EUROfusion: Europäisches Fusionsprogramm neu

Europäisches Fusionsprogramm in neuer Struktur

Ein Festakt am 09. 10. 2014 in Brüssel setzte den Schlusspunkt unter die zurzeit laufende Umstrukturierung des europäischen Fusionsprogramms: Vertreter der Fusionsforschung und der EU-Kommission gründeten das Konsortium EUROfusion. Es umfasst 29 nationale Fusionszentren aus 26 Ländern der Europäischen Union sowie der Schweiz. Ziel der Reorganisation ist es, die Kräfte effizienter auf das gemeinsame Ziel – ein Energie lieferndes Fusionskraftwerk – auszurichten und die EU-Finanzierung neu zu regeln. Rund die Hälfte des Fünf-Jahres-Budgets von 857 Millionen Euro trägt die EU. Koordinator des Konsortiums wird das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München. weiterlesen…

Chemie-Nobelpreis 2014 geht an Max-Planck-Forscher Stefan Hell

Für Leistungen in der ultrahochauflösenden Fluoreszenzmikroskopie

Stefan W. Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen hat den diesjährigen Nobelpreis für Chemie erhalten. Er teilt sich den Preis mit den Amerikanern Eric Betzig und William E. Moerner. Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften würdigt damit die bahnbrechenden Arbeiten des Physikers auf dem Gebiet der ultrahochauflösenden Fluoreszenzmikroskopie. Hell gelang es, die bisherige Auflösungsgrenze optischer Mikroskope radikal zu unterlaufen – ein Durchbruch, der neue wegweisende Erkenntnisse in der biologischen und medizinischen Forschung ermöglicht. weiterlesen…

Fraunhofer veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

„Verantwortung übernehmen – Zukunft aktiv gestalten“

Als erste der vier großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland hat die Fraunhofer-Gesellschaft am 08.10.2014 einen Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt, der die gesamte Organisation abbildet. Der Bericht dient als Grundlage für ein langfristig ausgerichtetes Nachhaltigkeitsmanagement. Fraunhofer hat das Thema Nachhaltigkeit in alle Vorstandsbereiche integriert. weiterlesen…

Vorsicht beim Wetten auf negative Emissionen

MCC: Plädoyer für BECCS

Viele Klima-Modellrechnungen sehen den Einsatz der noch unerforschten Technik BECCS vor, um die Zwei-Grad-Grenze nicht zu überschreiten. Das stellt Sabine Fuss, Leiterin der MCC-Arbeitsgruppe Ressourcen und Internationaler Handel, in ihrem Artikel „Betting on Negative Emissions“ fest. BECCS ist die Kombination aus Bioenergie (BE) und dem Abscheiden und Speichern von CO2 (CCS). weiterlesen…

Hennicke erhält Deutschen Umweltpreis 2014 – mit Krieg und Weinzierl

DBU würdigt Engagement des ehemaligen Präsidenten des Wuppertal Instituts für  Energiewende

Die Träger des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) stehen fest. Der Ökonom und Energieeffizienzexperte Prof. em. Dr. Peter Hennicke (72, Wuppertal) und Prof. Dr.-Ing. Gunther Krieg (72, Karlsruhe), Wissenschaftler und Gründer von UNISENSOR Sensorsysteme, erhalten von Bundespräsident Joachim Gauck am 26. Oktober in Kassel den größten mit 500.000 Euro dotierten Umweltpreis Europas. Hubert Weinzierl (78, Wiesenfelden) erhält den bisher nur dreimal vergebenen DBU-Ehrenpreis für sein lebenslanges Engagement im Naturschutz. weiterlesen…

Ostasien: Leichter Anlass zur Hoffnung

Neue Klimastudie belegt Erfolg von Umwelt-Bemühungen – Satellitenmessungen liefern genaue Analyse der Stickoxid- und CO2-Verteilung

Die Ergebnisse der Umweltschutz-Bemühungen im ostasiatischen Raum geben leichten Anlass zur Hoffnung: Während die CO2-Emissionen dort weiter stark zunehmen, stieg der Ausstoß von giftigen Stickoxidgasen vergleichsweise gering. Dies belegt eine Studie des Instituts für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen, die am 28.09.2014 in der Fachzeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlicht wurde. Grundlage für die Untersuchung sind Daten des Satelliteninstruments SCIAMACHY, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert wurde. Die Auswertung der Satellitendaten ergab, dass der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid im ostasiatischen Raum zwischen 2003 und 2011 um 9,8 Prozent pro Jahr angestiegen ist. Diese starke Zunahme der Emissionen verursachte vor allem das Wirtschaftswachstum in China. weiterlesen…

Solarenergie fördert Öl

Neues Verfahren: Enhanced Oil Recovery

Ölförderung mit Solarenergie? Mit Hilfe einer neuen Technologie gibt es das bereits. Sonnenstrahlen erhitzen in einer CSP-Anlage ein Thermoöl, das Wasserdampf produziert. Diesen leiten die Ingenieure in den Untergrund. Dort verflüssigt er zähes Erdöl, das ohne die heiße Hilfe nicht gefördert werden könnte. Nachts betreibt Erdgas den Generator zur Dampferzeugung wie in der Vergangenheit auch. Enhanced Oil Recovery (EOR) nennt sich das Verfahren im Fachjargon – schreibt  auf Green Wiwo. weiterlesen…

Wissen global vernetzen

BMBF verstärkt internationale Aktivitäten

Das Bundesforschungsministerium verstärkt seine internationalen Aktivitäten. So soll Deutschland laut einer Mitteilung aus dem BMBF „im Wettbewerb noch besser bestehen“. „Wir wollen Innovationsweltmeister werden“, sagte Bundesministerin Wanka am 02.10.2014 in Berlin, als sie bei der Eröffnung der Konferenz „Wissen global vernetzen“ vor 250 Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft einen Aktionsplan des BMBF „Internationale Kooperation“ vorstellte. weiterlesen…

Richtungweisendes Abwasserkonzept

Hamburg: Häusliche Abwässer energetisch nutzen

Die im häuslichen Abwasser enthaltenen Fäkalien, das sogenannte Schwarzwasser, können zur Biogaserzeugung genutzt werden. Bisher geschah das meist am Ende aller Abwasserkanäle zentral in der Kläranlage. Die BINE-Projektinfo „Energie aus Abwasser versorgt Stadtquartier“ (09/2014) stellt ein alternatives Konzept für das neue Stadtviertel Jenfelder Au in Hamburg vor. weiterlesen…