Bundesrat gegen ITER und CCS

Bundesländer gegen EU-Projekte

Der Bundesrat hat sich bei seiner Sitzung am 29.11.2013 gegen die Finanzierung des ITER-Kernfusion-Projektes von 2014 bis 2020 aus dem Gesamthaushalt der Union ausgesprochen. Die Bundesregierung soll im Rat den Kommissionsvorschlag ablehnen. Auch gegen eine europäische CCS-Infrastruktur sprach  nahm das Länderplenum eine kritische Haltung ein. Er hielt es „nicht für angezeigt, dass die Union ihre Bemühungen zur Entwicklung einer gesamteuropäischen Vision für ein CO2-Transportnetz fortsetzt. weiterlesen…

Großbritannien: Groß-Betrug mit Emissionszertifikaten

Ältere Anleger bevorzugtes Ziel

Investoren im Alter zwischen 50 und 90 Jahren wurden Opfer skrupelloser Firmen, die Emissionszertifikate (CER) oder gefälschte Carbon Credits verkauften. In der Regel wurden die Opfer zu Hause aufgesucht und mit raffinierten Verkaufstechniken unter Druck gesetzt. Mehr als 1500 Anleger wurden um insgesamt 29 Millionen Euro betrogen. weiterlesen…

Zeitgewinn für Autobauer –

Deutsche CO2-Blockade in Brüssel zu Ende

Nach langer Blockade hat sich die Bundesregierung dem in Brüssel ausgehandelten Kompromiss angeschlossen: Neuwagen auf  Straßen der EU müssen ab 2021 weniger CO2 in die Luft blasen wie heute. Zwar sind die Vorgaben nicht so strikt wie einmal im Sommer geplant. Aber zu viel Rabatt hat die Autobranche der Politik am Ende doch nicht abhandeln können. Eine Presseschau. weiterlesen…

Markttransparenzstelle für Kraftstoffe startet Regelbetrieb am 01.12. 2013

BMWi: Mehr Transparenz bei Spritpreisen

Die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe startet am 01.12. 2013. Damit geht der seit drei Monaten laufende Probebetrieb erfolgreich zu Ende: der Datenfluss laufe stabil, weitere Verbraucher-Informationsdienste konnten zugelassen werden, das Interesse der Autofahrer an den neuen Angeboten sei hoch – so eine gemeinsame Pressemitteilungvon Bundeswirtschaftsministerium und Bundeskartellamt. weiterlesen…

BEE enttäuscht vom Koalitionsvertrag

„Große Koalition tritt bei Energiewende auf die Bremse“

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die Beschlüsse von CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag deutlich. Vor allem die Deckelung des Anteils der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 40 bis 45 Prozent im Jahr 2025 sei „ein energie- und umweltpolitischer Fehler“, so eine Pressemitteilung. „Mit diesem Ausbaukorridor wird Deutschland seine Klimaschutzziele in den kommenden Jahren verfehlen“, warnt BEE-Präsident Brickwedde. weiterlesen…

SRU: Energiewende kein Kostentreiber

Energiekosten nur kurzzeitig um ein Sechstel erhöht – gegen Energieministerium

Der Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen stellte ein Gutachten zur Gestaltung des Strommarktes mit Ratschlägen für die nächsten politischen Entscheidungen vor. Der Ausbau der Erneuerbaren sollte nicht gebremst werden. Statt eines eigenen Energieministeriums soll die  Richtlinienkompetenz des Bundeskanzleramts institutionell unterlegt werden. Mengensteuerung mit Quotenmodell, mit Ausbaudeckel oder Auktionsverfahren werden nicht für tauglich angesehen. Solarify dokumentiert die Kurzfassung. weiterlesen…

Bundesrat fordert Kennzeichnung umweltfreundlicher Fahrzeuge

Länder wollen besonders emissionsarme Fahrzeuge stärker fördern

Der Bundesrat setzt sich für die Privilegierung besonders umweltschonender Kraftfahrzeuge ein. In einer am 29.11.2013 gefassten Entschließung fordert er daher die Bundesregierung auf, möglichst bald ein Konzept für eine eindeutige Kennzeichnung von Fahrzeugen mit besonders geringem CO2– und Schadstoffausstoß mittels Plaketten vorzulegen. weiterlesen…

Fossile über 5x so viel subventioniert wie EE

2012 weltweit 400 Mrd. € für Atom, Kohle, Öl und Gas
Dagegen nur 75 Mrd. für Erneuerbare

Die Zahlen sind zwar nicht brandneu, aber immer wieder beeindruckend: Fossile Energien wurden 2012 mit 544 Milliarden Dollar (400 Mrd. Euro) gefördert – erneuerbare Energien dagegen nur mit 101 Mrd. (75 Mrd. Euro). Das ist eines der Hauptergebnisse des World Energy Outlook 2013, der von IEA-Chef-Ökonom Fatih Birol am 27.11.2013 in Berlin vorgestellt wurde. Umweltorganisationen üben Kritik. weiterlesen…

Aktuell: Das Kapitel Energie im Koalitionsvertrag

Aus der Präambel: „Energiewende voranbringen – Wirtschaftsstandort sichern“

Für die Lebensqualität heutiger und zukünftiger Generationen sowie für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes ist die Energiewende eine der größten Herausforderungen. Sie schützt Umwelt und Klima, macht uns unabhängiger von Importen und sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Deutschland. Wir wollen sie zu einer Erfolgsgeschichte machen und Deutschland zu einem der modernsten Energiestandorte der Welt entwickeln. Wir wollen bei ihrer Umsetzung Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit miteinander in Einklang bringen und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit sichern. Dazu werden wir zügig das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit dem Ziel reformieren, den Kostenanstieg wirksam zu begrenzen, den Leitungsausbau der Trassen zu beschleunigen und Ausbaukorridore für die Erneuerbaren Energien festzulegen. Höhere Effizienz ist ein wesentlicher Faktor eines modernen Industrielandes, das international Vorbildcharakter hat. weiterlesen…

EEG-Ausnahmen nicht unbedingt nötig

Deutliche Reduzierung ohne Gefährdung wettbewerbsintensiver Branchen möglich

Die Ausnahmen von der EEG-Umlage könnten deutlich reduziert werden, ohne wettbewerbsintensive Branchen zu gefährden – das ist das Ergebnis einer neuen Studie von vier Instituten. Sie schlägt vor, die Begünstigung für stromintensive Produkte in Anlehnung an die Strompreiskompensation im EU-Emissionshandelssystem zu gestalten. weiterlesen…