KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ weiter verbessert

Erhöhung der Zuschüsse um 5 Prozentpunkte für KfW-Effizienzhäuse

Die KfW verbessert zum 01.08.2015 weiter die Förderbedingungen im Programm „Energieeffizient Sanieren“. Der Höchstbetrag für Förderkredite im Programm „Energieeffizient Sanieren“ steigt von 75.000 EUR auf 100.000 EUR pro Wohneinheit. Gleichzeitig erhöht die KfW die Tilgungszuschüsse im Kreditprogramm auf bis zu 27,5 % des Darlehensbetrags (max. 27.500 EUR pro Wohneinheit). Bauherren, die Sanierungen aus eigenen Mitteln stemmen, können zukünftig einen Investitionszuschuss von maximal 30.000 EUR z. B. für ihre Eigentumswohnung erhalten oder maximal 60.000 EUR für ihr Zweifamilienhaus. weiterlesen…

Energieeffizienz in Etappen

Top Fünf der energetischen Förderungen – BMWi veröffentlicht zwei Monate alte dena-Analyse

Hausbesitzer setzen bei der energetischen Sanierung mehrheitlich auf Einzelmaßnahmen. Der Austausch alter Heizkessel lag 2014 nach der aktuellen Förderstatistik an der Spitze. Fast ebenso häufig wurde in neue Fenster investiert. Die Deutsche Energie-Agentur hat die Förderstatistik der KfW für 2014 ausgewertet und die Top Fünf der energetischen Modernisierungsmaßnahmen ermittelt – das allerdings schon am 09.06.2015 mitgeteilt (Solarify berichtete) – das BMWi verschickte die Mitteilung fast zwei Monate später. weiterlesen…

Atom in der Krise

World Nuclear Industry Status Report 2015″ liefert konkrete Zahlen zur Entwicklung der Atombranche

Seine Autoren sind sich einig: Die Atomkraft sei in einer schlechten Situation und weltweit in einer Krise – resümieren sie im World Nuclear Industry Status Report 2015. Viele der heutigen Atomkraftwerke seien zu alt und würden deshalb bald vom Netz gehen, mehr als die Hälfte der heutigen Reaktoren liefen gar schon seit mehr als 30 Jahren. Das wirkt sich krisenhaft auch auf die Atomkonzerne aus. So hat das einstige Flaggschiff der französischen Atomindustrie, AREVA, im Vergleich zu 2007 rund 90 Prozent des Aktienwerts verloren. Das kommt auch daher, dass es kaum mehr AKW-Neubauten von AKW, die bestehenden Baustellen schocken mit horrenden Kostenexplosionen; jahrelange Verzögerungen sind an der Tagesordnung. 62 Reaktoren werden derzeit errichtet – 47 davon sind nicht mehr in der geplanten Zeit. weiterlesen…

„Experiment Ausschreibungen“

Kritik von BEE-Geschäftsführer Hermann Falk

„Mit Ausschreibungen lässt sich die Bundesregierung auf ein Experiment ein. Erfahrungen im Ausland sind bislang jedoch überwiegend negativ und auch für Deutschland sind damit einige Risiken verbunden“, warnt BEE-Geschäftsführer Hermann Falk. Kostendegression und Mengensteuerung seien zuverlässiger und vergleichsweise besser mit dem bisherigen EEG zu erreichen. Vor allem aber habe das EEG die saubere Energieversorgung aus dem Forschungslabor herausgeholt und zu einer starken Säule für Volkswirtschaft und Klimaschutz gemacht. „Mit dem Instrument Ausschreibungen macht die Politik nun einen Schritt zurück. Deutschland wird zum Labor. Wenn die Experimentierphase vorbei ist, haben wir vielleicht einige Erfahrungen gemacht. Bis dahin werden aber kleine Bürgerenergieunternehmen, die in ihren Regionen für Akzeptanz sorgen, aus dem Markt verdrängt.“ weiterlesen…

Juni 2015: Nur 95,5 MW PV-Zubau

Bundesnetzagentur veröffentlicht Zahlen

Bei der Photovoltaik nichts Neues: Die Zubaustatistik der Bundesnetzagentur zeigt für Juni 2015 das gewohnt schlechte Bild: Stabil auf dem niedrigen Niveau. Von den 95,502 MWp wurden gar nur 56,8 MW im Juni in Betrieb genommen, im Zubauwert sind, so die Netzagentur auf ihrer Webseite,  zudem 30,675 MWp PV-Freiflächenanlagen enthalten, die seit dem 01.03.2015 laut Anlagenregisterverordnung im Anlagenregister der Bundesnetzagentur gemeldet werden müssen. weiterlesen…

Anhörung zum EE-Ausschreibungsdesign

BMWi leitet Verfahrenfür Förderung von EE-Anlagen ein

Das BMWi hat am 31.07.2015 Eckpunkte für Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen vorgelegt. Ziel ist es, die Höhe der finanziellen Förderung für Strom aus erneuerbaren Energien und Grubengas ab 2017 wettbewerblich zu ermitteln. Das Eckpunktepapier soll nun breit konsultiert werden – das begann mit einer Pressemitteilung. weiterlesen…

Wind-Halbjahresbilanz zufriedenstellend

Starker Windkraft-Zubau könnte PV-Schwäche kompensieren

Zwar sind im ersten Halbjahr deutlich weniger Windkraftanlagen als im Vorjahreszeitraum installiert worden, für 2015 hoffen der Bundesverband Windenergie und VDMA Power Systems dennoch auf insgesamt 4000 MW neu installierte Leistung. Dies geht aus den Halbjahreszahlen hervor, welche die beiden Verbände am 30.07.2015 in Berlin unter der Überschrift „Verschnaufpause für die deutsche Windindustrie“ vorgelegt haben. weiterlesen…

Energiegewinnung durch vibrierenden Balken im Windkanal

US-Wissenschaftler bauen effizientes System

Die Vibrationen eines einseitig im Windkanal eingespannten Kohlefaserbalkens eignen sich zur effizienten Energiegewinnung. Das innovative System wurde von den Forschern Mohamed Y. Zakaria, Mohammad Y. Al-Haik, und Muhammad R. Hajj vom Center for Energy Harvesting Materials and Systems(CEHMS) entwickelt und ausführlich in der aktuellen Ausgabe von „Applied Physics Letters“ beschrieben. weiterlesen…

Schadstoffabsorption durch Nanopartikel

Einfache Beseitigung durch UV-Bestrahlung

Forscher der Universität Regensburg und des Massachusetts Institute of Technology (MIT, Cambridge, USA) haben biologisch abbaubare Nanopartikel entwickelt, die Schadstoffe aus Wasser und Erdreich absorbieren können. Doch nicht nur das: Nach dem Gebrauch lassen sich die Nanopartikel auch relativ einfach beseitigen, da sie verklumpen, wenn man sie UV-Licht aussetzt. Die Erfindung wurde jetzt in „Nature Communications“ vorgestellt. weiterlesen…