Bundesregierung konzediert Bundesrat Minimum

Gegenäußerung zum Bundesrat wg. EEG-Novelle und Besonderer Ausgleichsregelung beschlossen

Am 28.05.2014 hat das Bundeskabinett die Gegenäußerung der Bundesregierung zu den Stellungnahmen des Bundesrates zum EEG (Gegenäußerung zu Länderanträgen bei EEG-Novelle/Gegenäußerung zu Länderanträgen bei Besonderer Ausgleichsregelung) beschlossen. Darin gab sie so gut wie nicht nach. Jetzt müssen die Länder überlegen, ob sie das hinnehmen. weiterlesen…

Kohlenstoffmarkt für globalen Klimaschutz ertüchtigen

Flasbarth: „Größere Klimaschutzanstrengungen erforderlich!“

Ein globaler Kohlenstoffmarkt kann eine entscheidende Rolle bei der Erreichung der weltweiten Klimaschutzziele spielen. Darauf hat der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, hingewiesen. „Ein funktionierender internationaler Kohlenstoffmarkt kann einen herausragenden Beitrag leisten, die Erderwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts auf zwei Grad zu begrenzen“, sagte Flasbarth am 28.05.2014 zur Eröffnung der internationalen Messe CarbonExpo in Köln. „Wir müssen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Marktes für die globale Energiewende mobilisieren“. weiterlesen…

Umweltstatistikgesetz geändert

Bundesregierung will Berichtspflichten über Treibhausgasemissionen erfüllen

Das Bundeskabinett hat am 28.05.2014  das vom Bundesumweltministerium vorgelegte „Gesetz zur Änderung des Umweltstatistikgesetzes (UStatG)“ beschlossen. Mit der Gesetzesänderung schafft die Bundesregierung die notwendigen Voraussetzungen, um ihre Berichtspflichten zu Treibhausgasemissionen zu erfüllen, die sich aus der Klimarahmenkonvention und dem Kyoto-Protokoll ergeben. weiterlesen…

Stromautobahnen für Braunkohle? Szenariorahmen 2015 bestätigt eine Vermutung

Gastkommentar von Christian von Hirschhausen

Wie beurteilen Sie den Vorschlag der Übertragungsnetzbetreiber, die Lebensdauer der Braunkohlewerke an die Genehmigungsdauer des Tagebaus zu koppeln?“ Die Frage auf Seite 7 des Begleitdokuments der Bundesnetzagentur zur Konsultation des Szenariorahmens 2025 – einem mit der Energiewirtschaft abgestimmten Fahrplan des Kraftwerksausbaus für die nächsten zwei Jahrzehnte als Grundlage des Stromnetzentwicklungsplans – kommt so unschuldig daher. Und eigentlich ist die Antwort auch klar: „Theoretisch eine gute Idee.“ Die Tagebaue sowohl in der Lausitz als auch in Mitteldeutschland reichen nach heutigem Stand bis in die 2030er, der Aufschluss neuer Tagebaue ist nicht notwendig, in NRW, wo gerade Ausstiegsszenarien gewälzt werden, erst recht nicht. Also klarer Fall: Tagebaue reichen aus, Braunkohle läuft aus, Energiewende auf einem guten Wege. weiterlesen…

Übertragungsnetze knapp 18.000 km lang

Aber 34.780 km Höchstspannungsnetz

Die Gesamtstromkreislänge des Höchstspannungsnetzes der Übertragungsnetzbetreiber betrug im Jahr 2012 insgesamt 34.780 km, die Gesamtlänge der Stromtrassen aber nur knapp 18.000 km. Dies teilte die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/1425) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/1181) mit. weiterlesen…

EEG-Umlage sinkt 2015 möglicherweise

Aktualisierter EEG-Rechner von Agora Energiewende zeigt: Absenkung greift nur, wenn Bundestag aktuellen EEG-Entwurf ohne Ausweitung  von Industrieprivilegien beschließt

Die EEG-Umlage könnte 2015 voraussichtlich leicht sinken. Die Umlage zur Förderung des Stroms aus erneuerbaren Energien wird dann wahrscheinlich zwischen 5,8 bis 6,2 Ct/kWh liegen – je nach Entwicklung des Börsenstrompreises und der Wind- und Solarstromproduktion im Sommer 2014. Aktuell beträgt sie 6,24 Ct/kWh. Dieser Wert wird voraussichtlich erst in den Jahren 2016/2017 wieder erreicht. Das zeigt der von Agora Energiewende veröffentlichte aktualisierte EEG-Rechner. Die unter www.agora-energiewende.de/eeg-rechner frei verfügbare Software wurde vom Öko-Institut an die Beschlüsse des Bundeskabinetts zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) angepasst. weiterlesen…

EU-Klimaziel untersucht

Öko-Institut untersuchte im BMUB-Auftrag Verteilungsschlüssel für EU-Klimaziel

Das Öko-Institut e. V. untersuchte im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, wie ein EU-Klimaziel für den Zeitraum 2020 bis 2030 auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt werden könnte. Das Öko-Institut entwickelte dazu unterschiedliche Verteilungsschlüssel zur Aufteilung der notwendigen Emissionsminderungen auf die 28 EU-Mitgliedstaaten in den Wirtschaftssektoren, die nicht vom EU-Emissionshandelssystem erfasst werden.
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2015 droht C02-Jahreswert von >400 ppm

WMO: CO2 überstieg erstmals einen Monat lang 400 ppm

Die C02-Konzentration hat in der Atmosphäre der nördlichen Erdhalbkugel einen neuen Allzeit-Höchststand überschritten. Im April betrug sie in der nördlichen Hemisphäre erstmals dauerhaft 400 ppm (parts per million, Teilchen pro Million). Diesen Wert veröffentlichte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am 26.05.2014 in Genf. Diese Schwelle sei von symbolischer und wissenschaftlicher Bedeutung, denn mit der Überschreitung dieser Schwelle werde erneut bewiesen, dass die Ursachen der Zunahme von Treibhausgasen – Verbrennung fossiler Energieträger und andere den Klimawandel beschleunigende Aktivitäten – antropogen seien. Der Klimawandel sei menschengemacht. weiterlesen…

Kohleausstieg ist möglich

Kohleausstieg ist möglich
Fachgespräch von Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Wie lässt sich der Kohleausstieg einleiten?“

Der Einstieg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft ist möglich – eine Voraussetzung dazu ist der Ausstieg aus der Kohleverstromung. Greenpeace hat schon 2008 ein Kohleausstiegsgesetz vorgelegt, das bis 2040 den Ausstieg vorsah. weiterlesen…