Eisverlust verlangsamt asiatische Gletscher

NASA bestätigt Bedrohung der Trinkwasserversorgung

Eine internationale Studie unter Führung der NASA ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Asiens Hochgebirgsgletscher als Reaktion auf den weit verbreiteten Eisverlust langsamer fließen und die Verfügbarkeit von Süßwasser stromabwärts in Indien, Pakistan und China beeinträchtigen würden. Das berichtete Carol Rasmussen vom geowissenschaftlichen Nachrichtenteam der NASA am 13.12.2018. Die Forscher des internationalen Teams hätten fast zwei Millionen Satellitenbilder der Gletscher analysiert und herausgefunden, dass 94 Prozent der Unterschiede in den Strömungsgeschwindigkeiten durch Veränderungen der Eisdicke erklärt werden könnten. weiterlesen…

Hybrid gewinnt

Im Praxistest: Fünf Autos mit unterschiedlichen Antrieben

Wie schneiden fünf Fahrzeuge mit fünf unterschiedlichen Antrieben im praktischen Alltagstest ab? Was verbrauchen sie in der Stadt, auf der Autobahn und bei einer Fahrt über Land? Wie viel klimaschädliches CO2 stoßen sie dabei aus? Mit diesen Fragestellungen haben sich Studenten im Master-Studiengang Fahrzeugtechnik der Hochschule Esslingen beschäftigt. In einem Forschungsprojekt unter der Leitung von Professor Werner Klement testeten und verglichen sie mehr als ein Jahr lang die fünf Fahrzeuge. weiterlesen…

IT-Milliardäre investieren in unbekanntes Startup

Millionen für Stromspeicher

Weltweit werden bis 2040 Investitionen von 60 Milliarden US-Dollar in Speicherungstechnologien Erneuerbarer Energien erwartet. Noch immer ist diese mit hohen Energieverlusten verbunden. Ein soeben vom geheimen X-Mondshot-Labor von Alphabet Inc. (der Google-Mutter) gegründetes Energiespeicherprojekt namens Malta soll das ändern – mit Unterstützung von Milliardären wie Jeff Bezos, Richard Branson und Bill Gates. weiterlesen…

Keine Pause bei der globalen Erwärmung

Forscher entwirren angebliche Verlangsamung

Die fortschreitende Klimaerwärmung ist heute offensichtlich: Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der jüngste Sommer brachte Wetterextreme auf der gesamten Nordhalbkugel, der Forschungsstand ist eindeutig. Noch vor ein paar Jahren jedoch wurde von manchen Medien und einigen Experten eine vermeintliche Pause der globalen Erwärmung diskutiert – obwohl es nie statistische Belege für eine nennenswerte Verlangsamung gegeben hat, wie neue Forschung jetzt bestätigt. Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler – u.a. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung – hat die Verwirrung um die angebliche Erwärmungspause analysiert. Ihre zwei nun veröffentlichten Studien zeigen, dass es zu keinem Zeitpunkt belastbare Belege für eine signifikante Pause oder Verlangsamung der globalen Erwärmung gegeben hat. weiterlesen…

COP24 Katowice – Von der Regelsetzung zur Umsetzung?

Wuppertal bewertet COP24

Die Klimakonferenz COP24 in Katowice machte am 15.12.2018 mit dem „Katowice Climate Package“, Detailregeln zur Umsetzung von COP21, das Pariser Klimaschutz-Abkommen umsetzungsreif. Neben der Stärkung der Minderungsehrgeizes wollte die polnische Regierung zudem das Thema „Just transition“, das heißt einen sozialverträglichen Strukturwandel, zu einem wichtigen Thema der Konferenz machen. In einer Diskussionsrunde erörterte das Wuppertal Institut am 19.12.2018 in Berlin eine erste Schnellanalyse, die zeigt: COP24 hat zwar den technischen Rahmen für den internationalen Klimaschutz bereitet und ist insofern ein wichtiger Schritt nach vorn, gemessen am Handlungsdruck sind die konkreten Minderungsambitionen der meisten großen Emittenten aber nach wie vor deutlich zu gering. weiterlesen…

Neue EU-Ökodesign-Regelungen für Beleuchtungsprodukte

Beleuchtungen sollen sparsamer werden und länger halten

Die EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission haben sich auf neue Ökodesign-Regelungen für Beleuchtungsprodukte verständigt. Neue Beleuchtungen sollen demnach weniger Strom verbrauchen. Vorgesehen sind zudem erstmals Reparaturanforderungen für Hersteller. Das teilte das Bundesumweltministerium mit. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die neuen Regeln sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für Verbraucherinnen und Verbraucher. Künftig werden Beleuchtungen weniger Strom verbrauchen und länger halten. Die neuen Reparaturanforderungen helfen dabei, Ressourcen zu sparen und Abfall zu vermeiden.“ weiterlesen…

Gute Nachricht für Energiewende

Reversible Brennstoffzelle bricht Wirkungsgrad-Rekord

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben ein hochgradig effizientes Brennstoffzellen-System in Betrieb genommen, das einen elektrischen Wirkungsgrad im Wasserstoffbetrieb von über 60 Prozent erzielt. Ein so hoher Wert wurde bis jetzt von keinem anderen Forscherteam weltweit berichtet. Und die Anlage weist noch eine weitere Besonderheit auf: Die neu entwickelten reversiblen Hochtemperatur-Brennstoffzellen können nicht nur Strom erzeugen, sondern lassen sich auch für die Herstellung von Wasserstoff durch Elektrolyse nutzen. weiterlesen…

Die Zukunft der Max-Planck-Gesellschaft: Stabiler Etat unerlässlich

MPG-Präsident vor Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung

„Intellektuelle Durchbrüche lassen sich nicht planen,“ sagte Professor Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, am 12.12.2018 vor dem Forschungausschuss in Berlin – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Die MPG zeichne sich durch eine international wettbewerbsfähige, erkenntnisgeleitete sowie risikoreiche Grundlagenforschung aus. Im Zentrum der MPG-Arbeit stehe die Förderung herausragender Forscherpersönlichkeiten, denn sie seien Garanten für maximalen Erkenntnisgewinn. Die MPG rekrutiere mittlerweile mehr als die Hälfte ihrer Direktoren aus dem Ausland und habe einen erheblichen Anteil daran, den viel beklagten Brain Drain aus Deutschland in einen Brain Gain zu verwandeln. weiterlesen…

Klimauhr um 50 Millionen Jahre zurückdrehen

Unsere Zukunft auf der Erde kann auch unsere Vergangenheit sein.

In einer am 10.12.2018 in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichten Studie zeigen Forscher, dass der Mensch einen langfristigen, mindestens 50 Millionen Jahre zurückreichenden Abkühlungstrend umkehrt. Und das hat nur zwei Jahrhunderte gedauert. Bis 2030 wird erwartet, dass das Klima der Erde dem des Mittel-Pliozäns ähnelt und mehr als 3 Millionen Jahre in der Erdzeit zurückreicht. Ohne Reduzierung unserer Treibhausgasemissionen könnten unsere Klimata bis 2150 mit dem warmen und weitgehend eisfreien Eozän verglichen werden, einer Erdepoche vor 50 Millionen Jahren. weiterlesen…

Debatte über die Zukunft des Wissenschaftsstandorts Deutschland

Bundestag zu Anträgen

Deutschland muss mehr Spitzenforscher ausbilden, fördern, rekrutieren und diese auch im Land halten. Darüber waren sich nahezu alle Redner in der einstündigen Debatte zur Zukunft des Wissenschaftsstandortes Deutschland am 14.12.2018 einig. Dazu lagen drei Anträge der Opposition vor, die erstmals beraten und anschließend wurde mit der Mehrheit von 413 Stimmen bei einer Enthaltung zur federführenden Beratung an den Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung überwiesen wurden. weiterlesen…