Straßen deutscher Städte neu gedacht

„Manifest der freien Straße“ veröffentlicht

Seit mehr als 70 Jahren dominiert das private Auto den öffentlichen Raum deutscher Städte. Eine kreativ-wissenschaftliche Allianz unter Beteiligung der Technischen Universität (TU) Berlin veröffentlichte einer TU-Medienmitteilung vom 17.06.2022 zufolge nun ein Manifest, um dieses Dogma zu durchbrechen: Das „Manifest der freien Straße“ beschreibt in sieben Thesen eine chancenreiche Zukunft für die Menschen in den Städten, wenn der öffentliche Raum radikal neu gedacht wird. Die Allianz ruft dazu auf, Pionier zu werden und den dringend benötigten Änderungsprozess mit anzustoßen. (Bilder: Vollgeparkt/Zukunftsvision – © (li) Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft, (re) –strassen-befreien.de – Manifest der freien Straße / paper planes e.V. ) weiterlesen…

Lebensdauer von Bauwerken verlängern

Ingenieurmodell für Haltbarkeit von Stahlkonstruktionen

Der ressourcenschonende Stahlbau bringt Lösungen für die drängenden Probleme unserer Zeit. Im Zuge der Energiewende steht zum Beispiel der Ausbau erneuerbarer Energien im Fokus. Starke Winde oder große Lasten beanspruchen jedoch die Stahlkonstruktionen von Windenergieanlagen, Brücken oder großen Maschinen. Das führt zur Werkstoffermüdung und Rissen oder Brüchen an deren Schweißnähten. Die Lebensdauer von Bauwerken zu verlängern und Konstruktionen ressourcenschonender zu erstellen, das ist Ziel des Forschungsprojekts MOBEKO der Hochschule München (früher Fachhochschule München). weiterlesen…

Wie viel CO2 darf Deutschland maximal noch ausstoßen?

Umweltrat aktualisiert CO2-Budget

Ist die deutsche Klimapolitik auf dem richtigen Pfad? Ein nationales CO2-Budget für Deutschland erlaubt einen transparenten Abgleich mit internationalen Zielen. In einem am 15.06.2022 veröffentlichten Papier aktualisiert der Umweltrat seine Berechnungen für ein deutsches CO2-Budget und zeigt damit auf, dass schnelle Emissionsminderungen entscheidend sind – im letzten Jahr wurden die Klimaziele im Verkehr und bei Gebäuden erneut verfehlt. Das Papier beantwortet zudem häufig gestellte Fragen zum CO2-Budget. weiterlesen…

Dünnschicht-Photovoltaik: Effizient und vielseitig im Doppelpack

Solarzellen übereinander zu stapeln, steigert Wirkungsgrad

Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben gemeinsam mit Partnern im EU-Projekt PERCISTAND nun Perowskit/CIS-Tandem-Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von fast 25 Prozent hergestellt – dem bis jetzt höchsten für diese Technologie. Zudem sorgt die Materialkombination für Leichtigkeit und Vielseitigkeit, so dass der Einsatz dieser Tandem-Solarzellen auch an Fahrzeugen, tragbaren Geräten sowie falt- oder rollbaren Vorrichtungen vorstellbar ist. Die Forschenden stellen ihre Arbeit am 08.06.2022 open access in ACS Energy Letters vor. (Foto: Perowskit/CIS-Tandem-Solarzellen – © Marco A. Ruiz-Preciado, KIT) weiterlesen…

88,4 Mio. Euro vom Bund für PV

Forschungsförderung 2021

BMWK und BMBF förderten im vergangenen Jahr 487 laufende Photovoltaik-Projekte. 105 Forschungsprojekte mit rund 64,23 Millionen Euro sind neu bewilligt worden. Gegenüber dem Jahr zuvor erhöhten sich die Fördermittel für Photovoltaik-Projekte leicht, blieben jedoch unter den Ausgaben von 2019, scheibt Sandra Enkhardt am 15.06.2022 auf pv magazine. (Tabelle: Fördermittel f. PV in Mio. Euro – © Energieforschungsbericht/BMWK) weiterlesen…

Grünes Licht für Windenergie

Bundeskabinett beschleunigt naturverträglichen Windkraft-Ausbau deutlich

Das Bundeskabinett hat am 15.06.2022 Entwürfe des Gesetzes zur Erhöhung und Beschleunigung des Ausbaus von Windenergieanlagen an Land und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen. Die gesetzlichen Anpassungen werden den naturverträglichen Ausbau von Windenergie in Zukunft deutlich beschleunigen. Sie setzen das Zwei-Prozent-Flächenziel aus dem Koalitionsvertrag und die Eckpunkte „Beschleunigung des naturverträglichen Ausbaus der Windenergie an Land“ um, die das Bundesumwelt- und das Bundeswirtschaftsministerium Anfang April vorgestellt haben. weiterlesen…

Aurora Energy Research: Billigste Grün-Wasserstoff-Produktion

Photovoltaik+Windkraft+Elektrolyseur

Eine Analyse von Aurora Energy Research zeigt, dass die Preise für grünen Wasserstoff bis 2025 auf rund 5 Euro pro Kilogramm sinken dürften. Die maximale Projektrentabilität wird demnach erreicht, wenn Photovoltaik- und Windkraftanlagen mit einem Elektrolyseur kombiniert werden, der eher klein dimensioniert ist, schreibt im Portal pv magazine. weiterlesen…

Haushalte gehen sparsamer mit Energie um

Hauptmotiv sind die gestiegenen Preise

Angesichts der gestiegenen Energiepreise gehen die Deutschen bewusster mit Energie für die Wärmeversorgung um. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des BDEW zum Energiesparen (siehe auch die Grafiken untenstehend zum Download). In der Umfrage gaben mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Befragten an, dass sie in den vergangenen Monaten ihr Verhalten geändert und versucht haben, beim Heizen oder beim Warmwasserverbrauch Energie einzusparen. Nur jeder Fünfte hat sein Verhalten nicht verändert. weiterlesen…

Drosselung der russischen Gaslieferung

Jetzt die 3 „E“ entfesseln: Einsparen – Effizienz – Erneuerbare

Der russische Energiekonzern Gazprom hat die Erdgas-Lieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 deutlich reduziert. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, warnen vor Preissteigerungen und rufen zum Energiesparen auf. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüße diese Initiativen und forderte zudem einen „Booster für Erneuerbare Wärmetechnologien“, heißt es in einer Medienmitteilung vom 16.06.2022. weiterlesen…

Energieforschungsbericht im Kabinett

1,31 Mrd. Unterstützung

Das Bundeskabinett hat am 15.06.2022 den Bundesbericht Energieforschung 2022 verabschiedet. Der Bericht gibt einen ausführlichen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung und stellt die Fortschritte im 7. Energieforschungsprogramm vor. Im Jahr 2021 hat der Bund die Forschung für die Energiewende mit rund 1,31 Milliarden Euro unterstützt. Dabei hat die Bundesregierung 6.995 Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte mit 878,24 Millionen Euro gefördert und 314,42 Millionen Euro in die institutionelle Förderung des Forschungsbereichs Energie der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren investiert. (Titel: Bundesbericht Energieforschung 2022 – © bundesregierung.de) weiterlesen…