Autonomes Sensornetzwerk zur Überwachung von Freileitungen

Jederzeit klares Zustandsbild

Durch die Überwachung von Hochspannungsleitungen kann ihre Kapazitätsauslastung optimiert und die Sicherheit der Freileitungen gewährleistet werden. Ein Netzwerk von autarken Sensorknoten, die im Projekt ASTROSE vom Fraunhofer ENAS in Chemnitz entwickelt wurden, ermöglicht ein dezentrales Monitoring von Hochspannungsstromnetzen (für 100 kV, 220 kV und 380 kV). Die Sensorknoten messen die Neigung der Leiterseile, ihre Bewegung infolge von Wind, Temperatur und aktuellem Stromfluss, die als Schlüsselparameter maßgeblich den maximalen Durchsatz einer Trasse bestimmen weiterlesen…

Fukushima: Droht weltweite Strahlendosis?

Katastrophenwarnung nach erneutem Unfall

Wieder eine schwere Panne im Atommeiler Fukushima: Sechs Arbeiter wurden durch radioaktives Wasser verstrahlt, teilte der Betreiber Tepco mit. Ein Arbeiter soll vorher ein Rohr abgetrennt haben, das für die Meerwasserentsalzung gebraucht wurde, mit der Folge, dass wieder radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer lief – laut Tepco “viele Tonnen”.n”. weiterlesen…

ARD: Ungereimtheiten der Energiewende – SZ: Aus für Garzweiler

Kohle boomt – umweltfreundliche Kraftwerke stehen still
Braunkohletagebau Garzweiler vor dem Aus?
Betreiber wollen 30 alte Kraftwerke abschalten

Seit dem Beginn der Energiewende steigen die Strompreise. Ein Konzept für einen sinnvollen Einsatz von Kraftwerken und Zwischenspeichern für Sonnen- und Windenergie aber steht noch aus. Strom aus erneuerbaren Energien und sauberen Kraftwerken ist die Zukunft. Doch das politische Großprojekt stockt, Verlierer sind dabei ausgerechnet umweltfreundliche Kraftwerke. Dagegen boomt der Klimakiller Braunkohle. Die Schlote rauchen, stoßen Massen an CO2 in die Luft. Es werden sogar noch neue Kohlekraftwerke gebaut. Kohle ist billig, und die massive CO2-Verschmutzung wird kaum bestraft. weiterlesen…

EEG verbessern, nicht abschaffen

Bund der Energieverbraucher e.V. klärt auf

„Der weitere rasche Ausbau der Erneuerbaren ist richtig und muss fortgesetzt werden“, forderte heute in Unkel Dr. Aribert Peters, der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher e.V.. Das EEG sei das richtige Instrument dafür, müsse jedoch deutlich reduziert werden, so Peters weiter. Dann könnten die Umlagen für Verbraucher sinken statt zu steigen. Der Verbraucherverein führt dazu folgende Fakten ins Feld: weiterlesen…

Graphen kann Laserblitze abgeben

Einzelne Kohlenstofflagen eignen sich als aktives Material für Terahertz-Laser, da sich darin eine Besetzungsinversion erzeugen lässt

Graphen gilt als Tausendsassa der Materialwissenschaft: Das zweidimensionale Bienenwabengitter aus Kohlenstoffatomen ist reißfester als Stahl und leitet Elektronen besonders schnell; dabei ist es transparent, leicht und flexibel. Kein Wunder, dass es zahlreiche Anwendungen finden soll, etwa in besonders schnellen Transistoren oder flexiblen Displays. Wie ein Team des Hamburger Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie nun gezeigt hat, erfüllt es auch eine wichtige Bedingung, um in neuartigen Lasern für langwellige Terahertz-Pulse zum Einsatz zu kommen. weiterlesen…

Gauck fordert mehr Geld für die Wissenschaft

 Bundespräsident: „Wissenschaft soll stärker den Dialog mit der Gesellschaft suchen“

Die Jahresversammlung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zum Thema „Geist – Gehirn – Genom – Gesellschaft“ ging am 23.09. 2013  am Hauptsitz der Leopoldina auf dem Jägerberg in Halle (Saale) zu Ende. Drei Tage lang befassten sich renommierte Wissenschaftler mit der Frage , wie unsere individuelle Persönlichkeit von Einflüssen des Geistes, des Gehirns, des Genoms und der Gesellschaft geformt wird. Der Schirmherr der Akademie, Bundespräsident Joachim Gauck,  eröffnete mit einer Rede feierlich die Versammlung. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Erstmals mehr als 100 Mio. Tonnen CO2 gehandelt

Allzeithoch am Strommarkt – EEX-Ergebnisse im September mit Rekorden im Strom- und Emissionsrechtehandel

Für den September 2013 meldet die European Energy Exchange (EEX) erneut Volumenrekorde an ihren Handelsmärkten. Am Terminmarkt für Strom sei mit insgesamt 177,9 TWh ein neuer Allzeit-Monatsrekord erreicht und mehr als das Doppelte des Vorjahresvolumens (September 2012: 67,7 TWh) umgesetzt worden. Das höchste gehandelte Monatsvolumen am Strom- Terminmarkt habe bisher bei 162,7 TWh (März 2011) gelegen. Am Markt für Phelix-Futures, dem Benchmark-Produkt der EEX für den europäischen Stromhandel, überstieg das Open Interest im September erstmalig den Wert von 600 TWh. Im Gesamtvolumen sind 83,2 TWh aus der Registrierung von Handelsgeschäften zum Clearing (Trade Registration) enthalten. weiterlesen…

EEG-Umlage steigt geringfügig weiter

1 Cent teurer

Spiegel-Online macht in Strom-Preis-Panik: Laut dem Internetportal des Nachrichtenmagazins „dürfte“ der Stronpreis „bald kräftig steigen“, denn die die EEG-Umlage werde sich 2014 um einen Cent „auf gut 6,3 Cent“ pro Kilowattstunde erhöhen. Das hätten „aktuelle Berechnungen der vier Übertragungsnetzbetreiber ergeben“, was Spiegel-Online aus Branchenkreisen erfahren haben will. Zur Bestätigung wurde die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitiert – hat sie doch diese Zahl schon zuvor genannt. weiterlesen…

Zahlen und Fakten rund um die Energie

Neue Datensammlung aus dem BMWi

Das Bundeswirtschaftsministerium hat aktualisierte Energiedaten herausgegeben. Die Datensammlung gibt Antworten auf aktuelle Fragen zur Energieversorgung. Die Statistiken schlüsseln unter anderem auf, woher die verschiedenen Energieträger kommen, wie viel Energie wir verbrauchen und wie groß die weltweiten Reserven sind. weiterlesen…

Weltmeere: IPCC untertreibt

IPSO und IUCN: Alles viel schlimmer – Ernährungssicherheit bedroht

Ein internationales Gremium von Meeresforschern verlangt dringend sofortiges Eingreifen der Politik, um die fortschreitende Verschlechterung des Zustandes der Weltmeere aufzuhalten. Die Forscher des International Programme on the State of the Ocean (IPSO) und der Weltnaturschutzunion IUCN widersprechen in ihrem jüngsten Bericht über den Zustand der Weltmeere dem Weltklimarat IPCC: Es sei alles weit gravierender, als im Bericht des IPCC dokumentiert. weiterlesen…