Luftverschmutzung unter den weltweit führenden Gesundheitsrisiken

Durchschnittlich drei Jahre verloren – „gefährlicher als Rauchen“

Mainzer Forscher haben berechnet und in Cardiovascular Research publiziert: Die Folgen der Luftverschmutzung verkürzen das Leben der Menschen weltweit statistisch um durchschnittlich fast drei Jahre. Wird der Mensch langfristig der Luftverschmutzung ausgesetzt, erhöht sich das Risiko von Herz- und Atemwegserkrankungen – so Medienmitteilungen aus Mainz. Aus vielen Kohortenstudien wurde ein neuartiges Global Exposure Mortality Model (GEMM) abgeleitet, das eine deutlich verbesserte Erfassung der Exposition gegenüber Feinstaub ermöglicht. Die Forscher haben das GEMM angewandt, um die auf die Luftverschmutzung zurückzuführende gestiegene Sterblichkeit im globalen Maßstab zu bewerten und mit anderen Risikofaktoren zu vergleichen. weiterlesen…

Zwölf Empfehlungen für Gestaltung des EE-Systems

Umfangreicher Vorschlag der Reiner Lemoine Stiftung für neues Energiemarktdesign

PV und Windgeneratoren bei Berge, Brandenburg - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Reiner Lemoine Stiftung (RLS) hat einen umfangreichen Vorschlag für ein neues Energiemarktdesign vorgelegt: In zwölf Punkten erklärt sie einer Medienmitteilung vom 27.02.2020 zufolge, wie Versorgung, Netze, Handel und Erzeugung zukünftig gestaltet werden sollen. Sie fordert einen energiepolitischen New Deal, der das Korsett des Konventionellen Energiesystems aufbricht und die Grundlogiken des Energiemarkts von der Zukunft her denkt. Fundamental sind dafür der massive Ausbau von Solar- und Windkraftwerken, die Etablierung von vernetzten Versorgungszellen und ein Kapazitätsmechanismus für die netzgebundene Stromerzeugung. weiterlesen…

DAM-Auftakt in Ber­lin

„Nach­hal­ti­gen Um­gang mit den Küs­ten, Mee­ren und Ozea­nen stär­ken“

Wolken überm Mittelmeer - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyAm 03.03.2020 hat die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM) sich im FU­TU­RI­UM – Haus der Zu­künf­te vor rund 200 Gäs­ten prä­sen­tiert und ihre Auf­ga­ben und Zie­le vor­ge­stellt, aus­ge­hend von ih­rem Mis­si­on State­ment: “Wir stär­ken den nach­hal­ti­gen Um­gang mit den Küs­ten, Mee­ren und Ozea­nen durch For­schung, Da­ten­ma­nage­ment und Di­gi­ta­li­sie­rung, In­fra­struk­tu­ren und Trans­fer.” weiterlesen…

BMU fördert verstärkt Fahrradinfrastruktur

75 bis 90 Prozent der Kosten für neue Projekte werden übernommen

Fahrräder und Roller, Berlin - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyKünftig wird das Bundesumweltministerium die Fahrradinfrastruktur in Deutschland noch stärker fördern. Bis zu 75 Prozent der Kosten für neue Projekte werden übernommen. Finanzschwache Kommunen können mit bis zu 90 Prozent gefördert werden. Mit dem novellierten Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“ reagiert das Ministerium einer Medienmitteilung folgend auf die große Nachfrage nach mehr und besserer Radverkehrsinfrastruktur. So wurden die Fördertatbestände konkretisiert, eine höhere Förderquote und ein zweites Skizzenfenster eingeführt. Mit der finanziellen Unterstützung aus der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) sollen attraktive Angebote für einen nachhaltigen Radverkehr entwickelt werden. weiterlesen…

Schweiz investiert in Energieforschung

Berner Bundesrat beschließt neues Programm

Stromverteilung - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDie Schweiz setzt ein neues Forschungsprogramm auf. Seine Laufzeit beträgt zwölf Jahre. Es soll zentrale Themen der Energiewende 2050 bearbeiten. Am 26.02.2020 verabschiedete der Berner Bundesrat den Bericht zum neuen Energieforschungsprogramm an das Parlament. Das Programm trägt den Namen SWEET (Swiss Energy Research for the Energy Transition). Seine Laufzeit beträgt zwölf Jahre, von 2021 bis 2032. Die Programmleitung von SWEET liegt beim Bundesamt für Energie (BFE). weiterlesen…

In Sekundenschnelle laden und entladen

Schnell und stark: Neue 2D-Materialien mit Talent zur Energiespeicherung

BESSY II-Speicherring - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyEine neue Materialklasse kann elektrische Energie sehr schnell speichern: Zweidimensionale Titankarbide, so genannte MXene. Wie Batterien speichern sie durch elektrochemische Reaktionen große Mengen elektrischer Energie – aber im Gegensatz zu ihnen können sie in Sekundenschnelle geladen und entladen werden. Ein Forscherteam des Helmholtz-Zentrums Berlin hat in Zusammenarbeit mit der Drexel-Universität in Philadelphia, USA, gezeigt, dass die Einlagerung von Harnstoffmolekülen zwischen den MXene-Schichten die Kapazität solcher „Pseudokondensatoren“ um mehr als 50 Prozent erhöhen kann. weiterlesen…

Das Beste aus Offshore-Wind machen

Physikalische Grenzen für Windenergie in Deutscher Bucht?

Windgenerator - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyIm Rahmen ihres europäischen Green Deal will die EU-Kommission 2020 eine Strategie zur Offshore-Windenergie vorlegen – eine dringend notwendige Strategie , da das Ziel eines klimaneutralen Europas einen massiven Ausbau der Offshore-Windenergie erfordert. Dafür braucht es eine Neubewertung des Potenzials der Offshore-Windenergie in der deutschen Nordsee. Damit beauftragten Agora Energiewende und Agora Verkehrswende das Department of Wind Energy an der Technischen Universität von Dänemark (DTU ) sowie das Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena (MPI-BGC) mit der Simulation künftiger Offshore-Windausbauszenarien für den deutschen Teil der Nordsee mit zwei unterschiedlichen Modellierungsansätzen. weiterlesen…

CO2-Reduktion verstärkt Regen in mediterranen Regionen

Neue PNAS-Studie

Gewitter in Katalonien - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Stabilisierung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre würde sich in unmittelbarer Zukunft positiv auf die Niederschläge in einigen mediterranen Klimaregionen auswirken. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher des Instituts für Atmosphären- und Klimawissenschaften des Nationalen Forschungsrats von Bologna (CNR-Isac) und der University of Reading in einer in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) veröffentlichten Studie. weiterlesen…

Waldschäden: BMEL veröffentlicht aktuelle Zahlen

800 Millionen zusätzliche Hilfen für Waldbesitzer – Bundesländer zuständig für Umsetzung

Waldsterben oberhalb von Ramsau, Obb. - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDas Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat aktuelle Zahlen zu den Waldschäden veröffentlicht, die seit Beginn des Jahres 2018 in Deutschland entstanden sind – durch Stürme, die extreme Dürre, Waldbrände und den Borkenkäferbefall. weiterlesen…

DLF: 150 Satelliten für den Klimawandel

Rund 50 Messwerte über Temperatur, Eisbedeckung, Bewölkungsgrad

Ohne die mehr als 150 Satelliten, die aus den Umlaufbahnen die Erde im Blick haben, wäre die Wissenschaft längst nicht so gut über das Klima und den Klimawandel unterrichtet – so Dirk Lorenzen im Deutschlandfunk. Rund die Hälfte der klimarelevanten Größen lassen sich nur mit Satelliten erfassen. Denn um den Zustand des Klimas auf der Erde zu erfassen, nutzen Fachleute rund 50 Messwerte, etwa die globale Temperaturverteilung, die Höhe des Meeresspiegels, die Eisbedeckung oder den Bewölkungsgrad. weiterlesen…