Der Klimawandel ist längst da

Grünen-Studie: „Brennpunkte des Klimawandels in Deutschland“

Der Münchner Focus titelte typisch: „Wird unser Bier teurer?“ Und auch woanders schaut so mancher kaum über den Tellerrand: „Thüringens Wälder werden besonders leiden“ prophezeite die Ostthüringer Zeitung mit kleinem Karo. Zyniker verharmlosen gern superwitzig die Folgen des Klimawandels in Richtung „mediterranes Flair für Deutschland“. Für die heimische Flora hat die schleichende Erwärmung jedoch zum Beispiel knallharte Konsequenzen. weiterlesen…

Indien mit weltweit erstem PV-Flughafen

Kochi International Airport wird nur mit Solarstrom betrieben

Der internationale Flughafen von Kochi (früher Cochin) im südindischen Bundesstaat Kerala setzt als weltweit erster Airport ausschließlich auf Sonnenenergie. Eine gerade in Betrieb genommene 12-MW-PV-Anlage, versorgt nun zusätzlich zu den bisherigen Solarstromanlagen den jetzt energie-autarken Flughafen mit ausschließlich erneuerbarer Energie. Das berichtet die Webseite Indien Aktuell. weiterlesen…

„Rückenwind für Klimagipfel in Paris“

Barbara Hendricks begrüßt gemeinsame Klimaschutzerklärung mit Brasilien

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks begrüßte die am 20.08.2015 zwischen Deutschland und Brasilien erzielte Übereinkunft zum Klimaschutz. „Die gemeinsame Klima-Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff markiert einen Wendepunkt. Erstmals bekennen sich ein Industriestaat und ein Schwellenland gemeinsam zum ehrgeizigen Ziel der Dekarbonisierung der Weltwirtschaft im Laufe dieses Jahrhunderts. Die Erklärung bringt den notwendigen Rückenwind auf dem Weg zum Klimagipfel in Paris. Sie ist ein weltweites Signal, dass wir die Einhaltung der CO2-Obergrenze ernst nehmen.“ weiterlesen…

Total stoppt Fracking in Dänemark

Zuerst Streit über Chemikalie – dann kaum Output

Der französische Energiekonzern Total hat seine Bohrungen nach Schiefergas in Dänemark am 17.08.2015 vorerst eingestellt – die Vorkommen erwiesen sich als zu gering. Dennoch könnte in dem Land auch künftig gefrackt werden. Das Projekt bei dem 615-Seelen-Dorf Dybvad in der Nähe der norddänischen Stadt Frederikshavn kostete den französischen Energiekonzern Total seit Projektbeginn im vergangenen Jahr geschätzte 40 Millionen Euro. weiterlesen…

Deutschland hilft bei Regenwald-Wiederaufforstung

Mittel- und südamerikanische Länder erstmals mit gemeinsamem politischen Ziel

Im Rahmen einer internationalen Waldkonferenz in El Salvador vereinbarten die Umweltminister zentral- und südamerikanischer Länder, ihre Zusammenarbeit mit diesem Ziel zu verstärken. Die Konferenz im Rahmen der Bonn Challenge, einer vom BMUB initiierten globalen Aktionsplattform zum Wiederaufbau von Wäldern, wurde von Umweltstaatssekretär Flasbarth gemeinsam mit der Umweltministerin von El Salvador eröffnet. weiterlesen…

Drei Prozent mehr pro Jahr für Forschung

Bewertung nach 10 Jahren Pakt für Forschung und Innovation (PFI)

Nach zehn Jahren hat die Linkenfraktion im Bundestag in einer Kleinen Anfrage (18/5510) einen Katalog von 53 Fragen zur Bewertung des PFI an die Bundesregierung gestellt. Sie reichen von „Kooperationsbeziehungen der Wissenschaftsorganisationen mit Hochschulen“, dem „Einwerben von Drittmitteln von Unternehmen“, dem Personalmanagement über die Befristungsquote bis zum „Frauenanteil in Führungspositionen“. weiterlesen…

„Uran-Bank“ in Kasachstan

25 Mio. für  AKW-Brennstoffversorgungs-Engpässe „durch außerordentliche Umstände“

Die Europäische Union hat der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) 25 Millionen Euro für Gründung und Aufbau einer Uran-Bank in Kasachstan zur Verfügung gestellt. In ihrer Antwort (18/5743) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/5648) schreibt die Regierung, die IAEO LEU-Bank (LEU bedeutet Low Enriched Uranium – niedrig angereichtertes Uran) solle mit freiwilligen Beiträgen der Mitglieder der Atomenergie-Organisation finanziert werden. weiterlesen…

Garzweiler: RWE lehnte Deeskalationsstrategie ab

WDR-Recherche: Werkschutz und Polizei arbeiteten enger zusammen als bislang bekannt

Die teils heftigen Proteste gegen den Braunkohle-Tagebau Garzweiler, NRW, am Wochenende des 15. und 16.08.2015 haben ein politisches Nachspiel im Düsseldorfer Landtag. Denn der Energieversorgungskonzern RWE hat – einer WDR-Recherche folgend –  die Eskalation der Kohleproteste billigend in Kauf genommen. Wie ARD-Energie-Experte Jürgen Döschner auf der WDR-Webseite schreibt, hatte das EVU vor Beginn der Demonstrationen einen Vorschlag der Polizei abgelehnt, die Arbeit im Tagebau während der Proteste ruhen zu lassen. RWE begründete die Ablehnung des Deeskalationsvorschlags auf Anfrage mit „allgemeinen Gefahren im Tagebau“, die sich nicht auf den Betrieb der Bagger beschränkten. weiterlesen…

Islamische Klimaerklärung verabschiedet

Reiche Länder sollen bis 2050 100% EE erreichen und CO2-Ausstoß beenden

Islamische Gelehrte aus 20 Ländern haben die Öl- und Industriestaaten aufgefordert, bis 2050 auf hundert Prozent Erneuerbare Energien um- und ihre Klimagasemissionen vollständig ein-zustellen. Am 18.08.2015 verabschiedeten die Teilnehmer des Internationalen Islamischen Klimawandelsymposiums in Istanbul eine Islamische Erklärung zum Klimawandel. Darin fordern die Wissenschaftler alle Regierungen auf, im Dezember in Paris ein starkes Klimaschutzabkommen auf den Weg zu bringen, das eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf höchstens zwei Grad möglich macht. weiterlesen…

Kühlschrankbauer missachten EU-Standard

Kühlgerätehersteller missbrauchen vorbildliche Entsorgungsnorm

Angeblich entsorgen die fünf führenden Kühlschrankhersteller Bosch, Liebherr, Miele, Bauknecht und Electrolux ausrangierte Geräte nach dem anerkannten EU-Standard EN 50574. Auf Nachfrage der Deutschen Umwelthilfe kann – oder will – jedoch kein Unternehmen einen glaubhaften Nachweis dafür vorlegen. weiterlesen…