„Klimamigration“ nicht monokausal
Klimawandel als ein Treiber unter vielen – Wissenschaftler betonen Komplexität der Ursachen
Der globale Klimawandel wird zunehmend als Sicherheitsrisiko angesehen. Viele argumentieren, die Erderwärmung könnte die Anpassungsfähigkeit vieler Gesellschaften überfordern und potenziell zu Destabilisierung, Migration und Konflikteskalation beitragen. Vor allem die sogenannte Klimamigration wird dabei als Risikofaktor wahrgenommen. Doch das ist zu einfach: „Der Satz ‚die Klimamigranten haben das Fass zum Überlaufen gebracht‘, ist so nicht zutreffend, sagte Christiane Fröhlich, Forscherin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) bei einem DKK-Klima-Frühstück im Vorfeld der 52. Münchner Sicherheitskonferenz. weiterlesen…