Wer trägt die Kosten des EEG?

BMWi: Zur Hälfte die Wirtschaft

Einer Prognose des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) von vor knapp einem Jahr zufolge werden die Stromverbraucher im Jahr 2014 insgesamt 23,6 Milliarden Euro EEG-Umlage zahlen. Mehr als die Hälfte dieser Kosten trägt die Wirtschaft. Dies stellt eine aktuelle Mitteilung des Bundeswirtschafts- und Energieministeriums heraus. weiterlesen…

Energiewende in Gefahr

Experte: „Netzwerkbetreibern droht Personaleinbruch“

Ein in der Öffentlichkeit bislang kaum wahrgenommenes Personalproblem bei den Netzwerkbetreibern droht die Energiepläne zu verzögern. Bis zu 30 Prozent der Instandhaltungs-Mitarbeiter aus werden in den nächsten fünf bis zehn Jahren in den Ruhestand gehen. Das ergab eine Marktbeobachtung von Astran Business Consulting. weiterlesen…

ver.di, bdew und VKU ziehen an einem Strang

Pro Kapazitätsmarkt und KWK

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sorgt sich um die Arbeitsplätze in der Energiewirtschaft – die Energiepolitik stehe „auch nach der EEG-Reform vor großen Herausforderungen“. Aktuell bestehe „keine ausreichende Planungs- und Investitionssicherheit für konventionelle Kraftwerke: Denn das alte Marktmodell funktioniert nicht mehr“. Deshalb hat ver.di mit Unterstützung von BDEW und VKU Beschäftigte energiewirtschaftlicher Unternehmen zu deutschlandweiten Aktionen für den 08.10.2014 aufgerufen. weiterlesen…

Schweden plant Kohle-Stopp

Regierung kippt Vattenfalls Kohlepläne – auch in der Lausitz?

Keine Erweiterung des Braunkohlegeschäfts – lautet ein Beschluss der neuen rot-grünen Koalition in Schweden. Das Aus für die Tagebaue in der Lausitz? Die Stockholmer Regierung spricht sich vor allem gegen weitere Braunkohletagebaue des Energiekonzerns in Deutschland aus. Umweltverbände begrüßen dies und sehen darin den Anfang vom Ende des Kohlezeitalters. Christian von Hirschhausen (DIW) kommentierte bereits vor zwei Wochen. Eine kommentierende Mitteilung von Greenpeace. weiterlesen…

Hennicke erhält Deutschen Umweltpreis 2014 – mit Krieg und Weinzierl

DBU würdigt Engagement des ehemaligen Präsidenten des Wuppertal Instituts für  Energiewende

Die Träger des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) stehen fest. Der Ökonom und Energieeffizienzexperte Prof. em. Dr. Peter Hennicke (72, Wuppertal) und Prof. Dr.-Ing. Gunther Krieg (72, Karlsruhe), Wissenschaftler und Gründer von UNISENSOR Sensorsysteme, erhalten von Bundespräsident Joachim Gauck am 26. Oktober in Kassel den größten mit 500.000 Euro dotierten Umweltpreis Europas. Hubert Weinzierl (78, Wiesenfelden) erhält den bisher nur dreimal vergebenen DBU-Ehrenpreis für sein lebenslanges Engagement im Naturschutz. weiterlesen…

Ostasien: Leichter Anlass zur Hoffnung

Neue Klimastudie belegt Erfolg von Umwelt-Bemühungen – Satellitenmessungen liefern genaue Analyse der Stickoxid- und CO2-Verteilung

Die Ergebnisse der Umweltschutz-Bemühungen im ostasiatischen Raum geben leichten Anlass zur Hoffnung: Während die CO2-Emissionen dort weiter stark zunehmen, stieg der Ausstoß von giftigen Stickoxidgasen vergleichsweise gering. Dies belegt eine Studie des Instituts für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen, die am 28.09.2014 in der Fachzeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlicht wurde. Grundlage für die Untersuchung sind Daten des Satelliteninstruments SCIAMACHY, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert wurde. Die Auswertung der Satellitendaten ergab, dass der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid im ostasiatischen Raum zwischen 2003 und 2011 um 9,8 Prozent pro Jahr angestiegen ist. Diese starke Zunahme der Emissionen verursachte vor allem das Wirtschaftswachstum in China. weiterlesen…

Forschungsnetzwerk Energie in Gebäuden

Startschuss für neues Netzwerk „Energie in Gebäuden und Quartieren“

Mehr als 100 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft haben am 02.10.2014 in Berlin den Startschuss für das Forschungsnetzwerk Energie in Gebäuden und Quartieren gegeben. Das Forschungsnetzwerk ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung. weiterlesen…

Wissen global vernetzen

BMBF verstärkt internationale Aktivitäten

Das Bundesforschungsministerium verstärkt seine internationalen Aktivitäten. So soll Deutschland laut einer Mitteilung aus dem BMBF „im Wettbewerb noch besser bestehen“. „Wir wollen Innovationsweltmeister werden“, sagte Bundesministerin Wanka am 02.10.2014 in Berlin, als sie bei der Eröffnung der Konferenz „Wissen global vernetzen“ vor 250 Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft einen Aktionsplan des BMBF „Internationale Kooperation“ vorstellte. weiterlesen…