Österreich entkoppelt Energieverbrauch und Wachstum

Verbrauch gesunken – mehr EE produziert – aber gesamtwirtschaftlich magere EU-Prognose

Die im Auftrag des Wiener Wissenschafts- und Wirtschaftsministeriums und des Umweltministeriums von der Statistik Austria erarbeitete vorläufige Energiebilanz für 2014 zeigt mehrere positive Trends, so das Ministerium. Der Endenergieverbrauch ist um vier Prozent auf rund 1.074 PJ gesunken. Zugleich ist die Stromproduktion aus Windkraft und Photovoltaik um 23 Prozent gestiegen. Bereits 69 Prozent des verbrauchten Stroms wird aus erneuerbaren Energieträgern erzeugt. Expertenschätzungen gehen auf Basis der vorläufigen Zahlen davon aus, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch gemäß EU-Richtlinie um etwa einen Prozentpunkt gestiegen ist und bei rund 33,5 Prozent liegt. weiterlesen…

Energieeffizienzfonds als ergänzendes Finanzierungsmodell?

Energetische Gebäudesanierung

Um die Rate der energetischen Sanierung von Wohngebäuden zu erhöhen, sollte auch über innovative Finanzierungslösungen nachgedacht werden. So könnten zögerliche Immobilieneigentümer möglicherweise über einen Fonds gewonnen werden, der ihnen die Risiken der Investition abnimmt und sich aus den Gewinnen der Energieeinsparungen refinanziert. Die Prüfung derartiger Finanzierungsoptionen schlägt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer aktuellen Studie vor. weiterlesen…

Studie: Kohle-Notbremse spart 70 Mio t Kohlendioxid

Greenpeace: Strompreise kaum berührt – Gaskraftwerke könnten wieder Gewinn erwirtschaften

Die Bundesregierung kann 36 der ältesten Kohlekraftwerke sofort abschalten und dabei weiterhin eine sichere Stromversorgung garantieren. Deutschland würde mit diesem Schritt 70 Millionen Tonnen CO2 einsparen, seine Klimaziele erreichen und den Strommarkt stärken. Das ist das Ergebnis der Studie „Auswirkungen eines partiellen Kohleausstiegs“ von Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace. weiterlesen…

Zwei-Grad-Grenze nicht zu halten

Oliver Geden (SWP): Klimawissenschaft muss unabhängig bleiben

Als der US-Wirtschaftsprofessor William Nordhaus 1977 eine Grafik mit einer als „Zwei-Grad-Grenze“ bezeichneten Linie veröffentlichte, konnte er nicht ahnen, welch steile Karriere seine Wortschöpfung machen würde. 2010 machte sich COP16, der ansonsten enttäuschende Klimagipfel von Cancún, die zwei Grad zu eigen, im deutschen Sprachraum vielfach zum „Zwei-Grad-Ziel“ umgedeutet. Oliver Geden von der Stiftung Wissenschaft und Politik stellte jetzt in nature klar, dass die Grenze überschritten werde, und die Klimawissenschaft mit schleichender Aufgabe der Unabhängigkeit ihre Reputation aufs Spiel setze. weiterlesen…

Berlins Klimabilanz deutlich verschlechtert

Berlin emittierte 2013 mehr CO2 als 2011 – aber Rückgang gegenüber 1990

Weil der Flugverkehr trotz BER-Desasters explodiert, das Dienstleistungsgewerbe boomt, aber vergleichsweise wenig erneuerbare Energiequellen aufgetan werden, hat sich die Klimabilanz der Hauptstadt deutlich verschlechtert – berichtet der RBB. Der CO2-Ausstoß stieg in einem Jahr um fast fünf Prozent. weiterlesen…

Jahresbericht 2014 der Bundesnetzagentur – Energie

Homann: „Verbraucher steht im Mittelpunkt“

Die  Bundesnetzagentur teilt anlässlich der Vorstellung ihres Jahresberichts 2014 mit: „Moderne Infrastrukturen sind die Lebensadern unserer Industriegesellschaft. Sie sind Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes und für das Wohlergehen der Menschen. Der Bericht gibt einen umfangreichen Überblick über die Entwicklung der durch die Bundesnetzagentur regulierten Märkte. Infrastrukturinvestitionen attraktiv machen, nachhaltigen Wettbewerb fördern und konsequenten Verbraucherschutz gewährleisten – das bleibt das Zieldreieck der Arbeit der Bundesnetzagentur.“  Solarify dokumentiert das Kapitel Energie. weiterlesen…

Bundesrat: Fracking und Reaktionen

Länder wollen Frackingregeln weiter verschärfen

Der Bundesrat setzt sich für weitere Verschärfungen beim Fracking ein. In seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung spricht er sich dafür aus, das wasserrechtliche Verbot des Frackings in bestimmten Gebieten unabhängig von der Tiefe des Einsatzes zu verankern. Zudem sollen entsprechende Vorhaben ergänzend zu den im Wasserrecht vorgesehenen Regelungen auch im Bergrecht verboten werden. Frackingmaßnahmen in Vorranggebieten für die Trinkwassergewinnung und Einzugsgebieten von Mineralwasservorkommen müssten bundesrechtlich ausgeschlossen werden. weiterlesen…

Crailsheim gewinnt Stadtwerke-Award 2015

Zweiter EQOO von EWE, dritter EAM

Für das zukunftsorientierte Projekt zur Solarwärmeversorgung eines Wohngebietes erhielten die Stadtwerke Crailsheim den Stadtwerke-Award 2015. Auf Platz zwei die EWE VERTRIEB GmbH aus Oldenburg mit ihrem White-Label-Konzept EQOO Hausspeichersystem (Solarify berichtete). Auf den dritten Platz kam die EAM GmbH & Co. KG aus Kassel für die regenerative Beheizung von Gasdruckregelanlagen – und den diesjährigen Sonderpreis gewannen die Osterholzer Stadtwerke GmbH & Co. KG für ihr innovatives branchenübergreifendes Kooperationsmodell. weiterlesen…

Hendricks: Fracking regeln

Bundestagsrede zur Gesetzes-Einbringung

Am 07.05.2015 brachte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks für de Bundesregierung im Deutschen Bundestag in Berlin mit einer Rede den Gesetzesentwurf zur Änderung wasser- und naturschutzrechtlicher Vorschriften zur Untersagung und zur Risikominimierung bei den Verfahren der Fracking-Technologie ein. Solarify dokumentiert den Wortlaut und hat Zwischentitel eingefügt. weiterlesen…

Globale Versicherung gegen Klimaschäden

RNE: Deutschland als Befürworter

Eine der großen Fragen der nächsten Klimaverhandlung bis zur COP21 wird sein, wie Entwicklungsländer in ihren Bemühungen unterstützt werden können, sich an den Klimawandel anzupassen. Seit Jahren sind dabei Versicherungen im Gespräch, die den betroffenen Menschen in diesen Ländern helfen sollen. Deutschland macht dies zum Thema des nächsten G7-Treffens in Elmau und stellt Geld für eine Anschubfinanzierung bereit. weiterlesen…