Druck auf Regierung wg. Hinkley Point C

Kampagne von Greenpeace Energy: Deutschland muss sich Klagen gegen Hinkley Point C anschließen

Der Ökostromanbieter Greenpeace Energy verlangt von der Bundesregierung, sich juristisch gegen hohe staatliche Subventionen für neue AKW-Projekte in Europa einzusetzen. In einem Offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Gabriel fordert die Energie-Genossenschaft die Bundesrepublik auf, sich den Klägern gegen die umstrittenen Milliarden-Beihilfen für das britische AKW-Projekt Hinkley Point C anzuschließen. weiterlesen…

Empfehlung des Weltenergierats zum Klimawandel

„World Energy Trilemma 2015 Report – Vorrangige Maßnahmen zum Klimawandel und wie man das Trilemma ausbalanzieren könnte“NZZ: Energie- und klimapolitisches Wunschdenken

Als Handreichung für politische Entscheidungsträger, mit welcher Politik sie Klima- und Entwicklungsziele in internationalen und nationalen Foren in Einklang bringen können, hat Weltenergierat in Partnerschaft mit der globalen Unternehmensberatung Oliver Wyman den Bericht veröffentlicht World Energy Trilemma Report: Vorrangige Maßnahmen zum Klimawandel und wie man das Trilemma ausbalanzieren könnte. weiterlesen…

EU-Methanreduktion droht am Widerstand der Agrarlobby zu scheitern

DUH fordert konkrete Minderungsziele – Methangrenzwerte müssen Bestandteil europäischer Luftreinhaltepolitik werden

Der Agrarausschuss des europäischen Parlaments hat sich am 28.05.2015 gegen verbindliche Vorgaben für die Minderung von Methanemissionen in der EU ausgesprochen.
Damit ist er dem Drängen der Vertreter der industriellen Landwirtschaft gefolgt, die sich intensiv gegen verbindliche Reduktionsziele für Methan auf europäischer Ebene einsetzen. Eine Verringerung von Methan ist aus Gründen des Gesundheits- wie Klimaschutzes dringend geboten. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und den federführenden EU-Umweltausschuss daher auf, sich für eine schnelle und konsequente Einführung europäischer Methanminderungsvorgaben von 30% bis 2025 und 53% bis 2030 einzusetzen und insbesondere die Emissionen aus der Landwirtschaft systematisch zu reduzieren. weiterlesen…

AKW-News aus dem Bundestag

Biblis A wohl 2016 kernbrennstofffrei – Blocktrennung beim AKW Gundremmingen

Von den acht 2011 abgeschalteten AKW könnte Biblis A bereits im Jahr 2016 kernbrennstofffrei sein. Biblis B, Brunsbüttel, Neckarwestheim I und Philippsburg I sollen im Jahr darauf folgen, schätzt die Bundesregierung in einer Antwort (18/4887) auf eine Kleine Anfrage (18/4741) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Kernbrennstofffreiheit von Isar I erwartet sie 2018, die vom AKW Unterweser 2019/20. Zum AKW Krümmel macht sie keine Angaben.
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DIW: Atomausstieg problemlos

Abschaltung der AKW: Stromversorgung bleibt sicher – Große Herausforderungen bei Rückbau und Endlagerung

  • Energieexperten des DIW Berlin sprechen sich für öffentlich-rechtlichen Atomfonds aus
  • Rückstellungen der Kraftwerksbetreiber für Rückbau und Entsorgung des Atommülls werden nicht ausreichen

Auch wenn Ende des Jahres 2022 das letzte Atomkraftwerk in Deutschland vom Netz gegangen ist, werden die Lichter hierzulande nicht ausgehen: Die Stromversorgung bleibt sicher, wie Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) belegen. „In Deutschland wird bereits heute sehr viel mehr Strom produziert als wir verbrauchen“, erklärte Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin. „Die bevorstehende Abschaltung des Atomkraftwerks in Grafenrheinfeld wird daran nur wenig ändern. Auch im Jahr 2025 werden wir noch genügend Strom haben und diesen teilweise sogar ins Ausland liefern.“ weiterlesen…

„Die Haltung hat sich nicht geändert.“

Beitrag aus der Stromwirtschaft: 22 Millionen Tonnen [[CO2]] einsparen

Am 22.05.2015 hielt Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel, eine Rede vor dem Deutschen Bundestag in Berlin, in der er die Haltung der Bundesregierung zur Änderung der Klimaschutzziele im Bereich alter Kohlekraftwerke erläuterte. Solarify dokumentiert sie. weiterlesen…

Deutschland verfehlt EE-Ziel

BEE und BWE: Deutschland droht verpflichtendes EU-Ziel für Erneuerbare Energien zu verfehlen

Deutschland läuft Gefahr, das verpflichtende Erneuerbaren-Ziel für 2020 zu verfehlen: Der Anteil von 18 Prozent Erneuerbare Energien am Endenergieverbrauch wird unter den aktuellen Bedingungen nicht erreicht werden – weder innerhalb der mit dem EEG 2014 festgelegten Korridore noch bei einem fortgesetzten dynamischen Neubau in der Windenergiebranche wie im vergangenen Jahr. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird sogar deutlich hinter den Plänen der letzten Bundesregierung zurück bleiben. So eine gemeinsame Presseerklärung von BEE und BWE. weiterlesen…

B90/Grüne: CO2-Limits ins Grundgesetz

Obergrenze für Kohlendioxidausstoß

Anton Hofreiter, einer der beiden Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen fordert mehr Engagement von der schwarz-roten Bundesregierung: „Deutschland muss stärker eine Vorreiterrolle einnehmen und international Maßstäbe beim Klimaschutz setzen,“ sagte er der Welt mit Blick auf den G-7-Gipfel und schlug einen radikalen Schritt vor: Obergrenzen für den Kohlendioxidausstoß im Grundgesetz zu verankern. Verbindliche Obergrenzen könnten ähnlich wie die Schuldenbremse eingerichtet werden, die bereits im Grundgesetz stehe. weiterlesen…

Kabinett beschließt Änderungen des Atomgesetzes

Pressemitteilung: Vorgaben des EU-Rechts umgesetzt

Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Kabinett am 27.05.2015 den Entwurf eines 14. Gesetzes zur Änderung des Atomgesetzes auf den Weg gebracht. Der Gesetzentwurf beschränkt sich auf Regelungen, mit denen die Vorgaben einer EU-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden sollen. Er greift weiteren Diskussionen in der beim Bundestag eingerichteten Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe nicht vor. weiterlesen…

Nachhaltigkeit muss ins Grundgesetz

Bachmann, Töpfer, Weizsäcker einer Meinung im PBNE

Nachhaltigkeit soll im Grundgesetz verankert werden, lautete die einhellige Experten-Meinung in einem öffentlichen Symposium des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung mit mehr als hundert Gästen am 20.05.2015, unter Vorsitz von Andreas Jung (CDU/CSU). Es sprachen Ernst Ulrich von Weizsäcker, ehemaliger Vorsitzender des Umweltausschusses im Bundestag, der ehemalige Umweltminister Klaus Töpfer und auch Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für nachhaltige Entwicklung. weiterlesen…