Solaranlage lädt Rollstühle

Schwerizer Solarpreis für St.Gallener Projekt

Ein außergewöhnliches Solarprojekt wurde mit dem Schweizer Solarpreis 2012 ausgezeichnet: Die Rollstühle von zehn Bewohnern des Quimby-Huus, einer Institution für körperlich behinderte Menschen in St. Gallen in der Schweiz, werden ausschließlich mit Solarstrom angetrieben. Eine 3-kWp-Solaranlage mit Kyocera-Solarmodulen auf dem Dach des Quimby-Huus erzeugt jährlich 3.000 kWh Strom – genug um die Elektro-Rollstühle der Bewohner ganzjährig CO2-frei zu betreiben. Initiator des nachhaltigen Projektes ist der umweltengagierte 30-jährige Sandro Buff, selbst seit 16 Jahren Rollstuhlfahrer. weiterlesen…

Bundesregierung begründet deutsch-südafrikanische Energiepartnerschaft

Schwerpunkte: Erneuerbare Energien, Stromnetze, Energieeffizienz und -forschung

Staatssekretär Kapferer vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat am 21.02.2013 in Kapstadt im Namen der Bundesregierung mit der südafrikanischen Energieministerin Dipuo Peters eine gemeinsame Absichtserklärung zur Begründung einer deutsch-südafrikanischen Energiepartnerschaft unterzeichnet. weiterlesen…

Ohne Vertrauen keine Energiewende

Chancen und Risiken des Energiemarkts für Verbraucher
Verbraucherzentrale und Bundesnetzagentur tagten

An der Börse sinken die Strompreise, aber für Haushaltskunden steigen sie. Und obwohl fast alle durch den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter sparen könnten, wechseln viele nicht. Der Wettbewerb am Strom- und Gasmarkt und die steigenden Energiepreise waren Thema der Veranstaltung „Energiemarkt im Wandel“ des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) und der Bundesnetzagentur.
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Grüner Wüstenstrom aus Mekka

Desertec-Foundation gewinnt Saudi-Arabien als Unterstützer

Die Wüstenstrom-Stiftung aus Deutschland gestaltet das größte Solarprogramm der Welt mit: „Desertec Power“. In der Wüste sollen milliardenschwere Sonnen-Kraftwerke entstehen. DesertecPower wurde im Königreich Saudi-Arabien zur Umsetzung von Energieprojekten gegründet, um die bedarfsorientierte Entwicklung der Energieversorgung im Land zu unterstützen. Der Gründung ging die Entscheidung des Königreichs voraus, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieproduktion stark zu erhöhen. Zur Deckung des aktuellen und künftigen Energiebedarfs sollen Technologien eingesetzt werden, die effektiv, wirtschaftlich und nachhaltig sind. weiterlesen…

Regierung und Unionsfraktion

CO2-Handel kein Steinbruch für Finanzierung anderer Maßnahmen

Die Energiewende ist nach Ansicht der Bundesregierung ein „Generationenprojekt“. Der Vertreter des Wirtschaftsministeriums verteidigte in einer Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie am 20.02.2013 zugleich den freien Handel mit Kohlendioxid-Emissionszertifikaten. Der CO2-Handel dürfe kein Steinbruch für die Finanzierung anderer Maßnahmen sein, sagte der Regierungsvertreter. Wer jetzt an den Preisen für CO2-Zertifikate nachsteuern wolle, gebe jede Verlässlichkeit auf, warnte der Regierungsvertreter. weiterlesen…

Leopoldina-Präsident betont internationale Zusammenarbeit

Empfehlung in Sachen Endlichkeit der Ressourcen angekündigt

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle will die internationale Zusammenarbeit vergleichbarer Einrichtungen stärken. Das war einer der Schwerpunkte, die der Präsident der Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jörg Hacker setzte, als er am 20.02.2013 vor dem Ausschuss für Bildung und Forschung des Deutschen Bundestages sprach. Hacker betonte, dass man traditionelle Aufgaben wie die Pflege der Mitglieder, Tagungen und Nachwuchsförderung nicht vernachlässigen wolle, doch sei die internationale Zusammenarbeit der verschiedenen Akademien in Europa aber auch weltweit ein wichtiges Zukunftsthema. weiterlesen…

Altmaier: „E-Wende kostet 1 Billion“

Umweltminister will Strompreisbremse rechtfertigen
Negatives Echo aus Politik und Fachwelt

Umweltminister Peter Altmaier bezifferte die Gesamtkosten der Energiewende auf 1000 Milliarden Euro, eine Billion. Er rechtfertigte mit dieser Rechnung seine „Strompreisbremse“, mit der er die Kosten der Energiewende um 300 Milliarden Euro senken will. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Altmaier, die Energiewende müsse „volkswirtschaftlich vertretbar und bezahlbar bleiben“. weiterlesen…

Lex Asse vorgelegt

Bundesregierung legt Gesetzentwurf zur schnelleren Rückholung radioaktiver Abfälle und Stilllegung von Asse II vor

Bei der Stilllegung der Schachtanlage Asse II sollen als Vorzugsoption alle radioaktiven Abfälle zurückgeholt und die dafür notwendigen Arbeiten beschleunigt werden. Das sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (17/12298) vor. Der Text des Gesetzentwurfs und der Begründung entspricht dem Text der Bundestagsdrucksache 17/11822, der von den Fraktionen der CDU/CSU, der SPD, der FDP und Bündnis 90/Die Grünen im Dezember 2012 fraktionsübergreifend eingebracht worden war. weiterlesen…

Stromversorgung „eine der sichersten in Europa“

Bundesregierung legt 1. Monitoring-Bericht „Energie der Zukunft“ vor

Die deutsche Stromversorgung ist „eine der sichersten in Europa“. Und bis zum Jahr 2011 sei bereits eine Gesamtreduktion der Treibhausgasemissionen von 26,4 Prozent gegenüber 1990 erreicht worden, heißt es in dem von der Bundesregierung als Unterrichtung (17/11958) vorgelegten 1. Monitoring-Bericht „Energie der Zukunft“. Allerdings wird in dem Bericht auch eingeräumt, dass die Verbraucherpreise für Energie im Jahr 2011 zum Teil erheblich angestiegen seien. So hätten die Gesamtkosten für die Energiebereitstellung 2011 um zehn Prozent höher gelegen als 2010. Davon seien besonders einkommensschwache Haushalte stark betroffen. Der Energieverbrauch insgesamt sei 2011 um 4,9 Prozent gesunken – trotz steigender wirtschaftlicher Tätigkeit. „Allerdings wurde die Entwicklung erheblich von Witterungseffekten beeinflusst. Vergleichsweise milde Temperaturen beeinflussten sowohl den Primärenergieverbrauch als auch den Stromverbrauch, der um 0,5 Prozent sank,“ so der Bericht. weiterlesen…

Gesetze gegen Fracking?

Altmaier schließt Fracking-Verbot nicht aus

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) schließt ein generelles Verbot der umstrittenen Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten nicht aus. Dies könne notwendig sein, falls neue Erkenntnisse es nahelegten, sagte Altmaier am Wochenende in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt. Bisher sei aber die Faktenlage noch unzureichend. Bis zur Bundestagswahl solle allerdings ein Gesetz vorliegen, das die Förderung von Schiefergas in Trinkwasserschutzgebieten verbietet. „Für alle anderen Bereiche wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung gesetzlich vorgeschrieben“, kündigte Altmaier an.
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