Netzentwicklungspläne 2024

Übertragungsnetzbetreiber legen Entwürfe vor

Die Übertragungsnetzbetreiber haben am 05.11.2014 der Bundesnetzagentur die überarbeiteten Entwürfe des Netzentwicklungsplans und des Offshore-Netzentwicklungsplans für das Jahr 2024 vorgelegt. Der Entwurf des Netzentwicklungsplans enthält die Ausbaumaßnahmen des Übertragungsnetzes, die aus Sicht der Übertragungsnetzbetreiber bis zum Jahr 2024 für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung notwendig sind. Die Bundesnetzagentur prüft jetzt. weiterlesen…

DUH-UmweltMedienpreis 2014

Deutsche Umwelthilfe verleiht Auszeichnung für herausragende journalistische Leistungen

Zum 19. Mal verlieh die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) am 04.11.2014 den UmweltMedienpreis. Die Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation ehrt damit jährlich Journalisten für herausragende Leistungen und die wirkungsvolle Präsentation von Natur- und Umweltthemen in den Medien. Der undotierte Preis gilt als eine der begehrtesten Auszeichnungen für Beiträge im Bereich Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeit in Deutschland. weiterlesen…

Schnell-Laden bald Routine?

PowerCap-Technologie soll Speicher-Marktführerschaft bringen

Gefördert vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium entsteht derzeit in Zusammenarbeit mit dem Batteriehersteller VARTA Microbattery, dem Fraunhofer IPA und weiteren Projektpartnern im Forschungsprojekt FastStorageBW ein neuartiger Stromspeicher, so genannte PowerCaps, mit denen lange Wartezeiten am Ladegerät schon bald der Vergangenheit angehören könnten. Im Rahmen eines Rundgangs wurde am 03.11.2014 in Stuttgart Vertretern aus Wirtschaft, Politik und den Medien der aktuelle Entwicklungsstand der PowerCap-Technologie präsentiert.
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400 H2-Tankstellen bis 2023

Nur 174 Fahrzeuge mit Brennstoffzelle in Deutschland

In der „H2 Mobility Initiative“ wollen sechs Unternehmen (Industriegaseanbieter, Energiekonzerne und Automobilhersteller) bis zum Jahr 2023 ein Netz von 400 Wasserstofftankstellen in Deutschland aufbauen, damit Nutzer von Brennstoffzellenautos überall an ihren Kraftstoff kommen. weiterlesen…

Stimmen zum IPCC-Bericht

1. Ministerinnen Wanka, Hendricks und  Prof. Edenhofer (PIK-Potsdam)
2. Hans-Josef Fell

Umweltministerin Hendricks nannte den Weltklimabericht zugleich alarmierend und ermutigend und kündigte an, Kohlekraftwerke stillzulegen – wie, ließ sie offen. Der grüne Energieexperte und Energy Watch Group-Präsident Hans-Josef Fell nimmt die Ankündigungen von Hendricks „nicht sonderlich ernst“. weiterlesen…

Spiegel: Fehler im EEG droht Betreiber zu ruinieren

Energiegesetz mangelhaft

Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel meldete, soll „ein handwerklicher Fehler“ im am 01.08. 2014 novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz Windkraftunternehmen „in Bedrängnis“  bringen. Denn zwei Paragrafen, die Details der Direktvermarktung von Ökostrom regeln, widersprächen einander. Das habe, so der Spiegel „zur Folge, dass Zusammenschlüsse von Windparks ihren Strom nicht mehr je nach der gelieferten Menge anteilig vermarkten können“. weiterlesen…

Edenhofer: „Klimaschutz kostet nicht die Welt“

IPCC-Autor vom PIK-Potsdam zum Weltklimabericht

Einer der verantwortlichen Autoren des am 02.11.2014 veröffentlichten Syntheseberichts des fünften IPCC-Sachstandsberichts (AR5) war Ottmar Edenhofer; der Ko-Vorsitzende der IPCC-Arbeitsgruppe „Klimaschutz“ verweist auf die möglicherweise unumkehrbaren Folgen ungebremsten Klimawandels gegenüber den überschaubaren Kosten ambitionierten Klimaschutzes. weiterlesen…

Weltklimabericht: „Die Zeit ist nicht auf unserer Seite“

Zwei-Grad-Grenze noch einzuhalten, wenn…

Der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) hat am 02.11.2014 in Kopenhagen den abschließenden Synthese-Band seines (fünften) Sachstandsberichts vorgelegt. Unmissverständliches Fazit: Ab 2020 müssen die Treibhausgas-Emissionen abzunehmen beginnen, bis zum Jahr 2100 muss die fossile Energieproduktion „nahezu vollständig“ verschwunden sein. Und die Zeit drängt: „Wenn wir nicht schnell handeln, wird es immer teurer.“ weiterlesen…

acatech untersucht Fracking

Ziel: Umfassender Überblick über Potenziale und Grenzen des Hydraulic Fracturing

Während das  im Bereich konventionellen Erdgases und der Tiefen Geothermie seit Jahrzehnten zumeist unbemerkt Anwendung findet, ist die Technik der hydraulischen Gesteinsbehandlung zur Gewinnung von Schiefergas aus dichten tonigen Gesteinen in den letzten Jahren in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die Debatte oszilliere zwischen möglichen Gefahren für die Umwelt, die Biosphäre oder die Sicherheit angrenzender Gemeinden und dem möglichen Beitrag der Technologie zur Versorgungssicherheit, Kostensenkung und Nachhaltigkeit im Rahmen der Energiewende – so eine Mitteilung der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). weiterlesen…

Zweifel an Wasserkraft

Erneuerbar ist nicht gleich umweltfreundlich: Forscher warnen vor den ökologischen Folgen der Wasserkraft

Angesichts des weltweiten Booms der Wasserkraft fordern Wissenschaftler verbesserte Standards für den Bau und Betrieb von Anlagen. Noch gehörten die Binnengewässer zu den artenreichsten Ökosystemen. Doch Forscher vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) warnen: diese Vielfalt sei bereits heute stark gefährdet, das Artensterben werde sich weiter beschleunigen. Sie präsentieren jetzt erstmals eine globale Datenbank, die es erlaubt, den Umfang und die möglichen Auswirkungen der zukünftigen Dämme zu bestimmen. weiterlesen…