Robuste und leistungsfähige molekulare Elektroanode

Verbesserte Wasserspaltung durch Oligomere

Ein internationales Team aus Wissenschaftlern von Forschungsinstituten in Spanien (Institut Catala d’Investigació Quimica, ICIQ) , den Niederlanden, China und Deutschland (Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Düsseldorf) hat ein neues molekulares Material aus Oligomeren entwickelt und charakterisiert. Das Material kann als Katalysator bei der Wasseroxidation genutzt werden und erzielt eine bisher unerreichte Stromdichte bei molekularen Katalysatoren. Die Forscher haben ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Chemistry publiziert. weiterlesen…

Solarer Wasserstoff: Maß für Stabilität von Photoelektroden

Lösungen zur Verbesserung von BiVO4-Fotoanoden

Zur elektrolytischen Wasserspaltung benötigte hochwertige Photoelektroden korrodieren während des Prozesses leicht. Nun hat ein Team am HZB in internationaler Zusammenarbeit die Korrosionsprozesse von BiVO4-Photoelektroden untersucht. Sie beobachteten die Prozesse „in operando“ während der Sauerstoff-Entwicklungsreaktion (OER). Ihre Arbeit zeigt, wie die Stabilität von Photoelektroden und Katalysatoren verglichen und so auch verbessert werden kann. Eine Medienmitteilung des Helmholtz-Zentrums Berlin. weiterlesen…

Elektroauto laden, wenn „grüner“ Strom fließt

Forschungsteam der Hochschule Osnabrück entwickelt CO2-Kompass

Die Nachfrage wächst: Am 01.01.2020 betrug der Bestand an Elektroautos auf deutschen Straßen laut Kraftfahrt-Bundesamt mehr als 136.600 Fahrzeuge. Im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von mehr als 53.000. Zugleich haben zahlreiche Nutzer nach einer Studie des Instituts für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt den Wunsch, Elektrofahrzeuge zu jenen Zeitpunkten zu laden, an denen der Strom vor allem aus erneuerbaren Quellen generiert wird. Auch vor diesem Hintergrund hat ein Forschungsteam der Hochschule Osnabrück den CO2-Kompass entwickelt. Die web-basierte Plattform macht für Kunden transparent, woher der eingespeiste Strom stammt. weiterlesen…

3. Carbon2Chem-Konferenz – Tag 2

Kalk, Müll und Business Cases

Prof. Görge Deerberg (Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Oberhausen) und Markus Oles (thyssenkrupp Steel Europe AG, Duisburg)
„System integration – the center piece of Carbon2Chem®„

Carbon2Chem - altes Stahlwerk Thyssen - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDeerberg, einer der drei C2C-Koordinatoren, referierte zu Beginn des zweiten Konferenztages am 28.10.2020 über Systemintegration („das Herzstück von Carbon2Chem®„) und die eben beginnende zweite Phase des Projekts. Er sprach über den Energiebedarf und verglich den CO2-Ausstoß zwischen Stahl- und Methanolproduktion: Letztere verursache fast die Hälfte. weiterlesen…

Schritt für Schritt zu einer CO2-freien Industrie

3. Carbon2Chem®-Konferenz 2020 – zweiter Tag: Optionen und Rahmenbedingungen einer klimafreundlichen Stahlproduktion

Die Chancen, den industriellen CO2-Ausstoß bis 2030 zu reduzieren, stehen gut. Die technischen Voraussetzungen sind aufgrund von Projekten wie Carbon2Chem® geschaffen. Jetzt gilt es, ergänzend die entsprechenden Rahmenbedingungen in Form von Regularien, erneuerbaren Energien und grünem Wasserstoff auf den Weg zu bringen. So lautet – eine Medienmitteilung aus dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT zufolge – die Quintessenz der, coronabedingt virtuellen 3. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion am 27. und 28. Oktober 2020. weiterlesen…

Stahlproduktion klimafreundlich gestalten

Erfolgreicher Abschluss der ersten Projektphase

Carbon2Chem - altes Stahlwerk Thyssen - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Stahlproduktion klimafreundlich gestalten – mit dieser Zielsetzung ist Carbon2Chem® im März 2016 gestartet. Die erste Phase des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojektes wurde im Mai 2020 abgeschlossen, wie Fraunhofer UMSICHT per Medienmitteilung vom 27.10.2020 mitteilte. weiterlesen…

3. Carbon2Chem-Konferenz: Defossilisierung der Industrie

Methanol, Harnstoff, höhere Alkohole und Polymere aus CO2-haltigen Prozessgasen

Mit großer Wahrscheinlichkeit ist es noch in diesem Jahrzehnt möglich, unter Verwendung kohlendioxidhaltiger Prozessgase Methanol, Harnstoff, höhere Alkohole und Polymere im Industriemaßstab herzustellen. Zu dieser Erkenntnis sind die Partner im BMBF-Projekt Carbon2Chem® (siehe solarify.eu/carbon2chem) gelangt. Ihre Ergebnisse stellen sie im Rahmen der 3. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie am 27. und 28. Oktober 2020 in Berlin (und online) vor. weiterlesen…

Unstillbarer Energiehunger

Menschheit verbrauchte in den letzten 70 Jahren mehr Energie als in den 12.000 Jahren zuvor

Wissenschaftler aus mehreren Ländern, darunter auch der Paläontologe Prof. Reinhold Leinfelder von der Freien Universität Berlin, haben sich zusammengeschlossen und die Entwicklung des sogenannten ökologischen Fußabdrucks der Menschheit errechnet. Die Auswertung ihrer geologisch-stratigrafischen Daten belegt, welche gewaltigen Veränderungen die Erde vor allem im Verlauf der jüngsten Jahrzehnte erfahren hat. weiterlesen…

Eis- und Warmzeiten in unregelmäßigem Wechsel

Abfolge der wechselnden Phasen kann besser nachvollzogen werden

Im Laufe der jüngeren Erdgeschichte der letzten 2,6 Millionen Jahre haben sich Eis- und Warmzeiten immer wieder abgewechselt. Dabei gab es wechselnde Phasen, in denen beide entweder regelmäßig oder unregelmäßig aufeinander folgten. Der AWI-Forscher Peter Köhler hat jetzt herausgefunden, dass unregelmäßige Wechsel offenbar häufiger auftraten, als bislang vermutet. Seine Arbeit trägt dazu bei, die grundlegenden Klimaänderungen der Erde besser zu verstehen. weiterlesen…

Batterien mit pflanzenbasierten Elektrolyten auf dem Weg in die Praxis

Batterie-Elektrolyte auf Basis von Lignin aus Holz wirtschaftlich herstellen

Bislang enthalten fast alle Batterien, egal ob kleiner Akku im Smartphone oder großtechnische Redox-Flow-Batterie, Metallverbindungen, basierend auf Lithium, Blei oder Vanadium. Gewinnung und Recycling der metallischen Verbindungen sind aufwändig und oft mit Umweltproblemen verbunden. Nun rückt eine nachhaltige Alternative näher – ein Forscherteam entwickelt derzeit eine praxistaugliche Batterie, deren Elektrolyt auf einer pflanzlichen Verbindung aus Holz basiert: Die CMBlu Energy AG optimiert ihr Verfahren zur Elektrolytgewinnung aus Lignin zur Praxisreife weiter, wie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe am 22.10.2020 wissen ließ – am gleichen Tag, als Solarify einen ähnlichen Erfolg schwedischer Forscher veröffentlichte: solarify.eu/schwedische-forscher-entwickeln-erste-organische-batterie. weiterlesen…