Energiewende wird akademisch

Neues Forschungsforum für die Energiewende: „Energiesysteme der Zukunft“

„Alle Akteure, die wichtigsten Köpfe und die besten Ideen gehören an einen Tisch“ – mit diesen Worten eröffnete Bundesforschungsministerin Johanna Wanka im Rahmen einer Pressekonferenz im BMBF am 04.03.2013 die neue Nationale Dialogplattform „Forschungsforum Energiewende“ – und mit der Frage: “Wie kann der Prozess, in dem die Forschung Impulsgeber und Motor für die Energiewende ist, moderiert und, was die einzelnen Player tun, möglichst effektiv koordiniert werden? Uns geht es auch darum, dass das, was insgesamt erforscht wird, rückgekoppelt wird in die Gesellschaft, auch in die Wirtschaft, auch in die Industrie.“ Siehe auch die Berichterstattung auf solarify.eu. weiterlesen…

„Aachener Modell“ feiert 20.Geburtstag

1993 wurde der regionale Vorläufer des EEG im Aachener Stadtrat verabschiedet

Im Dreiländereck von Deutschland, Belgien und den Niederlanden liegt Aachen, die Stadt Karls des Großen. Die Stadt mit ihren 260.000 Einwohnern kann nicht nur stolz auf ihre welthistorische Bedeutung blicken – Aachen hat auch in jüngster Zeit Geschichte geschrieben. Vor 20 Jahren entstand hier der kommunale Vorläufer des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG): das sogenannte „Aachener Modell“. Für ihr Engagement ist die Stadt als „Energie-Kommune“ ausgezeichnet worden. Mit dem Titel würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie auf dem Infoportal www.kommunal-erneuerbar.de ausführlich vor. weiterlesen…

PV-Zubau eingebrochen

Fast ein Viertel weniger als im Dezember
fast halb so viel wie im Januar 2012

Der solare Zubau hat sich weiter abgebremst: Wurden in Deutschland im Dezember 2012 noch 330 Megawatt Leistung installiert, waren es im Januar nur noch knapp 275 MW. Dies geht aus der Bilanz der Bundesnetzagentur hervor. Im selben Monat des Vorjahres waren es mit 517 neu installierten MW noch fast doppelt so viel. weiterlesen…

Lesehinweis: FDP Sachsen schizophren

FDP: Gleichzeitig für und gegen Windenergie

In Sachsen warnt das Klimakonzept der CDU-FDP-Regierung eindringlich vor den gesundheitlichen Folgen der Erderwärmung. Um diese zu vermeiden, wollen FDP und Union die Windräder in den kommenden sieben Jahren im Freistaat verdreifachen. Wäre da nicht die FDP, die vor den gesundheitlichen Folgen der Windkraft warnt. Die Liberalen warnen im Energiekonzept vor den „gesundheitsgefährdenden Belastungen“ der Erderwärmung und wollen deshalb mehr Windenergie – um dann beim Landesentwicklungsplan mit „gesundheitlichen Beeinträchtigungen“ gegen mehr Windenergie ins Feld zu ziehen. weiterlesen…

BMWi und BMU: Politik und Wirtschaft ziehen an einem Strang

Mittelstandsinitiative Energiewende gestartet

Energie in den Betrieben sparen, Energieeffizienz verbessern – das sind die Ziele der vom Bundeswirtschaftsministerium, Bundesumweltministerium, DIHK und ZDH getragenen „Mittelstandsinitiative Energiewende“. Sie unterstützt Unternehmen mit Dialogangeboten, Informationen und Qualifizierungen. Und sie vermittelt Ansprechpartner direkt vor Ort. weiterlesen…

Solarer Zubau bricht ein

Kaum noch Großanlagen neu angemeldet

Der solare Zubau hat sich weiter abgebremst: Wurden im Dezember 2012 noch 330 Megawatt Leistung in Deutschland neu installiert, waren es im Januar nur noch knapp 275 Megawatt. Dies geht aus der Bilanz der Bundesnetzagentur hervor, bei der die neu ans Netz geschalteten Anlagen gemeldet werden müssen. Im selben Monat des Vorjahres waren es mit 517 neu installierten Megawatt noch fast doppelt so viel. Die Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen waren zum 1. Februar um 2,2 Prozent gesunken und zum 1. März noch einmal um diesen Betrag: Wer jetzt seine Neuanlage bis zehn Kilowatt Leistung ans Netz bringt, bekommt nur noch eine EEG-Umlage in Höhe von 16,28 Cent je Kilowattstunde. Haushaltsstrom kostet durchschnittlich 26 Cent. weiterlesen…

Desertec im Zweifel

Wüstenstromprojekt relativiert Ziele – Netz und Mix sind wichtig

Der Zeitplan für die Teil-Versorgung Europas mit Strom aus der Sahara gerät ins Wanken. Paul van Son, Chefmanager der Desertec Industrie-Intiative (Dii), zweifelte öffentlich an dem selbstgesteckten Ziel, 2050 bis zu 20 Prozent des europäischen Strombedarfs mit Wüstenstrom zu decken. Im Sommer 2012 war das im Rahmen einer Road Map Desert Power 2050 verkündet worden. Van Son machte bei einer Desertec-Konferenz in Dubai gegenüber dem Wall Street-Journal und Dow Jones Schwierigkeiten beim Ausbau der Netze und die politischen Verhältnisse in Nordafrika für seine Skepsis verantwortlich, die Ziele zu erreichen. Dennoch verteidigte er die Desertec-Idee als sinnvoll und realistisch. weiterlesen…

VKU legt Strom-Markt-Design vor

Kapazitäten, Leistungsmarkt, Förderung durch Auktionen, neue Regulierungsbedingungen

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat am 01.03.2013 ein Gutachten zur zukünftigen Ausgestaltung des Energiemarktes vorgestellt, das die Beratungsunternehmen enervis (Berlin) und BET (Aachen) im Auftrag des VKU erarbeitet haben. Zu den zentralen Elementen des Modells gehören laut einer VKU-Pressemitteilung: weiterlesen…

Sonnenstrom 2065 Weltmeister

Shell-Studie: Solarstrom größte Energiequelle der Zukunft

Die vom Mineralölkonzern Royal Dutch Shell PLC finanzierte Studie New Lense Scenario prognostiziert, Solarstrom könnte bis etwa 2065 weltweit zur größten Energiequelle werden. Die Studie rechnet zwei Zukunftsszenarien durch. Im ersten geht Shell davon aus, dass höhere Energiepreise, niedrigere Photovoltaikkosten und staatliche Unterstützung dazu führen werden, dass PV bis 2040 von der aktuell 13. Position zur viertwichtigsten Energiequelle weltweit werden wird – hinter Öl, Gas und Kohle. 2060 würde Photovoltaik dann nahezu 40 Prozent der weltweit produzierten Energie liefern und damit die Spitzenposition einnehmen. Die global installierte PV-Leistung könnte Shell zufolge bis 2020 rund 500 Gigawatt erreichen, bis 2050 rechnet die Studie mit bis zu 20.000 Gigawatt. weiterlesen…

Altmaier: Fracking chancenlos

Shell Energie-Dialog in Berlin „Weltweiter Erdgasboom: Verliert Europa den Anschluss?“ – Noch 250 Jahre Erdgas

Der derzeitige Erdgasboom ist gewaltig und hat weitreichende Folgen auch für die Energiewende in Deutschland: „Vor unseren Augen vollzieht sich eine energiewirtschaftliche Revolution, die weltweit die bislang geltenden Prämissen auf den Kopf stellt“, erklärte Dr. Peter Blauwhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutsche Shell Holding zum Auftakt des Shell Energie-Dialogs am 28. 02. 2013 in Berlin. weiterlesen…