DIW: Verpflichtende Direktvermarktung erhöht Finanzierungskosten für Windstrom

Anlagenbetreiber müssen Strom selbst verkaufen – Kosten der Prognoseabweichungen und standortspezifische Erlösänderungen machen Windstrom unnötig teuer

Das reformierte EEG von 2014 verpflichtet Betreiber neuer Windanlagen, ihren Strom selber zu vermarkten. So werden Anreize für gute Windprognosen und clevere Verkaufsstrategien geschaffen. Allerdings entstehen auch neue Risiken über die Höhe der Kosten bei Prognoseabweichungen und über standortspezifische Erlöse, sagt jetzt das DIW-Berlin. Durch diese verpflichtende Direktvermarktung könnten sich die Finanzierungs- und damit auch die Förderkosten für projektfinanzierte Neuanlagen je nach Kapitalstruktur und Standort deutlich erhöhen. weiterlesen…

Kritik an Maßnahmen zum Meeresschutz

„Massive Lücken“, „nicht ausreichend“, „windelweich“

Der von der Bundesregierung im März vorgelegte Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) wird von Umweltexperten als unzureichend bewertet. In einem öffentlichen Fachgespräch am 20.05.2015 im Umweltausschuss forderten sie zum Teil erhebliche Nachbesserungen – meldet der Dienst „Heute im Bundestag„. weiterlesen…

BEE: CO2-Abgabe verbindet Klimaschutz mit Energiewende

Kombination aus Markt- und Staatsversagen

„Jedes einzelne Land muss kohlenstofffrei werden. Deutschland muss mit der Dekarbonisierung beginnen und darf diese nicht auf die lange Bank schieben“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) zur Debatte um die CO2-Abgabe. „Jede Tonne CO2, die wir in Deutschland mit dem Klimabeitrag der Bundesregierung einsparen, hilft dem Klimaschutz weltweit. Jede zusätzliche Verzögerung beim Klimaschutz bremst die Energiewende und umgekehrt.“ weiterlesen…

Mehr Geld für Klimafonds

Petersberger Klimadialog: Deutschland erhöht Klimafinanzierung

Deutschland will die Unterstützung für Maßnahmen der ärmsten Länder gegen Folgen des Klimawandels deutlich aufstocken. Das kündigte Bundeskanzlerin Merkel am 19.05.2015 beim 6. Petersberger Klimadialog in Berlin an: Ausgehend vom Jahr 2014 soll der deutsche Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung bis 2020 von zwei auf vier Milliarden Euro verdoppelt werden. Für die Jahre 2016 bis 2019 soll die Entwicklungshilfe um insgesamt 8,3 Mrd. erhöht werden. weiterlesen…

Oxfam: G7-Energieminister verpassen Chance

Kommentar zum G7-Energieminister-Treffen am 11. und 12.05.2015 in Hamburg  über weltweiten Klimaschutz

Die Ergebnisse der Gespräche unter dem Vorsitz von Bundeswirtschaftsminister Gabriel kommentiert Oxfam-Klima-Experte Jan Kowalzig: „Für den Klimaschutz war das Treffen der G7-Energieminister eher eine verpasste Chance. Es reicht nicht, nur festzustellen, dass weltweit die klimaschädlichen Treibhausgase deutlich sinken müssen und der Ausbau erneuerbarer Energie vorangetrieben werden soll. weiterlesen…

Die soziale Kraft der dezentralen Energiewende

Mit freundlicher Genehmigung
von Fabio Longo, EUROSOLAR

Viele Befür­worter der Energie­wende unter­schätzen die soziale Kraft der de­zentralen Energie­wende. Ohne ihre Mobilisierung hätte es nie den Auf­bruch zur Energie­wende gegeben. Und ohne diese Kraft wird die Energie­wende ab­brechen, gefangen in ge­deckelten Käfigen namens Korridoren. weiterlesen…

ARD: Gabriel knickt bei CO2-Abgabe ein

Kohledreckschleudern dürfen doch mehr CO2 ausstoßen

Stromkonzerne und Gewerkschaften in seltener Einigkeit verbunden: Seitdem Bundeswirtschaftsminister Gabriels Idee, mit einer CO2-Abgabe die Emissionen der rund 500 fossilen Kraftwerke bis 2020 um insgesamt 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid drosseln, das Licht der Öffentlichkeit erblickt hat, laufen sie dagegen Sturm – aus entgegengesetzten Gründen: Gewinne gegen Arbeitsplätze. Jetzt gibt Gabriel angeblich nach. weiterlesen…

Weitere EEG-Ausnahmen geplant

Oberflächenveredelnde und wärmebehandelnde Unternehmen

Die Ausnahmen stromintensiver Industrieunternehmen von der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) sollen auf weitere Firmen ausgeweitet werden. Dies sieht ein von der Bundesregierung eingebrachter Gesetzentwurf (18/4891) vor, der inhaltlich mit dem zuvor von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD eingebrachten Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (18/4683) übereinstimmt. weiterlesen…

“Reaching for the Paris outcome”

Sechster Petersberger Klimadialog – Informationen

Der Sechste Petersberger Klimadialog soll unter dem Titel „Reaching for the Paris Outcome“ („Nach dem Ergebnis von Paris greifend“) verbleibende Herausforderungen identifizieren und konkrete Handlungsoptionen aufzeigen. Mit dem Dialog soll das politische Momentum im Vorfeld der Konferenz gestärkt werden. In diesem Sinne leistet der Dialog einen konkreten Beitrag zu den UN-Klimaverhandlungen, jedoch ohne diese zu ersetzen. Ein Hintergrundpapier aus dem BMUB. weiterlesen…