Altmaier zu „Fracking“-Gesetzesentwurf

Rechtsrahmen soll erheblich eingeschränkt werden

Bundesumweltministerium und Bundeswirtschaftsministerium haben sich auf einen gemeinsamen Gesetzesentwurf zum Thema Fracking geeinigt. Bundesumweltminister Peter Altmaier bezeichnet den Entwurf als einen „wichtigen Durchburch“ bei der Eindämmung der Gefahren der umstrittenen Erdgas-Fördertechnologie. Man habe die unbeschränkte, geltende Rechtslage erheblich eingeschränkt. weiterlesen…

Oettinger für CO2-Steuer – Töpfer für Grenzwert und Gesetz

Widerreden bei DENEFF-Jahresauftakt-Konferenz

Zu Beginn der Jahreskonferenz der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF)  am 26. 02. 2013 widersprachen EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger und Klaus Töpfer (Ex-Umweltminister und UNEP-Direktor a.D ) einander gleich in mehreren Punkten. Rund 200 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft diskutierten im Berliner Umweltforum Wege zu neuen Partnerschaften für Energieeffizienz.

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Treibhausgasausstoß 2012 um 1,6 Prozent gestiegen

Kyoto-Ziele um 192 Millionen Tonnen unterschritten

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind im Jahr 2012 um 1,6 Prozent leicht gestiegen. Das zeigten erste vorläufige Berechnungen und Schätzungen des Umweltbundesamtes (UBA). Das Minderungsziel des Kyoto-Protokolls übertreffe Deutschland dennoch sehr deutlich. Im Vergleich zu 1990 seien die Treibhausgas-Emissionen 2012 um 25,5 Prozent gesunken – nötig gewesen waren 21 Prozent im Mittel der Jahre 2008 bis 2012. Insgesamt seien 2012 rund 931 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2Äq) freigesetzt worden, 14 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Den Anstieg dominierten die CO2-Emissionen mit einem Plus von 2,0 Prozent. Der Grund: Für die Stromerzeugung sei mehr Braun- und Steinkohle verbrannt worden und witterungsbedingt sei beim Heizen von Häusern und Wohnungen mehr Gas zum Einsatz gekommen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien dämpfe den Emissionsanstieg allerdings.
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Milliarden-Loch im Energie- und Klimafonds

Töpfer fordert erneut Projektmanager für Energiewende
Hildegard Müller: Staat soll EEG-Mehrwertsteuer zurückgeben

Wie der Spiegel (09/2023) berichtet, droht der Bundesregierung ein  Engpass in der Finanzierung der Energiewende. Der Energie- und Klimafonds vereichne nämlich wöchentlich einen Fehlbetrag von 30 Millionen Euro – für 2013 summierten sich die Minereinnahmen auf 1,2 Millairden. Bis 2017 könnten sich die Ausfälle auf rund acht Milliarden Euro erhöhen. Das gefährde wichtige Förderungen der Energiewende. Schuld an den Löchern im Fonds sei am abgestürzten CO2-Zertifikate-Preis. Schäuble und Altmaier möchten gerne die Zertifikate verknappen – Rösler blockiert. weiterlesen…

Baden-Württemberg will bei Erneuerbaren aufholen

Bis 2020 zehn Prozent des Strombedarfs aus heimischer Windkraft decken

„Wir haben im Bereich Windenergie gut nutzbare, aber bisher noch nicht genutzte Potenziale – diese gilt es zu erschließen“, sagte Gisela Splett MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und unter anderem zuständig für das Gebiet der Landes-, Regional- und Bauleitplanung, anlässlich des Kongresses „Wind & Energie“ in Ulm. weiterlesen…

2012 1,6 Prozent mehr Treibhausgase

Kyoto-Ziele in Summe der Jahre 2008 bis 2012 dennoch um 192 Millionen Tonnen unterschritten

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind im Jahr 2012 um 1,6 Prozent leicht gestiegen. Das zeigen erste, vorläufige Berechnungen und Schätzungen des Umweltbundesamtes (UBA), heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung des BMU mit dem UBA. Dennoch übertrifft Deutschland sehr deutlich das Minderungsziel des Kyoto-Protokolls. Im Vergleich zu 1990 sanken die Treibhausgas-Emissionen 2012 um 25,5 Prozent; nötig gewesen wären 21 Prozent im Mittel der Jahre 2008 bis 2012. Insgesamt wurden 2012 rund 931 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2Äq) freigesetzt, 14 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Den Anstieg dominieren die CO2-Emissionen mit einem Plus von 2,0 Prozent. Der Grund: Für die Stromerzeugung wurde mehr Braun- und Steinkohle verbrannt und witterungsbedingt kam beim Heizen von Häusern und Wohnungen mehr Gas zum Einsatz. Der Ausbau der erneuerbaren Energien habe den Emissionsanstieg allerdings gedämpft, so die Pressemitteilung. weiterlesen…

Industriestrom ist nicht zu teuer – im Gegenteil

Studie widerlegt Behauptung von zu hohen deutschen Industriestrompreisen

FDP und CDU warnen ständig vor den viel zu hohen Industriestrompreisen in Deutschland. Deshalb müssten die vielen Ausnahmen und Vergünstigungen bei der EEG-Umlage und den Netzentgelten erhalten bleiben, so Bundeswirtschaftsminister Rösler. Eine Studie der KFW widerlegt diese Argumentation nun. weiterlesen…

Solarbetreiber-Club e.V. gegründet

Interessen der Betreiber auch gegenüber der Politik vertreten

Schon rund 1,3 Millionen Photovoltaikanlagen ernten in Deutschland Strom von der Sonne. Immer mehr Bürger schließen sich zu Erzeugergemeinschaften zusammen. In diese Anlagen haben überwiegend private Bürgerinnen und Bürger weit über 100 Milliarden Euro investiert. Für die Betreiber gibt es bisher keine unmittelbare Interessenvertretung, die sich ausschließlich und umfassend um deren Bedürfnisse kümmert. Diese Lücke ist nun geschlossen: Eine Gruppe erfahrener Profis aus dem Erneuerbare Energien-Bereich hat den ersten Schritt gemacht und die Gründung des Deutschen Solarbetreiber-Clubs DSC e.V. initiiert. weiterlesen…

AEE: Haushalte reagieren auf steigende Verbraucherpreise

Rückläufige Zahlen beim Energieverbrauch – mehr EE–Heizungen im Neubau

Die Verbraucherpreise für Haushaltsenergie (Wärmerzeugung und Strom) haben sich im Januar 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,8 Prozent erhöht. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) heute im Rahmen seiner Veröffentlichung des Verbraucherpreisindexes mitgeteilt. Auf diese Verteuerung reagieren die Bundesbürger zunehmend, indem sie Energie im Haushalt einsparen. Neben den Kraftstoffen entfällt der größte Posten der privaten Energierechnung auf das Heizen. Hier lohnt es sich, statt fossiler Ressourcen Erneuerbare Energien für die Wärmeversorgung einzusetzen. weiterlesen…

Entlassungen bei Centrosolar

Centrosolar plant Sanierungsprogramm

Das Photovoltaikhaus Centrosolar AG meldet in seinen vorläufigen Zahlen für das Jahr 2012 einen deutlichen Umsatzrückgang und kündigt vor diesem Hintergrund ein umfangreiches Sanierungsprogramm an. Wie das Unternehmen mitteilte, sind die Umsätze im Geschäftsjahr 2012 um 22 Prozent zurückgegangen – von 293 Millionen Euro im Jahr 2011 auf gut 228 Millionen Euro. Dieser Rückgang sei preisbedingt, mengenmäßig habe der Absatz sich auf Vorjahresniveau befunden. Die Nettoverschuldung lag der Mitteilung zufolge bei 90 Millionen Euro (2011: 69). weiterlesen…