100 Prozent Erneuerbare Energie in der EU sind möglich

WWF-Studie nennt Zeitrahmen bis 2050

Der WWF (World Wide Fund For Nature) in Österreich hat seinen neuen Report präsentiert: „Putting the EU on Track for 100% Renewable Energy“. Das Papier zeige, wo sich die Energiepolitik Europas 2030 befinden müsse, um 2050 ein Energiesystem zu erreichen, das zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energiequellen besteht. Die Studie des WWF wurde anlässlich der Klima- und Energieplanung der EU-Kommission für die Zeit nach 2020 veröffentlicht. Demnach könne die EU ihren Energieverbrauch bis zum Jahr 2030 um mehr als ein Drittel verringern und fast die Hälfte der noch benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Diese Klima- und Energiestrategie würde der EU helfen, ihre externen Kosten aus fossiler Energie von 573 Milliarden Euro zu reduzieren und die Treibhausgas-Emissionen zu halbieren. weiterlesen…

SPD: Minister-Vorschläge komplett am Thema vorbei

„Reine Augenwischerei“

Der energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Becker, bewertet die Vorschläge von Altmaier und Rösler zur Dämpfung der Kosten des Ausbaus Erneuerbarer Energien als „reine Augenwischerei“ – sie würden „verheerend auf den weiteren Verlauf der Energiewende“ wirken. Statt mit einer Senkung der Energiesteuer „einen Soforteffekt zu erzielen, machen die beiden Minister Tabula rasa beim EEG. Dies führt nicht zur Strompreissenkung, sondern stoppt die Energiewende, verunsichert Investoren, schwächt die deutsche Wirtschaft und gefährdet Arbeitsplätze“. weiterlesen…

Spanische Solarenergieverbände drohen mit Klage

Rückwirkende Kürzung zum 01.02.2013 in der Kritik

In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren vier spanische Verbände für Solarenergie und erneuerbare Energien die jüngst erfolgte Kürzung der staatlichen Einspeisevergütung und drohen mit einer Klage auf nationaler und europäischer Ebene. Die Verbände Anpier, APPA, Protermosolar und UNEF erklären, das Spanische Ministerium für Industrie, Energie und Tourismus (MINETUR) habe die Industrie benachteiligt und verzerrte Wirtschaftlichkeitsprognosen für die Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen vorgelegt. „Die spanische Industrie der erneuerbaren Energien fühlt sich von der Regierung betrogen und wird auf nationaler und europäischer Ebene alle rechtlichen Maßnahmen ergreifen, um sich zu verteidigen”, so die Verbände. weiterlesen…

Hilfsgütertransport mit Solarflugzeug

Solar Ship bringt Medikamente in entlegene Gebiete

Die Geschichte des Solar Ships beginnt vor 30 Jahren mit einer vermeintlich verrückten Idee. Damals ging der Kanadier James Godsall noch zur Schule. In vielen Teilen der Welt gab es damals entlegene Gebiete, die an keinerlei Infratruktur angeschlossen waren: Ohne Straßen, ohne Strom, ohne Treibstoff. Wer dort auf Medikamente und Impfstoffe angewiesen war, wer bei Hungersnöten etwas zu essen brauchte, hatte kaum eine Chance. Es sei denn, Hilforganisationen kamen mit LKW und Hubschraubern durch. weiterlesen…

BEE: Erneuerbare Energien dürfen nicht Opfer des eigenen Erfolges werden

EEG-Umlage: BEE fordert Überarbeitung der mangelhaften Berechnungsmethode

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert eine Überarbeitung der mangelhaften Methode zur Berechnung der EEG-Umlage, über die Stromkunden hierzulande den Ausbau Erneuerbarer Energien finanzieren. Tatsache ist: Wind- und Solarenergie sorgen seit Jahren für sinkende Preise an der Strombörse – allein im letzten Jahr um rund 17 Prozent. Durch die preissenkende Wirkung aber steigt die EEG-Umlage, denn sie ergibt sich aus der Differenz von Börsenstrompreis und den Vergütungen, die regenerative Kraftwerke erhalten. „Erneuerbare Energien werden Opfer ihres eigenen Erfolges. Sie senken die Preise und werden dafür bestraft, indem sie teurer erscheinen als sie sind“, erklärt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk die paradoxe Umlageberechnung. Hier müsse die Politik dringend handeln, so Falk. weiterlesen…

Studie zu Bio-Wasserstoff

Ergebnisvorstellung der NOW-Studie „Hy-NOW: Evaluierung der Verfahren und Technologien für die Bereitstellung von Wasserstoff auf Basis von Biomasse“

Die Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen ab 2015 und der Aufbau eines Tankstellennetzes erfordern den Aufbau von Produktionsanlagen für Wasserstoff. Die Ziele der Energiewende gebieten die Erzeugung von Wasserstoff auf Basis erneuerbarer Energien und erfordern auch die Nutzung von Biomasse als einem der wichtigsten Ausgangsstoffe für nachhaltige Kraftstoffe. Allerdings fehlten bislang umfassende technologische, ökologische und ökonomische Faktoren berücksichtigende Bewertungen für Wasserstoff auf Basis von Biomasse. weiterlesen…