Bosch Solar hofft

1000 Mitarbeiter in Thüringen könnten Job behalten

Angeblich haben sich zwei Interessenten für den von Schließung bedrohten größten Standort der Bosch Solar Energy AG im thüringischen Arnstadt gemeldet – ein Solarunternehmen und eine branchenfremde Firma. Entsprechende Verhandlungen würden geführt, verlautete aus Thüringer Wirtschaftskreisen. Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) verwies laut Thüringer Landeszeitung auf noch laufende Gespräche zum Standorterhalt, nannte als Ziel jedoch den Erhalt von mindestens 1000 Arbeitsplätzen. weiterlesen…

Centrosolar braucht Schutzschirm

Sanierungskurs durch Schutzschirmverfahren in Eigenregie

Die Vorstände der Centrosolar Group AG und ihrer Untergesellschaften haben beim Amtsgericht Hamburg Antrag auf Einleitung des „Schutzschirmverfahrens in Eigenregie“ gestellt. Laut einer Pressemitteilung soll es damit dem Unternehmen ermöglicht werden, den Sanierungskurs zu beschleunigen und die Kontrolle über den Betrieb und die weitere Restrukturierung zu erhalten. Der Betrieb aller nationalen und internationalen Tochtergesellschaften werde aufrechterhalten; dies gelte auch für die Modulproduktion in Wismar.
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Töpfer und Bachmann regen EEG-Schuldenschnitt an

Altschuldenfonds soll im Rahmen des EEG aufgelaufene Milliardenverpflichtungen übernehmen

IASS-Gründungsdirektor Klaus Töpfer und Günther Bachmann, Generalsekretär des Nachhaltigkeitsrates, mahnen in einem (Solarify vorliegenden) Brief an führende Politiker einen „Kostenschnitt für die Energiewende“ an. Denn eine „Neuordnung der Stromkosten ist die Voraussetzung für die Reform der Energiepolitik“, so die Überschrift über den als „Plädoyer“ bezeichneten Vorschlag. weiterlesen…

Klimaschutz nicht hoch im Kurs

Kurzfristiges Denken dominiert langfristig – ohne weitere Anreize dominiert egoistisches Verhalten

Menschen sind schlecht darin, gemeinsame Risiken in den Griff zu bekommen. Der Klimawandel ist ein gutes Beispiel dafür: Die jährlichen Klimagipfel haben bislang nicht zu konkreten Maßnahmen geführt. Grund dafür ist, dass Menschen eine sofortige materielle Belohnung als wertvoller ansehen als Investitionen in die Lebensqualität der Zukunft. Kooperatives Verhalten beim Klimaschutz muss deshalb stärker mit kurzfristigen Anreizen wie Belohnung oder gutem Ansehen verknüpft werden. weiterlesen…

UVGP: EU-Kommission verklagt Deutschland

Umweltverträglichkeitsprüfung: Lücke in Rechtsvorschriften

Die EU-Kommission verklagt Deutschland vor dem  Europäischen Gerichtshof (EuGH). Der Grund: Rechts-Lücken beim Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten. Alle Mitgliedstaaten müssen nämlich für im Kontext der Richtlinien über Umweltverträglichkeitsprüfung und Industrieemissionen gefasste Beschlüsse rechtliche Überprüfungen sicherstellen. Die Bürger hätten hier zu wenig Klagemöglichkeiten, teilte die Kommission mit – auf Empfehlung des EU-Kommissars Janez Potocnik kommt die Angelegenheit nun vor den EuGH. weiterlesen…

TPEC: EEG-Faktencheck

Exportieren wir EEG-Strom zu Spottpreisen? – Fakten zur Versachlichung der Diskussion aus dem IASS

In den vergangenen Monaten wurden wiederholt Rekord-Meldungen beim deutschen Stromexport veröffentlicht. Von Januar bis Mai wurden 2013 mehr als 31 TWh exportiert, 46 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum1.

Bei günstigen Witterungsbedingungen deckt Deutschland inzwischen einen Großteil seines Strombedarfs mit erneuerbaren Energien. Der Preis an der Strombörse erreicht neue Tiefststände.2 In diesem Zusammenhang wird häufig kritisiert, dass die Stromproduktion aus erneuerbarer Energie in Deutschland zunächst mit hohem finanziellem Aufwand gefördert wird, um den Strom anschließend zu geringen Preisen ins Ausland zu exportieren. Doch trifft diese Kritik auch zu? weiterlesen…

Yingli veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

Emissionen in PV-Produktion gesenkt

In seinem ersten Nachhaltigkeitsbericht beschreibt das chinesische PV-Unternehmen Yingli Green Energy Holding Company Ltd. Maßnahmen für eine nachhaltigere Produktion und seine Mitarbeit an verschiedenen Gemeinschaftsprojekten. Yingli Green Energy, Mitglied der „Klimaretter“-Initiative des WWF, arbeitet an einem Umweltstandard, der die Treibhausgas-Emissionen in der PV-Fertigung senken soll. Ziel ist es, den „Global Green Solar PV Manufacturing Standard“ bis Ende 2015 einzuführen. Bis Ende 2020 soll jeder zweite PV-Hersteller diesen Standard anwenden. weiterlesen…

Journalistenpreis „deutschland hat unendlich viel energie“ 2013

Agentur für Erneuerbare Energie zeichnet fünf JournalistInnen aus

Am 17. 10. 2013 wurde der Journalistenpreis 2013 der Agentur für Erneuerbare Energien in der Deutschen Kreditbank Berlin verliehen. Die Bedeutung und Diskussion um Erneuerbaren Energien wurde im letzten Jahr durch die von der Bundesregierung ausgerufene Energiewende noch beflügelt. Dabei sind die heimischen Energiequellen Sonne, Wind, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme unverzichtbar geworden für eine ressourcenschonende, sichere und langfristig bezahlbare Energieversorgung. Im Jahr 2012 trugen die regenerativen Energieträger schon fast 22 Prozent zur Brutto-Stromerzeugung bei und die Tendenz ist steigend. Die Medien beobachten diesen unaufhaltsamen Wandel unseres Energiesystems mit großer Aufmerksamkeit und Sachkenntnis. Kosten und Nutzen Erneuerbarer Energien stehen im Mittelpunkt der Berichterstattung. Über Erforschung und Entwicklung neuer Technologien, den Ausbau der Stromnetze und die dazugehörigen politischen Rahmenbedingungen wird umfänglich berichtet. Die besten Medienbeiträge über Erneuerbare Energien in und für Deutschland wurden zum achten Mal ausgezeichnet mit dem Journalistenpreis „deutschland hat unendlich viel energie“. weiterlesen…

Zahlen: Zusammensetzung von Strompreis und EEG-Umlage

Wie setzt sich die Steigerung der EEG-Umlage 2014 zusammen?

Eine Analyse der Beratungsfirma Energy Brainpool im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion erkennt drei wesentliche Ursachen für den Anstieg der EEG-Umlage:

  • Zu 52 % lässt sich der Anstieg auf den Preisverfall an der Strombörse zurückführen.
  • Zu 25% tragen Letztverbrauchsmengen, für welche Unternehmen die besondere Ausgleichsregelung (BesAR) in Anspruch nehmen, zum Anstieg bei.
  • Zu 13 % ist der weitere Ausbau von EEG-Anlagen mit verantwortlich für den Anstieg.

Die restlichen 10 % seien  bedingt durch sonstige Effekte wie z. B. Kosten für den Profilservice, Kosten der Börsenzulassung und Handelsanbindung sowie der EEG-Bonus für die Übertragungsnetzbetreiber als Anreiz zur bestmöglichen Vermarktung. weiterlesen…

Merkel für teurere CO2-Zertifikate

Backloading bekommt offenbar neue Chance

Nach der Abwahl der bisher blockierenden FDP scheint das Backloading, also eine Verknappung des Überangebots für CO2-Zertifikate, eine neue Chance zu bekommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich jetzt dafür ausgesprochen. Damit würden moderne und flexible Gaskraftwerke wieder rentabel. weiterlesen…