Umweltverbände loben Gesetz zum Energieleitungsbau

Netzausbau sorgt für mehr Klimaschutz

Vier Umweltverbände begrüßen in einer gemeinsamen Pressemitteilung das vom Bundesrat am 18.12.2015 gebilligte neue Gesetz zum Energieleitungsbau: Ein zügiger Netzausbau sorge für Integration der erneuerbaren Energien, helfe die fossilen Kraftwerke zurückdrängen und stärke so den Klimaschutz. Jedoch müsse die transparente Beteiligung der Öffentlichkeit verbessert werden. Unabhängig davon weist der NABU darauf hin, dass der Erdkabelvorrang keine umsichtige Planung ersetzt. weiterlesen…

Startschuss für den wahren Klimaschutz

Paris ist der Auftakt: Die Nationen starten in den Klima-Wettbewerb
Mit freundlicher Genehmigung von Claudia Kemfert

Peng! In Paris wurde gerade der ultimative Startschuss im Wettrennen um die Zukunft abgefeuert. Knapp 25 Jahre nach der legendären Rio-Konferenz, auf der die Staaten erstmalig künftige Klimaschutzmaßnahmen vereinbarten, wurde nun ein Klimaabkommen erzielt, das diesen Namen wirklich verdient. Nach zwei Jahrzehnten gescheiterter Klimaverhandlungen ist es in Paris erstmalig gelungen, ein weltweites Abkommen für den globalen Klimaschutz zu erwirken, dem alle Staaten zugestimmt haben. Klimapolitisch ein kleines, diplomatisch ein großes Meisterstück. Ein Kommentar aus Capital. weiterlesen…

Bundesrat segnet einheitlichen Gesundheitsschutz bei Stromleitungen ab

Elektrische und magnetische Felder  von Gleichstrom- und Niederfrequenzanlagen minimieren

Auf Initiative des BMUB soll der Schutz vor elektrischen und magnetischen Feldern weiter verbessert werden. Die zuständigen Landesbehörden können künftig nach einheitlichen Vorgaben prüfen, ob das festgeschriebene Minimierungsgebot für elektrische und magnetische Felder, die zum Beispiel von Stromtrassen ausgehen, eingehalten wird. Einer entsprechenden Vorschrift hat heute der Bundesrat zugestimmt. Die Regelung soll Anfang des neuen Jahres in Kraft treten, teilte das BMUB mit. weiterlesen…

Wissenschaftszeitvertragsgesetz novelliert

Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes verbessert Arbeitsbedingungen – Tenure-Track-Programm notwendiger nächster Schritt zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Am 17.12.2015 verabschiedete der Deutsche Bundestag die Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Damit sollen u.a. unsachgemäße Kurzbefristungen von Nachwuchswissenschaftlern künftig ausgeschlossen werden. Künftig soll die Vertragsdauer an das Qualifizierungsziel oder die Laufzeit des Drittmittelprojektes gekoppelt werden. weiterlesen…

Nachhaltigkeitsrat: Wie weiter nach Paris?

Alte Blockaden aufgebrochen

Nach dem Pariser Klimaabkommen haben mehr als 30 Konzerne zusammen mit Germanwatch, B.A.U.M. und der Stiftung 2° bereits versprochen, die beschlossene Trendwende voranzubringen. Aber was folgt aus dem Abkommen genau: Steigt die Welt aus der Kohle aus? Fördert sie Busse und Bahnen? Der Rat für Nachhaltige Entwicklung zitiert aus Protokollen von Gesprächen seiner Mitglieder, Olaf Tschimpke, Hubert Weiger und Jennifer Morgan, die vor Ort waren, über den Pariser Gipfel. weiterlesen…

Atomballett in Zeitlupe

Femtochemie: Mithilfe kurzer Elektronenpulse lässt sich Strukturänderung in komplexem Molekül wie im Film verfolgen

Chemie ist nun filmreif: Mithilfe einer Art Molekülkamera hat ein internationales Team, an dem auch Forscher des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie in Hamburg beteiligt waren, das rasend schnelle „Ballett“ verfolgt, das Atome bei Strukturänderungen in Molekülen vollführen. Mit einer vergleichsweise kompakten, effizienten und kostengünstigen Technik beobachten die Forscher detailliert und in Zeitlupe, wie sich die winzigen Atome bei einem molekularen Übergang in einem komplexen Material bewegen. Eine Mitteilung der Max-Planck-Gesellschaft. weiterlesen…

Regierung ist Ammoniak-Minderungsziel zu hoch

Wenige Tage nach Klimagipfel: Bundesregierung legt in EU-Umweltrat Veto gegen Richtlinie für Luftreinhaltung ein

Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe (DUH): Am 16.12.2015 hat der Umweltrat in Brüssel über seine Position zur europäischen Luftreinhaltepolitik abgestimmt. In der revidierten Richtlinie  über Nationale Emissionshöchstmengen, kurz NEC, sollen europaweit Minderungsziele für den Ausstoß von Luftschadstoffen bis 2030 festgelegt werden. Dazu zählen unter anderem Ammoniak und Methan. Das deutsche Umweltministerium stimmte überraschend gegen den aktuellen Entwurf der luxemburgischen Präsidentschaft. Begründung: Das für Deutschland vereinbarte Reduktionsziel für Ammoniak sei mit 29 Prozent noch immer zu hoch. Insgesamt bleibt der Beschluss, mit dem Rat, Parlament und Kommission nun in die Trilog-Verhandlung gehen, deutlich hinter den Erwartungen zurück. weiterlesen…

Sicherheit der Gasversorgung verbessert

Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am 16.12.2015 Eckpunkte für Maßnahmen zur weiteren Steigerung der Erdgasversorgungssicherheit veröffentlicht. Bundesminister Gabriel laut einer Pressemitteilung des BMWi: „Mit den heute vorgestellten Eckpunkten wollen wir das bereits heute sehr hohe Niveau der Gasversorgungssicherheit in Deutschland weiter stärken und verbessern. Wir gehen den Weg, die Gasversorgung marktbasiert zu stärken, konsequent weiter. Im Sinne eines jeden Haushalts- und Industriekunden steigern wir dadurch die Versorgungssicherheit wirksam mit kosteneffizienten und flexiblen Maßnahmen.“ weiterlesen…

Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten verlängert

Wirtschaftsausschuss stimmte zu

Der Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie hat einer Verlängerung der Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten (18/6867) um sechs Monate zugestimmt. In der Sitzung des Ausschusses am 17.12.2015 stimmten die Fraktionen von CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen der Verlängerung zu, die Fraktion Die Linke lehnte ab. weiterlesen…