Nicht einfach weniger, sondern anders und besser
Nachhaltigkeit im Ernährungssystem
Die Befürworter einer Wirtschaft ohne Wachstum argumentieren seit langem, dass Wirtschaftswachstum als solches der Umwelt schadet. Jetzt haben Forschende gezeigt, dass eine Eindämmung des Wachstums allein unser Ernährungssystem nicht nachhaltig machen würde – wohl aber eine Änderung unserer Ernährung und ein Preisschild für Emissionen in der Landwirtschaft. Zum ersten Mal hat eine Gruppe unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung in einer Computersimulation untersucht, welche Auswirkungen so genannte „Degrowth“-Ansätze und Effizienzsteigerungen auf die Treibhausgasemissionen des Lebensmittelsektors haben könnten. weiterlesen…
Das
Der Bundestags-Ausschuss für Klimaschutz und Energie hat sich am 16.05.2022 mit Erneuerbaren Energien befasst. Grundlage der zweistündigen Anhörung war der „Entwurf eines Gesetzes zu Sofortmaßnahmen für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien und weiteren Maßnahmen im Stromsektor“ (
Wie wichtig Grüner Wasserstoff für Deutschland ist, machte Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger am 16.05.2022 im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin deutlich – in einer
Fossile Brennstoffe im Namen des Klimaschutzes weiter verteuern, obwohl die Preise aufgrund des Ukraine-Kriegs und der dadurch ausgelösten Energiekrise ohnehin schon auf Rekordniveau gesprungen sind? In der Tat: Das Festhalten am Fahrplan für die CO2-Bepreisung, derzeit etwa für Sprit in Deutschland 9 ct/l, ist mit Blick auf den Wohlstand die richtige Strategie – sofern der Staat die entsprechenden Einnahmen weitgehend durch Steuersenkungen oder Transfers an die privaten Haushalte zurückverteilt. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung unter Federführung des 
Wie würden sich Aufforstung und Renaturierung großer Flächen weltweit auf die Wasserströme auswirken? Eine Studie unter der Leitung der Wissenschaftlerin Anne Hoek van Dijke von der
Die Produktion von Chemikalien ist bisher noch in hohem Maß von der Nutzung fossilen Kohlenstoffs abhängig. Industrielle Prozesse benötigen Kohlenwasserstoffe zur Bereitstellung von Prozessenergie (Strom und Wärme) für vielfältige Prozesse und zur Bereitstellung von eingebettetem Kohlenstoff (d. h. in der Molekularstruktur gebundenem Kohlenstoff) als Ausgangsmaterial für verschiedene Stoffe, Bausteine, Zwischenprodukte und Folgeprodukte wie Polymere oder Waschmittel. Eine Studie dreier Institute konstatiert einer Medienmitteilung vom 04.05.2022 folgend „hohes Potenzial zur Klimagas-Reduktion in der chemischen Industrie durch abgeschiedenes und verwertetes CO2 (CCU) anstelle fossiler Energieträger“. Das geht aus einer von
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat Ende April einen Referentenentwurf für eine Formulierungshilfe zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) vorgelegt. Der
Die Energiewende hat das Ziel, Europa bis zur Mitte des Jahrhunderts kohlenstoffneutral zu machen. Damit einher geht nicht nur ein weiterer Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen, sondern auch die Dezentralisierung von Energieressourcen und die Kopplung verschiedener Sektoren des Energiesystems. Die Integration von Marktteilnehmern, die flexible Kapazitäten für Erzeugung, Speicherung und Lastverschiebung anbieten, benötigt skalierbare digitale Flexibilitätsplattformen. Standards für solche Plattformen, die Interoperabilität sowie Spezifikationen von Flexibilitätsanforderungen müssen jedoch noch definiert werden. Diesen Fragen widmet sich einer