Risiken von Wasserknappheit begrenzen

Bewässerungsmanagement für Bioenergie-Anbau entscheidend

Damit Wasser nicht noch knapper wird, als es ohnehin vielerorts ist, ist bei Biomasseplantagen nachhaltiges Wassermanagement nötig. Dies zeigt eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Wenn der Anbau von Pflanzen für die Energiegewinnung in Kraftwerken mit unterirdischer Speicherung des CO2 aus den Abgasen kombiniert wird, gilt er oft als eine der Möglichkeiten, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Pariser Klimaziele zu erreichen. Doch Bioenergieplantagen großen Stils benötigen weltweit nicht nur viel Land, sondern auch erhebliche Mengen an Wasser – was im Widerspruch mit der Einhaltung der Planetaren Belastungsgrenzen stehen kann. weiterlesen…

LichtBlick fordert bundesweite Solarpflicht für Neubauten

Darum geht’s…

…wie der ÖkostromerzeugerLichtblick in einer Pressemeldung vom 08.03.2021 schreibt: „Auch wenn es nicht alle glauben: Deutschland ist ein Sonnenland. Gebietsweise scheint sie über 1.000 Stunden im Jahr. Das merken wir auch bei der Stromerzeugung. Die 2 Millionen PHotovoltaikanlagen (PV) lieferten im letzten Jahr gut 50 Milliarden Kilowattstunden Strom. Doch es könnten weit mehr sein. Allein auf unseren Dächern wäre Platz für fünfmal mehr Solarstromerzeugung“. weiterlesen…

Ausbaubedarf in Stromverteilernetzen steigt

Bericht über Zustand und Ausbau 2020

Neue geplante Leitungen für insgesamt gut 16 Milliarden Euro haben die 60 befragten Verteilnetzbetreiber der Bundesnetzagentur für die nächsten 10 Jahre bereits gemeldet. Die Behörde hat am 05.03.2021 den Bericht über Zustand und Ausbau der Stromverteilernetze 2020 veröffentlicht. „Der Abtransport der dezentralen Windenergie bleibt die zentrale Herausforderung der Hochspannungsnetze“, sagte Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. „Auf den unteren Spannungsebenen geht es insbesondere darum, Wärmepumpen und Ladepunkte für E-Fahrzeuge zu integrieren.“ (Bericht der BNetzA über Zustand und Ausbau der Verteilnetze 2020 – Titel © BNetzA) weiterlesen…

BWE: „Repowering beschleunigen und erleichtern“

„Investitionsfesseln kappen, Energiewende dynamisieren“

17 Änderungen oder Ergänzungen in den fünf wichtigsten Gesetzen schlägt der Bundesverband Windenergie (BWE) der Regierung für den Austausch alter gegen neue leistungsstärkere Windenergieanlagen vor. Diese hat der BWE am 05.03.2021 in einer sogenannten Repowering-Reformagenda veröffentlicht. BWE-Präsident Hermann Albers: „Mit dem Jahreswechsel 2021 erreichten die ersten Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 4.000 Megawatt ihr Förderende. Bis 2025 folgen jährlich durchschnittlich bis zu 2.400 MW“. weiterlesen…

Lesehinweis: „Droht im Winter die ‚Dunkelflaute‘?“

EE können Atom- und Kohleausstieg (noch) nicht ausgleichen

Deutschland steigt schrittweise aus Atom- und Kohlestrom aus. Doch wenn das Land nur noch mit Erneuerbaren Energien versorgt wird: Was passiert, wenn weder die Sonne scheint noch Wind weht? Und wenn gleichzeitig zu wenig Speicherkapazitäten vorhanden sind? fragen André Kartschall und Andreas Rausch vom Rundfunk Berlin-Brandenburg auf tagesschau.de. weiterlesen…

„Klimaresilientes Europa aufbauen“

Neue EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel

Am 24.02.2021 hat die Europäische Kommission ihre Mitteilung „Ein klimaresilientes Europa aufbauen – die neue EU-Strategie für die Anpassung an den Klimawandel“ veröffentlicht. die Strategie war in der Mitteilung über den europäischen Grünen Deal angekündigt worden. Die Kommission legt den Nachdruck mit dieser Strategie auf die Anpassung an diejenigen Folgen des Klimawandels, die sich nicht mehr abwenden lassen bzw. bereits eingetreten sind. Ziel der Strategie ist die Schaffung einer klimaresilienten Europäischen Union bis 2050 (Foto: Wochensitzung der EU-Kommission – © Etienne Ansotte, Europäische Union, 2021, P-048673~2F00-10, audiovisual.ec.europa.euCC BY-4.0). weiterlesen…

Oxidationsprozesse in Verbrennungsmotoren und Atmosphäre gehen gleiche Wege

Effiziente Autoxidation-Kettenreaktionen bei gesättigten Kohlenwasserstoffen nachgewiesen

Alkane, wichtige Bestandteile der Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren und eine wichtige Klasse von städtischen Spurengasen, gehen andere Reaktionswege ein als bisher angenommen. Diese Kohlenwasserstoffe, früher Paraffine genannt, produzieren dadurch große Mengen an hoch sauerstoffhaltigen Verbindungen, die zum organischen Aerosol und damit zur Luftverschmutzung in Städten beitragen können. Das wies jetzt einer Medienmitteilung folgend ein internationales Forschungsteam mit modernster Messtechnik an der Universität Helsinki und am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) in Leipzig nach. weiterlesen…

Lockdown(s) ohne großen Effekt

Längerfristige Entscheidungen maßgeblich

Obwohl Corona den Treibhausgas-Ausstoß kurzfristig deutlich zu senken geholfen hat, wird der Pandemie-Effekt auf den Klimawandel auf lange Frist verschwindend gering ausfallen. Zwei in Science Advances und Nature Climate Change publizierte Untersuchungen besagen, dass weder die Lockdowns inklusive heruntergefahrener Industrieproduktion noch der Rückgang der Flugreisen einen nachweisbaren Effekt auf das Klima haben werden. Wichtiger seien dagegen längerfristige Reaktionen der Staaten, wenn sie ihre Wirtschaften langsam wieder hochfahren. weiterlesen…

60-Prozent-Ziel als Wirtschaftsmotor

Weniger Treibhausgase

Die EU-Kommission will die Treibhausgase bis 2030 um 55 Prozent senken, das EU-Parlament fordert 60 Prozent. Eine neue Studie zeigt nun wie eine höhere Treibhausgaseinsparung möglich ist und welche Vorteile das nicht nur für das Klima hat, schreibt Manuel Först am 06.03.2021 auf energiezukunft. Für ambitionierteren Klimaschutze habe das EU-Parlament bereits im Oktober eine Reduktion der Treibhausgase um 60 Prozent bis 2030 im Vergleich zum Referenzwert 1990 gefordert. Dies sei mindestens nötig, damit die Europäische Union ihren Beitrag zur Einhaltung der Pariser Klimaziele leiste. weiterlesen…

Stromerzeugung 2020: 5,9 % weniger Strom ins Netz eingespeist als 2019

Windkraft löst Kohle als wichtigsten Energieträger ab – Anteil der erneuerbaren Energien steigt auf 47 %

PV und Wind, Mark Brandenburg - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify2020 wurden in Deutschland 502,6 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die die Behörde am 05.03.2021 veröffentlichte, waren das 5,9 % weniger als 2019. Dieser Rückgang ist zumindest teilweise auf den niedrigeren Strombedarf infolge des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 zurückzuführen. weiterlesen…