus Fischer mithilfe von antarktischen Eiskerndaten die globale mittlere Ozeantemperatur für ausgewählte Zeitabschnitte der vergangenen 700.000 Jahre rekonstruiert. Die so gewonnen Erkenntnisse dienen dem besseren Verständnis des Klimasystems. Bereits 2008 hatten die Berner Eiskernexperten nachweisen können, wie sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre in diesem Zeitraum verändert hat. Nun zeigt die Gruppe anhand desselben Eisbohrkerns aus der Antarktis, zwischen welchen Maximal- und Minimalwerten die mittlere Ozeantemperatur im Verlauf der vergangenen 700.000 Jahre geschwankt ist (Foto: Eisberg im antarktischen Ozean – Foto © Derek Oyen, unsplash). weiterlesen…
Nach mehr als zehn Jahren Projektförderung soll das Potsdamer
Um das Niveau internationaler Spitzenforschung halten und ausbauen zu können, erhielt das Fraunhofer ISE ein neues Laborgebäude, das vom BMBFund dem Land Baden-Württemberg zu gleichen Teilen finanziert worden ist. Das
Einer
„Ellenbogenmentalität“ bei einem zweidimensionalen Material: Das hat ein internationales Team unter Federführung des Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) kürzlich entdeckt: Den Physikern gelang es, Bor-Schichten entstehen zu lassen, die nur eine Atomschicht hoch sind. Störende Stufenkanten auf der Unterlage schiebt das Material dabei einfach aus dem Weg. Seine Ergebnisse veröffentlichte das Team im Fachmagazin ACS Nano* – so eine Medienmitteilung auf der UDE-Internetseite (Grafik: Verwandlung von reinem Iridium zu Borophen-bedeckter Oberfläche – ©
Wissenschaftler der Abteilung Theorie des
Der Schutz des globalen Klimas ist ein Vorhaben, das Industrie und Gesellschaft vor eine große Aufgabe stellt. Allein durch Begrenzung der globalen Emissionen, durch CO2-Einsparung, werden die Klimaziele nicht zu erreichen sein. Denn auch weiterhin wird es unvermeidbare CO2-Emissionen geben, die dennoch kompensiert werden müssen. Wege aus dieser misslichen Situation können Maßnahmen wie Aufforstung, Kohlenstoffbindung im Boden oder gar das aktive Abscheiden von CO2 aus der Luft sein. In einem dieser Verfahren setzt man spezielle Filter ein, mit denen sich CO2 aus der Atmosphäre entfernen lässt. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) entwickeln textile Materialien zur CO2-Abtrennung aus der Luft – so eine
Das UN-Ziel zur Beseitigung extremer Armut bis 2030 wird bei Fortsetzung der aktuellen Entwicklung deutlich verfehlt. Dabei könnte eine ehrgeizigere Klimapolitik helfen, extreme Armut in Entwicklungsländern zu reduzieren. Zu diesem Schluss kommt laut einer
Ein neues Röntgenmikroskop am Energy Materials in situ Lab (EMIL) des
Mit sechs Millionen Euro fördert das