No-Waste-Picknick

EIN HEKTAR: Installation am Gleisdreieck endete

Genussvoll essen und Lebensmittel vor dem Verderben retten: Bei einem „No-Waste-Picknick“ am Pfingstmontag, 25. Mai, war im Park am Gleisdreieck im Herzen Berlins beides möglich. Die Aktion bildete den Abschluss der Installation „EIN HEKTAR“, die vom 26.04. bis 25.05. im Park am Gleisdreieck im Herzen Berlins zu erleben war. Sie wurde im Rahmen der 3. Global Soil Week des IASS Potsdam (Solarify berichtete) eröffnet. Die Installation zeigt anschaulich auf einer Fläche von 10.000 m2 (ein Hektar) die Dimension des Bodenverlustes und  Lösungsansätze. weiterlesen…

Weltweit rechnen Streitkräfte mit Klimawandel

Alle 38 untersuchte Staaten beziehen Klima in Planungen ein

Eine neue Studie der Universität Hamburg zeigt: Streitkräfte beziehen den Klimawandel in ihre strategischen Überlegungen ein. Alle 38 untersuchten Staaten erwähnen den Klimawandel in ihren offiziellen Strategiepapieren. Die meisten Länder erwarten, ihre Militärs vermehrt in der Katastrophenhilfe einsetzen zu müssen. Eine kleine Gruppe geht in Zukunft auch von mehr kriegerischen Einsätzen aus. Lediglich sechs Länder, unter ihnen die Schweiz und Russland, befanden, dass durch den Klimawandel keinerlei Auswirkungen auf die Streitkräfte zu erwarten sind. Insgesamt wird das Thema nicht als ein Problem der nationalen Sicherheit gesehen. weiterlesen…

Förderinitiative Electromobility

BMVI und BMWi eröffnen Abschlussveranstaltung

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Norbert Barthle, und der Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, haben am 20.05.2015 die Abschlussveranstaltung der europäischen Förderinitiative Electromobility+ eröffnet. BMVI und BMWi sind Partner der Initiative und Gastgeber der Abschlusskonferenz. weiterlesen…

Folgen des Klimawandels in Deutschland deutlich spürbar

Klimaschutz: Bundesregierung legt ersten Monitoring-Bericht zu Klimawirkungen und Anpassung vor

Steigende Temperaturen, feuchtere Winter und häufigere Wetterextreme wirken sich zunehmend auf die deutsche Gesellschaft aus. Betroffen sind unter anderem die Energieversorgung, die Landwirtschaft und die Gesundheitsvorsorge. Das ist das Ergebnis des bislang umfassendsten Berichts der Bundesregierung zur Anpassung an den Klimawandel. Anhand von Daten aus 15 verschiedenen Gesellschaftsbereichen zeigt der Bericht auf, welche Veränderungen sich durch den Klimawandel heute schon feststellen lassen und welche Gegenmaßnahmen bereits greifen.
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Der Wüstenstrom lebt

Neues von Desertec- Roland Berger steigt ein – Generationenvertrag unterzeichnet

„Totgesagte leben länger“, titelte das manager-magazin. Und: „Die Wüstenstrominitiative Desertec gibt nicht auf. Sie setzt nun vor allem auf reiche Ölförderländer und Vorzeigprojekte in Nordafrika. Die Vision bleibt am Leben“, überschreibt Thomas Magenheim-Hörmann seinen Artikel im Oberbayrischen Volksblatt. Anlass war die Unterzeichnung eines so genannten Generationenvertrags zwischen Unternehmensberater Roland Berger mit Jugendlichen aus aller Welt, darunter der Gründer von Plant-for-the-Planet. weiterlesen…

Größte Biogasanlage Afrikas kommt aus Niederbayern

„Die ersten, die in Afrika Strom aus einer Biogasanlage ins öffentliche Netz einspeisen“

Die Firma Snow Leopard Projects GmbH (SLP) aus Reisbach hat nach einer Bauzeit von mehr als einem Jahr die größte Biogasanlage in Afrika in Betrieb genommen. Sie steht in Kenia am Naivasha See, etwa 70 km nördlich der Hauptstadt Nairobi. Völlig neu ist, dass die Biogasanlage den erzeugten Strom auch in das öffentliche Stromnetz einspeist. Der Investor Tropical Power ist die erste Firma in Kenia, die ein PPA (Power Purchase Agreement) für Biogasstrom unterschrieben hat. Katharina Danner, Geschäftsführerin der SLP, meint, „wir sind stolz darauf, die ersten zu sein, die in Afrika Strom aus einer Biogasanlage ins öffentliche Netz einspeisen. Hier kann uns keiner mehr überholen.“ weiterlesen…

Endspiel am Amazonas

34. Bericht an den Club of Rome thematisiert Zukunft tropischer Regenwälder – „Wenn die Regenwälder verschwinden, kippt unser Klima.“ (Claude Martin)

Für die einen sind sie Paradiese, andere sprechen noch immer von der „grünen Hölle“. Kaum ein Lebensraum löst so viel Faszination aus und ist gleichzeitig so stark bedroht: Rinderherden, Ölpalmplantagen und der Raubbau von Tropenholz bedrohen die Regenwälder. Die Situation ist so unübersichtlich wie die Wälder selbst: Einerseits wird illegal gerodet, andererseits mit staatlicher Unterstützung aufgeforstet; in weiten Teilen der Tropen geht die Waldfläche stark zurück, in manchen Regionen bleibt sie konstant; vielerorts existiert noch unerschlossener Urwald neben verarmten und isolierten Formen. weiterlesen…

Protest gegen giftige Braunkohle

Greenpeace-Aktivisten fordern Drosselung schädlicher Kohlekraftwerke

Gegen giftige Braunkohle und den massiven Druck der Kohlelobby auf die Politik protestierten Greenpeace-Aktivisten vor der Jahrestagung des Bundesverbands Braunkohle (DEBRIV).  20Aktivisten ließen ein sechs mal vier Meter großes Banner an schwarzen Luftballons mit dem Aufdruck „Braunkohle zerstört das Klima – Schluss damit!“ vor dem Tagungshaus schweben. Die Umweltschützer warnten davor, den dringend nötigen Klimaschutz den Lobbyinteressen der Kohleindustrie zu opfern. weiterlesen…

„Lebenswerte Stadt von morgen“

VDE-Studie: Erstes Gesamtkonzept für Smart Cities – ob gewachsener Altbestand oder vom Reißbrett

Bis 2050 werden 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben, gegenüber heute 52 Prozent. Vor allem in den Schwellen- und Entwicklungsländern zieht es die Menschen schon immer in die Städte, weil sie dort (oft zu Unrecht) bessere Lebensbedingungen erwarten. Nicht nur dort werden Städte intelligente, effiziente und kostengünstige Infrastrukturen benötigen, um Einwohnern und Wirtschaft gute Bedingungen zu bieten. In Industrienationen werden die Städte zwar nicht mit der gleichen Dynamik wachsen, und die Situation ist insofern eine andere: Hier geht aber auch darum, mit Lebensqualität, Nachhaltigkeit und attraktiven Infrastrukturen für die Wirtschaft zu punkten. Wie der Aufbau neuer Smart Cities, bekannt als Green-Field-Ansatz, und der Umbau bestehender Städte, oft als Brown-Field-Ansatz bezeichnet, gelingen kann, zeigt die neue VDE-Studie „Smart City – Herausforderungen und Potenziale einer lebenswerten Stadt von morgen“, die am 21.05.2015 in Berlin vorgestellt wurde. weiterlesen…