Nordeuropäische Erdgasleitung pünktlich

NEL geht pünktlich in Betrieb – Weitere wichtige Verbindung im europäischen Erdgassystem zur Anbindung der Nord Stream

Nach nur 15 Monaten Bauzeit kann die Nordeuropäische Erdgasleitung NEL pünktlich Anfang November 2012 parallel zum nun fertiggestellten zweiten Strang der Ostseepipeline Nord Stream in Betrieb genommen werden. Die NEL stellt, neben der bereits seit rund einem Jahr in Betrieb befindlichen Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung (OPAL), die Verbindung zwischen den großen sibirischen Erdgasreserven und dem westeuropäischen Erdgasversorgungsnetz sicher. weiterlesen…

FTD: McKinsey prophezeit globalen Durchbruch für Wind und Solar

Studie: Erneuerbare setzen sich weltweit durch

Die Stromerzeugung aus Sonne und Wind macht derzeit im globalen Strommix zwar nur rund drei Prozent aus. Solar- und Windstrom werden sichaber laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey, die der Financial Times Deutschland vorab vorlag, weltweit durchsetzen. Der Anteil ohne die traditionelle Wasserkraft werde bis 2030 auf 20 Prozent steigen.
weiterlesen…

EU erreicht 100-GW-Marke bei Windenergie

Güterzug mit 750.000 Waggons Kohle

Nach Angaben der European Wind Energy Association (EWEA) hat die EU bei der Errichtung von Windenergieanlagen die beachtliche Marke von 100 Gigawatt überschritten. Weltweit ist die Windenergie-Leistung über 250 Gigawatt gestiegen. Mit 100 GW Windenergie lässt sich in einem Jahr genügend Strom erzeugen, um 57 Millionen Haushalte komplett zu versorgen. Das entspricht der Energieproduktion von 39 Kernkraftwerken.
weiterlesen…

Neu: „Mittelstands-Initiative Energiewende“

Gemeinsame Initiative von BMWi, BMU, DIHK und ZDH startet am 1. Januar 2013

Bundeswirtschaftsminister Rösler, Bundesumweltminister Altmaier, der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) Driftmann und der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) Kentzler haben am am 01.10.2012 den Start der gemeinsamen „Mittelstandsinitiative Energiewende“ bekannt gegeben. Durch einen stärkeren Dialog vor Ort, einer Optimierung von Information und Beratung sowie der Verbesserung von Weiterbildung, Qualifizierung und Erfahrungsaustausch sollen mittelständische Unternehmen konkrete Unterstützung erhalten. So soll branchen- und zielgruppenspezifisch eine Ansprache der Unternehmen vor Ort erfolgen, ihnen durch Experten Hilfestellung gegeben und die Anwendung von Musterlösungen, beispielsweise zur Energieeinsparung, in der Breite vorangetrieben werden. weiterlesen…

Kanzlerinnen-Besuch bei Fraunhofer-Neugründung CBP

Plattformchemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen – im industriellen Maßstab

Regenerative Rohstoffe wie Holz und Stroh können Erdöl ersetzen. Um aus nachwachsenden Rohstoffen chemische Grundstoffe herzustellen, sind neue biotechnologische und chemische Verfahren notwendig. Eine Hürde war es bisher, die Prozesse in den industriellen Maßstab zu übertragen. Das neue Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP schließt nun diese Lücke zwischen Labor und Umsetzung. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit nahm Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 02.10.2012 in Leuna die ersten Anlagen in Betrieb. weiterlesen…

Kretschmann/Untersteller: EEG-Umlage ist unschuldig am Strompreis

Grün/Rot in BW: Strompreise im Rahmen halten und Energiewende voranbringen

„Die EEG-Umlage fälschlicherweise mehr oder weniger allein für Strompreissteigerungen verantwortlich zu machen, wie es immer wieder versucht wird, ist ein durchsichtiges Manöver derjenigen, die am Ausbau der erneuerbaren Energien und damit am Gelingen der Energiewende nur wenig Interesse haben“, so der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann und Energieminister Untersteller. Knapp zwei Wochen vor der Erhöhung der EEG-Umlage hat das Landeskabinett am 02.10.2012 über die Ursachen und die Folgen der Strompreisentwicklung für private Haushalte beraten und Möglichkeiten diskutiert, wie Haushalte ihre Stromkostenrechnung senken können. Im Fokus stand insbesondere der angeblich preistreibende Effekt der EEG-Umlage beziehungsweise der erneuerbaren Energien. weiterlesen…

Bundesnetzagentur: PV-Zubau eingebrochen – und eine Erläuterung

Zubau von Photovoltaikanlagen bricht drastisch ein

Der Bau neuer Solarstromanlagen in Deutschland hat sich im August deutlich abgeschwächt. Laut  Bundesnetzagentur wurden Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 330 MW in Betrieb genommen – etwas mehr als der Hälfte des Vorjahreswertes. Auffällig der Rückgang im Vergleich zum Vormonat: Im Juli 2012 wurde mit 543 Megawatt deutlich mehr Photovoltaik-Leistung zugebaut. Im August 2011 waren es rund 612 Megawatt. weiterlesen…

25 Mrd. nötig für Mängel an EU-AKW

Europäischer AKW-Stresstest belegt: Betreiber nehmen Sicherheit nicht ernst

Der sogenannte Stresstest der europäischen Atomkraftwerke, die Überprüfung durch die EU-Kommission, hat angeblich schwere Mängel und 25 Milliarden Euro nötige Nachrüstungsinvestitionen ergeben. „Hunderte technische Verbesserungsmaßnahmen“ seien heraus gekommen, so Die Welt unter Berufung auf EU-Energiekommissar Günther Oettingers Abschlussbericht. „Praktisch alle Anlagen“, also auch die deutschen, bräuchten verbesserte Sicherheitsvorkerhungen, so der Bericht. Die selbst installierten Erdbeben-Warnsysteme deutscher Atommeiler, aber vor allem die französischen Anlagen stoßen in dem Bericht auf Kritik. 14 EU-Länder verfügen über Atomkraftwerke – im Ganzen  68 Meiler mit 134 Reaktoren.
weiterlesen…

Strompreis stieg am geringsten

AEE: Energiepreise im Aufwärtstrend – Strompreis in der Regel kleinster Posten auf Energierechnung von Haushalten

Weil die EEG-Umlage neben der Förderung der Erneuerbaren Energien mit vielen anderen industriepolitischen Funktionen aufgebläht ist, wird sie nach aktuellen Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) von heute 3,59 Cent/kWh im nächsten Jahr auf bis zu 5,21 Cent pro Kilowattstunde steigen. Die monatliche Stromrechnung eines Drei-Personen-Musterhaushalts steigt damit um rund 4,70 Euro. Aufgrund des stark gestiegenen Ölpreises werden jedoch die Ausgaben für Wärme und Kraftstoffe voraussichtlich auch im kommenden Jahr die größten Posten auf der Energierechnung bleiben. weiterlesen…