MPIKG erhält Millionen-Forschungspreis für Batterieforschung

6,5 Mio. an Potsdamer Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung

Das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) in Potsdam hat einen mit 6,5 Millionen Euro dotierten Forschungspreis des Europäischen Forschungsrats (ERC) gewonnen. Damit soll die Forschung an neuartigen Batterien gefördert werden, die ohne Lithium auskommen. weiterlesen…

Radikal in der Blackbox

LIKAT-Chemiker lüften Betriebsgeheimnis eines Katalysators

Forschende am Rostocker Leibniz-Institut für Katalyse konnten bei einer Redoxreaktion die molekulare Arbeitsweise des Katalysators beobachten und wichtige Zwischenschritte aufklären. Zu diesem Zweck koppelten sie, erstmals weltweit, vier hochmoderne Messmethoden miteinander, die in unterschiedlichen Bereichen von Wellenlängen arbeiten: mit Infrarot-, UV-und Röntgenstrahlen sowie mit Mikrowellen im magnetischen Feld. Sie deckten auf diese Weise den kompletten katalytischen Mechanismus für die selektive Oxidation von Benzylalkohol zu Benzaldehyd auf. Als Grundchemikalie wird Benzaldehyd, das intensiv nach Bittermandel riecht, vor allem für Parfums und Kosmetik gebraucht. (Foto: Blick in ein EPR-Spektroskopim Forschungsbereich „Katalytische In situ-Studien“ von Prof. Angelika Brückner – © catalysis.de) weiterlesen…

Rußpartikel beeinflussen Erderwärmung

Auswirkung auf Wolkenbildung

Wolken über Avinyonet de Puigventós, Katalonien - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyEin Forscherteam der ETH Zürich hat mit Simulationen auf dem CSCS – Centro Svizzero di Calcolo Scientifico) untersucht, wie sich Alterungsmechanismen von Rußpartikeln in der Atmosphäre auf die Wolkenbildung auswirken. Die Wolkenbildung wird durch alternde Rußpartikel in der Atmosphäre stärker beeinflusst als erwartet. Die am 03.11.2020 publizierten Ergebnisse (auch in Nature Geoscience) zeigen, dass Rußalterung die Wolkenbildung und somit das Klima verändert. weiterlesen…

Alternative Kraftstoffe für Motoren

Übersichtsartikel zu Verbrenner-Verbotsforderungen

Verbrennermotor eines VW-Käfers, Auspuff- Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyEtliche Interessengruppen, vor allem NGO, drängen Regierungen dazu, Verbrennungsmotoren möglichst einzuschränken oder mittelfristig gar zu verbieten. Die Gründe dafür „werden jedoch häufig nicht ausreichend behandelt oder gerechtfertigt“, schreiben Jorge Martins und Francisco Brito von der portugiesischen Universidade do Minho in einer im August publizierten Untersuchung, die auf einem Artikel in Science Direct vom Juli 2017 zweier Koreaner aufbaut. weiterlesen…

Kupfer als neues Platin für Brennstoffzellen?

Lange unterschätzter Kandidat für Elektrokatalysatoren

Mit Brennstoffzellen soll der Verkehr umweltfreundlicher werden. Eine Herausforderung dabei: Geeignete Katalysatoren zu finden, die nicht nur effizient Strom aus Brennstoffen gewinnen, sondern auch möglichst preiswert sind. Die physikalische Chemikerin Julia Kunze-Liebhäuser und ihr Team an der Universität Innsbruck haben nun gezeigt, dass Kupfer hier ein lange unterschätzter Kandidat ist. weiterlesen…

„Ökologie ist die Lebensversicherung unserer Zukunft“

Energie-Dialog im HZB

Wasserstoff-Auto der NOW - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyMit den drei Panels „Wasserstoffthematik im Mobilitätssektor“, „Der Wandel von Industrieprozessen“ und „Die Rolle von Green Energy in der Stadt der Zukunft“ ging am 05.11.2020 die Konferenz „Energie-Dialog“ der RSBK AG (Rudolf Scharping Strategie Beratung Kommunikation AG) über die Bühne des Helmholtz-Zentrums Berlin. RSBK begleitet den Energiewendeprozess seit sechs Jahren. Denn mit der Energiewende ständen ein beispielloser Strukturwandel in der Energiewirtschaft und eine Neuausrichtung von Industriezweigen neben der Aufgabe von Politik, die Partizipation der Bevölkerung am Projekt Energiewende zu integrieren. weiterlesen…

40 Jahre alter Katalysator birgt Überraschungen für die Wissenschaft

Wegweisende Entdeckung über den auf Titan-Paaren basierenden “Titansilikalit-1“

Der Katalysator “Titansilikalit-1“ (TS-1) ist nicht neu: Schon vor fast 40 Jahren wurde er entwickelt und seine Fähigkeit entdeckt, Propylen in Propylenoxid, eine wichtige Grundchemikalie in der Chemieindustrie, umzuwandeln. Jetzt hat ein Wissenschaftlerteam der ETH Zürich, der Universität Köln, dem Fritz-Haber-Institut und der BASF durch die Kombination verschiedener Methoden einen überraschenden Wirkmechanismus dieses Katalysators entdeckt. Diese Erkenntnisse sollen die Katalysatorforschung einen wichtigen Schritt voranbringen. (Abbildung: 3D-Modell des aktiven Zentrums des Katalysators Titansilikalit-1 mit einem Titan-Paar (hellgrau) – Bild © ETH Zürich) weiterlesen…

Aus Methan Ethen machen

Klimaschutz aus dem Reagenzglas

Es wäre ein dreifacher Gewinn – fürs Klima, für die Rohstoffressourcen und für die chemische Industrie: Mit ihrer Arbeit wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin die Basis schaffen, um aus dem Methan, das bei der Erdölförderung bislang abgefackelt wird, nützliche chemische Produkte wie etwa Kunststoffe zu gewinnen. Denn sie gehen der Frage nach, wie ein Katalysator beschaffen sein muss, der das Methan effizienter, als es derzeit möglich ist, in Ethen umwandelt. Einen wegweisenden Hinweis haben sie nun gefunden, den das FHI am 30.10.2020 auf seiner Internetseite publizierte. weiterlesen…

Neue Graphen-Batterie, in 15 Sekunden geladen

Entwicklung von Skeleton und KIT

E-Auto ladend im Berliner Westend - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDeutsche Forscher (KIT) entwickelten mit einem estnischen Start-Up (Skeleton Technologies) die nächste Generation von E-Auto-Akkus, die nicht nur kleiner und leichter sein, sondern auch in nur 15 Sekunden laden sollen. Die kurze Ladezeit in Verbindung mit in die Hunderttausende gehenden Ladezyklen soll drei Hauptprobleme lösen: langsame Ladezeiten, Batterieverschlechterung und Reichweitenangst. weiterlesen…

Grüner Wasserstoff aus Deutschland beflügelt Klimaschutz und Volkswirtschaft

Untersuchung von Wuppertal Institut und DIW Econ

Deutschlands Klimaschutzstrategie baut auf den Einsatz von grünem Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien. Doch wo soll der Wasserstoff herkommen? Aus heimischer Produktion oder importiert aus dem Ausland? Eine am 03.22.2020 publizierte Untersuchung von Wuppertal Institut, Landesverband Erneuerbare Enrgien NRW (LEE NRW) und DIW Econ gibt einen Überblick über die aktuelle Datenlage und ermittelt Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte beider Strategien. Das Resümee: Es trifft nicht zu, dass importierter Wasserstoff allgemein günstiger ist, entscheidend sind je nach Herkunftsland die tatsächlich realisierbaren Strom- und Transportkosten. weiterlesen…