Mehr als 70 Prozent der Treibhausgase durch Konsumentscheidungen

BMUB-Tagung: Verbraucher – Macht – Nachhaltigkeit

Mehr als 70 Prozent der Treibhausgase in Europa – und auch in Deutschland – werden direkt oder indirekt durch Konsumentscheidungen verursacht. Besonders groß sind diese Belastungen in den Bereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung. Die Frage, wie diese Belastungen durch bewusstere Konsumentscheidungen gesenkt werden können, stand am 13.07.2015 im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks eingeladen hatte. weiterlesen…

Länder wollen bei Atom mitreden

Änderung des Atomgesetzes: Bundesrat fordert erweiterte Auskunftsrechte

Der Bundesrat hat am 10.07.2015 einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur sicheren Entsorgung radioaktiver Abfälle beraten und eine Stellungnahme beschlossen. Er möchte erreichen, dass auch zukünftig die Länder Auskünfte von den Entsorgungspflichtigen und Besitzern abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle einholen können. Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Kompetenz des für Strahlenschutz zuständigen Bundesministeriums verkenne die grundsätzliche Zuständigkeit der Länder. weiterlesen…

Ortwin Renn neuer IASS-Direktor

Klaus Töpfers Vertrag endet

2009 gründete Klaus Töpfer (77), Ex-Bundesumweltminister und ehemaliger UNEP-Exekutivdirektor das Institute for Advanced Sustainability Studies IASS in Potsdam. Nun endet sein Vertrag am 30.09.2015. Nachfolger soll der Stuttgarter Soziologe und Risikoforscher Ortwin Renn (63) werden, wie Institutssprecherin Corina Weber bestätigte. Noch laufen die Verhandlungen – meldeteder Berliner Tagesspiegel. weiterlesen…

Länder fordern Prüfung von Umweltprämie für Elektro- und Hybridfahrzeuge

Prämienzahlung in Höhe von 2500 Euro

Der Bundesrat möchte für eine weitere Verbreitung von Elektrofahrzeugen sorgen. Mit einer am 10.07.2015 gefassten Entschließung fordert er die Bundesregierung auf, eine einheitliche Umweltprämie zu prüfen, bei der Privatpersonen beim Kauf von reinen Elektrofahrzeugen einen Zuschuss von 5000 Euro erhalten. weiterlesen…

Europas größtes Effizienzhaus-Plus

Barbara Hendricks eröffnet – OB Feldmann: Neues Projekt aus Frankfurt setzt bundesweite Maßstäbe

„Deutschland setzt sich beim Klimaschutz und der Energiewende ambitionierte Ziele“, so eine Pressemitteilung des BMUB. Das am 08.07.2015 von Bundesministerin Barbara Hendricks und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann eröffnete Aktiv-Stadthaus setze dazu neue Maßstäbe beim energieeffizienten Wohnen. weiterlesen…

„Green Growth Group“ verlangt „wirksame Anreize für Klimaschutz“

Hendricks: Reform des Emissionshandels schafft Planungssicherheit und effizienten Klimaschutz

Acht EU-Mitgliedstaaten setzen sich für eine zügige und umfassende Überarbeitung der Emissionshandels-Richtlinie ein. Am 09.07.2015 veröffentlichten die Mitglieder der sogenannten „Green Growth Group“ ein gemeinsames Schreiben an die EU-Kommission. Eine Pressemitteilung des BMUB. weiterlesen…

Massive Strom-Überkapazitäten

Regierungsantwort auf Grünen-Anfrage: 100 GW Überschuss in Europa

In Europa betragen die Überkapazitäten auf dem Strommarkt mindestens 100 Gigawatt. Dies antwortet die Bundesregierung (18/5323) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/5060). Davon lägen rund 60 GW in dem für Deutschland relevanten Stromgebiet (Nachbarländer plus Italien). Unter Berufung auf Ermittlungen der Übertragungsnetzbetreiber erwartet die Regierung eine „verbleibenden Leistung“ in Deutschland von zehn Gigawatt bis 2017. Aussagen betreffend weiter in der Zukunft liegende Überkapazitäten könnten nicht getroffen werden. (hib/HLE) weiterlesen…

Warum reden so viele die Energiewende schlecht?

Günther Bachmann im manager magazin: „Vintage-Klassiker Arbeitsplätze versus Umwelt“

„Es hat sich eingebürgert, die Energiewende schlechtzureden“, stellt Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, in einem Gastbeitrag für das manager magazin fest. Und zwar gleich aus welchem Anlass: „Die Energiewende wird von ihren Kritikern als Milliardengrab dargestellt.“ Er konstatiert damit „ein Schlechtrede-Muster. Es begleitet die Energiewende seit Beginn“. Weil die „die öffentliche Wahrnehmung so kurzatmig wie nur möglich“ funktioniere, werde immer wieder der „Vintage-Klassiker Arbeitsplätze versus Umwelt“ aufgeführt. weiterlesen…

Krischer: „Schöne Worte werden das Klima nicht retten!“

Die Armen leiden

Der anstehende UN-Klimagipfel in Paris wird eine entscheidende Rolle beim Kampf gegen die Erderwärmung spielen. Klare Ziele und anschließende Taten sind unerlässlich. Dabei sollte nicht vergessen werden: Wohlstand und Klimaschutz stehen nicht im Widerspruch, sondern unterstützen einander, sagt MdB Oliver Krischer in einem Beitrag für energiezukunft.eu. weiterlesen…