BINE: Wärmeverteilung mit PCM-Slurries planen

Mit Paraffin-Wasser-Gemischen heizen und kühlen

Für den Wärmeträger Wasser in Fernwärmenetzen und gebäudetechnischen Anlagen gibt es eine Alternative: Fluide aus einem Paraffin-Wasser-Gemisch. Diese bieten in einem engen Temperaturbereich theoretisch höhere Wärmekapazitäten als Wasser. Bislang fehlen aber Berechnungen und Erfahrungen für einen Einsatz in der Praxis. Das BINE-Projektinfo „Wärmeverteilung mit Slurries planen“ (18/2015) präsentiert Ergebnisse von grundlegenden Messungen und Simulationen mit den neuen Wärmeträgern. Damit lassen sich die Gemische jetzt besser charakterisieren und mögliche Einsatzgebiete werden deutlicher. weiterlesen…

Tsunami-Energie abhängig vom Meeresboden

Kleine Höhenschwankungen bündeln Tsunamiwellen

Göttinger Max-Planck-Forscher haben festgestellt, dass der Höhenverlauf des Meeresbodens für die Vorhersage der Wellenausbreitung von Bedeutung ist. Tsunamis gehören zu den verheerendsten Naturkatastrophen. Obwohl die Seebeben, von denen sie meist ausgelöst werden, bisher nicht vorhersehbar sind, vergeht zwischen der Entstehung von Tsunamis und ihrem zerstörerischen Auftreffen auf Küsten kostbare Zeit, die man für Frühwarnungen nutzen könnte. weiterlesen…

Ernst Haage-Preis für Wissenschaftlerinnen…

…und einen Azubi
Erstmals im Rahmen einer Energieforschungskonferenz

Das Mülheimer Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) zeichnete am 04.12. 2015 zwei herausragende Wissenschaftlerinnen für wichtige Fortschritte im Bereich der chemischen Energiespeicherung mit dem Ernst Haage-Preis aus. Die Preisverleihung war zum ersten Mal in eine internationale Tagung zum Thema Energieforschung eingebettet. weiterlesen…

Auf dem Weg zu den schweren Elementen

Kurzlebige Cadmiumisotope in der „Falle“

Einem internationalen Wissenschaftlerteam ist es erstmals gelungen, die Bindungsenergien von Atomkernen der exotischen Cadmiumisotope 129Cd, 130Cd und 131Cd massenspektrometrisch zu bestimmen. Die kurzlebigen Teilchen mit Halbwertszeiten von lediglich Sekundenbruchteilen wurden am Ionenseparator ISOLDE des europäischen Forschungszentrum CERN hergestellt und mit einer Penningionenfalle bzw. einem Multireflexions-Flugzeitspektrometer vermessen, teilt die Universität Greifswald mit. weiterlesen…

Klimawandel: Überschwemmungen in Indien – El Niño?

DLR-Radarsatellit liefert Bilder für Katastrophenhilfe

„Pünktlich“ zur COP21 haben die stärksten Regenfälle seit Jahrzehnten die schon vier Wochen dauernden Überschwemmungen im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu weiter verschärft. Die Seen haben bereits einen hohen Wasserstand und können kein weiteres Wasser aufnehmen. Aus diesem Grund hat die Indische Weltraumagentur ISRO (Indian Space Research Organisation) die sogenannte Aktivierung der International Charter on Space and Major Disasters ausgelöst und um Hilfe gebeten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt nach diesem Hilferuf der indischen Regierung die Rettungskräfte vor Ort mit Bildern des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X. weiterlesen…

Wuppertal Institut zum Klimagipfel

Eine Übersicht zu Beiträgen zu COP 21

In einem Positionspapier des Wuppertal Instituts fordert der deutsche Think Tank die Staaten der Welt nachdrücklich auf, vier zentrale Elemente im Pariser Abkommen zu integrieren:

  • Eine starke Verpflichtung zum Wandel statt Emissionsrechte-Basar;
  • ein neues Paradigma: Vollständiger Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bis Mitte des Jahrhunderts;
  • Transparenz in Form eines robusten Berichts- und Überprüfungsverfahren, und
  • ambitioniertere Anstrengungen – Verpflichtungsbeiträge müssen als minimales, nicht als maximales Niveau festgeschrieben werden und maximal fünf Jahre abdecken.

Darüber hinaus empfiehlt das Wuppertal Institut, dass die ambitionierten Länder dem globalen Konvoi vorweg fahren und einen kleineren ehrgeizigen Klima-Club bilden sollten. weiterlesen…

Studie: „Klimaschutzaktivitäten bis 2020“

Öko-Institut stellt Studie zu internationalen Klimaschutzanstrengungen bei COP21 vor

Das Öko-Institut präsentiert zusammen mit Ecofys und Fraunhofer ISI im Rahmen der UN-Klimakonferenz COP21 in Paris eine aktualisierte Studie zu Klimaschutzaktivitäten bis 2020. Die Studie zeigt zugenommene Klimaschutzaktivitäten auf nationaler Ebene in den vergangenen Jahren, obwohl die Verhandlungen um ein internationales Klimaschutzabkommen stagnierten. Um die Zwei-Grad-Grenze nicht zu überschreiten, müssen die weltweiten Anstrengungen zur Verringerung von Treibhausgasemissionen deutlich verstärkt werden. Dazu müssten die Industrieländer ihre bisherigen Reduktionsziele für das Jahr 2020 erhöhen, Entwicklungsländer zusätzliche oder neue Minderungszusagen für das Jahr 2020 vorlegen und gleichzeitig weitergehende Klimaschutzmaßnahmen vor 2020 umgesetzt werden. weiterlesen…

Bodenlos

Immer weniger fruchtbare Böden: Weltweit gehen jährlich 10 Millionen Hektar Ackerfläche verloren

Das Internationale Jahr des Bodens ist vorbei – der Bodenschutz aber längst nicht am Ziel: Weltweit geht jährlich eine Fläche von rund 14 Millionen Fußballfeldern verloren. Ein Viertel der globalen Bodenfläche enthält heute schon deutlich weniger Humus und Nährstoffe als vor 25 Jahren oder lässt sich gar nicht mehr als Ackerland nutzen – darauf weist eine gemeinsame Pressemitteilung von Umweltbundesamt und BMZ hin. weiterlesen…

Europäisches Stromnetz 2050 simulieren

Programm optimiert Szenarien mit Ziel möglichst geringer Gesamtkosten

Ähnlich wie Schienentrassen und Autobahnen zählt in Deutschland das Stromnetz zu den Lebensadern der Industriegesellschaft. Im nationalen wie europäischen Stromverbund verändert sich die Kraftwerkslandschaft und der Anteil von Wind- und Solarstrom wächst. Dies erfordert eine neue und optimierte Netzinfrastruktur. Das BINE-Projektinfo „Stromnetz mit starker DNA“ (15/2015) stellt ein Programm vor, dass für die oberste Spannungsebene ein möglichst kostenoptimiertes Stromnetz 2050 simuliert. Das Programm bewertet Zwischenergebnisse und rechnet nur mit den besten Varianten weiter. weiterlesen…