Hinweise für Betreiber von Ü20-Photovoltaikanlagen

EEG-Förderung der ersten PV-Einrichtungen läuft aus

Am 01.01.2021 laufen nach 20 Jahren die ersten Photovoltaik-Anlagen aus der EEG-Förderung. Noch gibt es keine Anschlussregelung und es ist noch unklar, ob die EEG-Novelle rechtzeitig beschlossen wird. Deswegen haben verschiedene Organisationen am 04.12.2020 ein Hinweispapier für die betroffenen Betreiber veröffentlicht. Darauf weist Sandra Enkhardt auf pv magazine hin. weiterlesen…

CCPI: EU am Scheideweg

Neuer Klimaschutz-Index: Noch kein Land gut genug

Vor dem EU-Klimaziel-Gipfel veröffentlichten Germanwatch, Climate Action Network International und das New Climate Institute eine neue Rangliste der 58 emissionsstärksten Staaten: Sieben EU-Staaten und die EU selbst erhalten die Note „gut“ im Klimaschutz – aber auch fünf EU-Staaten sind in der schlechtesten Kategorie gelandet – Deutschland dagegen leicht verbessert im oberen Mittelfeld. weiterlesen…

H2 – homemade statt importiert

Dezentraler Wasserstoff „made in Germany“

Alle reden zurzeit von Wasserstoff. Die meisten meinen damit aber leider vor allem den Import von Wasserstoff. „Wasserstoff sollte aus Ertragsgründen nicht in Deutschland produziert werden, sondern in Afrika“, steht zwischen den Zeilen vieler Kommentare. Die Produktion hierzulande sei zu teuer und ineffizient. Paul Grunow, und des Photovoltaik Instituts Berlin erläuterte am 04.12.2020 in einer Kolumne auf Erneuerbare Energien, warum unser Wasserstoff von Bürgern dezentral in Deutschland und nicht in Afrika erzeugt und importiert werden sollte. weiterlesen…

Deutschland fördert Start der Wasserstoffproduktion in Marokko

€ 90 Mio. vom BMZ – Unterstützung auch für den COVID-19-Fonds und Reformbemühungen

In Marokko soll künftig grüner Wasserstoff für Deutschland produziert werden. Entwicklungsminister Müller stellt dafür 90 Millionen Euro bereit. Laut der Internetseite des marokkanischen Außenministeriums und dem Handelsblatt haben Nasser Bourita, marokkanischer Außenminister, und der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller die bisherigen Ergebnisse der jüngsten zwischenstaatlichen Gespräche hervorgehoben. Der Mitteilung aus Rabat zufolge erhält Marokko aus Berlin direkte Finanzhilfen in Höhe von knapp 1,4 Milliarden Euro – ca. 202,6 Millionen davon als Zuschüsse. weiterlesen…

Salzgitter jetzt auch unterwegs zu klimafreundlicher Stahlproduktion

Bundesumweltministerium unterstützt

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat einer Medienmitteilung folgend am 04.12.2020 dem Vorstandsvorsitzenden der Salzgitter AG, Prof. Heinz Jörg Fuhrmann, einen Förderbescheid in Höhe von mehr als 5 Millionen Euro für ein Projekt zur Herstellung klimafreundlichen Stahls übergeben. Im Beisein des niedersächischen Ministerpräsidenten Stephan Weil fiel damit auch der offizielle Startschuss des BMU-Förderprogramms „Dekarbonisierung in der Industrie“. weiterlesen…

Elektro-Autos weitgehend alltagstauglich

E.ON Umfrage: Reichweiten von E-Autos für viele im Alltag ausreichend

Was halten die Deutschen von der Elektromobilität? Eine repräsentative Statista Befragung* von E.ON zeigt: Die Reichweite vieler E-Autos passt bereits heute zum täglichen Fahrprofil der meisten Bundesbürger. 77 Prozent der befragten Autofahrer in Deutschland geben ihre durchschnittliche tägliche Fahrleistung mit maximal 49 Kilometern an, weitere 15 Prozent sagen, dass sie täglich zwischen 50 und 99 Kilometer mit dem Auto zurücklegen. Das sind Strecken, die viele aktuelle E-Auto-Modelle schon heute mit einer Ladung zurücklegen können. Die E.ON-Befragung hat also ergeben, dass die Reichweite von Elektroautos für den Großteil der Befragten bereits für alltägliche Fahrten ausreichend ist. weiterlesen…

Glencore will Emissionen um 40 % senken

Rohstoffkonzern will CO2-Ausstoß verringern, in fünfzig Jahren gar klimaneutral werden

Der Rohstoffkonzern Glencore verpflichtet sich laut einer in der Schweizer Handelszeitung zitierten Medienmitteilung zu einer Senkung der Kohlendioxid-Emissionen bis 2035 um 40 Prozent gegenüber 2019. „Wir steuern einen Kurs, der in Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaabkommen steht“, sagte Konzernchef Ivan Glasenberg in einer Web-Konferenz am 04.12.2020. Gleichzeitig kündigte er an, er werde sein Amt in einem halben Jahr an den Chef der Kohleförderung, Gary Nagle, derzeit Leiter der Glencore-Kohle-Minen in Australien, übergeben. weiterlesen…

VW reißt Klimalatte

Millardenstrafen drohen – auch 2021

Die strengen EU-Klimavorgaben bringen VW in Schwierigkeiten: Die Volkswagen AG wird die europäischen CO2-Grenzen mit ihrer Autoflotte überschreiten – in diesem und wohl auch im nächsten Jahr. Es werden voraussichtlich nicht genügend Elektroautos verkauft, um die CO2-Werte größerer Wagen mit Verbrennerantrieb auszugleichen und die Brüsseler Klimavorgaben für 2020 zu schaffen. Happige Strafen der EU können die Folge sein. Vorstandschef Herbert Diess beteuerte der Wirtschaftswoche gegenüber, man arbeite „jetzt unter Hochdruck daran, so nah wie möglich an die Ziele heranzukommen“. weiterlesen…

BVES: „EEG-Auffanglösung für Prosumer jetzt!“

Zehntausenden Prosumeranlagen mit PV- und Energiespeichersystemen droht ab Januar die Stilllegung

Der Bundesverband Energiespeicher (BVES) fordert Bundeswirtschaftsminister Altmaier auf, eine EEG-Auffanglösung aufzusetzen, um zehntausenden von PV- und Speicheranlagen nicht die rechtliche Betriebsgrundlage zu entziehen. In den Diskussionen des BVES mit den Fachpolitikern der Regierungsfraktionen im Bundestag zeige sich, dass eine gemeinsame Position noch nicht absehbar sei und daher ein pünktliches Inkrafttreten des EEG 2021 in Frage stehe, heißt es in der Pressemitteilung des Verbands. weiterlesen…

Klimawandel erwärmt Grundwasser in Bayern

Wärmeres Grundwasser setzt unterirdische Ökosysteme unter Druck

Die Grundwasserreservoirs in Bayern haben sich innerhalb weniger Jahrzehnte deutlich erwärmt. Das zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die die Temperaturen an 35 Messstationen in unterschiedlichen Tiefen mit Daten aus den 1990er Jahren vergleicht. In einer Tiefe von 20 Metern ist das Wasser im Mittel fast ein Grad wärmer als vor 30 Jahren. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Frontiers in Earth Science“ veröffentlicht. (Grundwassermessstelle in Bayern – Foto © AG Angewandte Geologie Uni Halle) weiterlesen…